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Korrektur der EMV-Beiträge

DARC - Mar, 16/07/2019 - 13:52

Mit der Zehnten Verordnung zur Änderung der Frequenzschutzbeitragsverordnung vom

7. Juni 2019 wurden die EMV-Beiträge für die Beitragsjahre 2015 und 2016 neu berechnet und damit die durch die neunte Verordnung zur Änderung der Frequenzschutzbeitragsverordnung veröffentlichten EMV-Beiträge korrigiert. Darüber berichtet eine aktuelle Vorstandsinformation, die Sie nach Login auf der DARC-Webseite unter www.darc.de/nachrichten/vorstandsinformationen/ lesen können.

 

9. Änderungsverordnung TKG EMVG Summe
Für das Jahr 2015 Amateurfunkdienst 6,87 € TKG, 24,59 € EMVG, Summe 31,46 €*
Für das Jahr 2016 Amateurfunkdienst 7,97 € TKG, 18,92 € EMVG, Summe 26,89 €*
Summe 58,35 €*

10. Änderungsverordnung TKG EMVG Summe
Für das Jahr 2015 Amateurfunkdienst 6,87 € TKG, 16,87 € EMVG, Summe 23,74 €*
Für das Jahr 2016 Amateurfunkdienst 7,97 € TKG, 13,20 € EMVG, Summe 21,17 €*
Summe 44,91 €*

(* Diese Berechnung gilt für eine Bezugseinheit und den gesamten beitragsrelevanten Zeitraum vom 01.01.2015 bis 31.12.2016.)

Dazu hat den Runden Tisch Amateurfunk (RTA) folgende Meldung der Bundesnetzagentur erreicht: „Die Frequenzschutzbeiträge für die Beitragsjahre 2015 und 2016 wurden erstmals im Jahr 2017 durch die neunte Verordnung zur Änderung der Frequenzschutzbeiträge veröffentlicht. Aufgrund von damals laufenden Gerichtsverfahren wurde von einer Erhebung zunächst abgesehen. Diese Gerichtsverfahren wurden im 1. Quartal 2019 beendet. Die Verfahren wurden vor dem Verwaltungsgericht Köln, dem Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen und dem Bundesverwaltungsgericht geführt. Das Ergebnis ist, dass die
– gesetzlichen Grundlagen zur Erhebung von Frequenzschutzbeiträgen (FS-Beiträge),
– die Frequenzschutzbeitragsverordnung (FSBeitrV),
– die Zuordnung der Aufwände mittels Aufwandserfassung,
– die Verrechnungssystematik der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) der BNetzA
– sowie das Kalkulationsverfahren
gerichtlich bestätigt sind. Nur im Rahmen der EMV-Beiträge bedarf es einer Anpassung innerhalb der Kalkulation. Aufgrund der Rechtsprechung und den Erkenntnissen aus diesen Verfahren hat die Bundesnetzagentur die EMV-Beiträge für die Beitragsjahre 2015 und 2016 neu kalkuliert und durch die zehnte Verordnung zur Änderung der Frequenzschutzbeiträge angepasst und veröffentlicht. Somit entsprechen die Beiträge für die Beitragsjahre 2015 und 2016 den gesetzlichen An-forderungen und den Vorgaben der Gerichte. Da eine Erhebung dieser Beitragsjahre noch nicht stattgefunden hat, bedarf es keiner etwaigen Rückzahlung.“

Der DARC e.V. und der Runde Tisch Amateurfunk bedanken sich ganz herzlich bei der BNetzA für die Klarstellung der neuen Beiträge. Die Bundesnetzagentur wird im Laufe des Jahres 2019 die Beiträge für die genannten Jahre festsetzen und die Beitragsbescheide versenden.

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Es geht weiter auf Mount Athos

DARC - Lun, 15/07/2019 - 07:10

Die Juliausgabe der ARRL enthält auf Seite 80 einen Nachruf auf Mönch Apollo, SV2ASP. Außerdem berichtet Peter, KH6VP, in dem Artikel, dass dem im Kloster Koutloumousiou (Foto) lebenden Mönch Jakovos, SV2RSG, nunmehr eine offizielle Genehmigung zum Betrieb einer Amateurfunkstelle von Mount Athos aus erteilt wurde. Eine Station in Form eines IC-7300 soll in naher Zukunft in Betrieb genommen werden. Mount Athos steht auf Platz 20 der Clublog.org Liste der am meisten gesuchten DXCC Gebiete.

Im Moment besitzt SV2RSG lediglich ein VHF/UHF Handfunkgerät. Darüber berichtet der Württemberg-Rundspruch mit Verweis auf Peter Glasmacher, DK5DC.

(Foto: Στάθης Κουτσιαύτης, CC BY-SA 4.0, Wikipedia)

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34. IARU HF-Championship am 13./14. Juli

DARC - Mar, 09/07/2019 - 13:25

Die 34. IARU HF-World-Championship findet in der Zeit vom 13. Juli 12:00 UTC bis 14. Juli 11:59 UTC statt. Der DARC wird auch in diesem Jahr in der Klasse „Headquarter-Station“ durch DAØHQ vertreten. Die YLs und OMs an der Headquarter-Station setzen erneut alles daran, den Titel zu holen. DAØHQ ist auf den Bändern 160, 80, 40, 20, 15 und 10 m jeweils in CW und SSB rund um die Uhr QRV. Das DAØHQ-Team von DAØHQ freut sich auf zahlreiche Anrufe.

Bereits am 12. Juli ist ein Fernsehteam des MDR zu Gast bei DAØHQ. Team-Leiter Ben Bieske, DL5ANT, geht davon aus, dass der Filmbericht bereits am Samstag, dem 13. Juli ausgestrahlt wird. Den Vorbericht zur 34. IARU-Kurzwellenmeisterschaft lesen Sie in der CQ DL 7/19 auf S. 50ff, die Wettbewerbsausschreibung in der gleichen Ausgabe auf S. 63.Alle weiteren Informationen zu DAØHQ sind auf der Webseite http://www.da0hq.de zu finden.

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VERON ruft zu Ausbreitungsexperiment auf 2 m auf

DARC - Mar, 09/07/2019 - 08:27

Der niederländische IARU-Amateurfunkverband VERON ruft zu einem Ausbreitungsexperiment auf dem 2-m-Band auf. „Machen Sie auf 2 m Betrieb in allen Modes, die Sie bevorzugen“, schreibt Eric-Jan Wösten, PAØERC, vom VERON HQ in einer E-Mail. „Es ist ausdrücklich kein Contest, aber ein Experiment, an dem so viele Funkamateure wie möglich teilnehmen sollen“, so PAØERC weiter. Die Auswertung der Aktivität soll über Clublog erfolgen, d.h. jeder Teilnehmer muss sein Log in die Datenbank von Clublog einspielen.

Die Aktivität soll am 20. Juli von 17:00 bis 19:00 UTC stattfinden. Bitte beachten Sie auch den 2-m-Bandplan. Weitere Informationen in Niederländisch findet man über die Webseite https://www.veron.nl/nieuws/2-meter-propagatie-experiment. (Quelle: IARU-Mailingliste)

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OV-Info Nr. 3 wurde verschickt

DARC - Lun, 08/07/2019 - 23:00

Die OV-Info mit wichtigen Nachrichten für die Mitglieder wurde an die Vorsitzenden und die Kassierer der über 1000 DARC-Ortsverbände versandt. Neben wichtigen Information von der Postbank liefert die Ausgabe 3/19 eine Stellungnahme zur aktuellen 2-m-Band-Problematik. Ebenfalls enthalten sind ein kurzer Nachbericht zur 44. HAM RADIO sowie ein Hinweis auf eine Änderung in der Sonder-DOK-Vergabeordnung.

Auf Wunsch unserer Mitglieder erscheint die OV-Info ab sofort auch als druckfreundliche Version. Interessierte Mitglieder können die OV-Info im geschützten Bereich im Internet unter: www.darc.de/nachrichten/information-fuer-ortsverbaende herunterladen. Neben der aktuellen Ausgabe finden Sie dort auch das Archiv der OV-Info mit interessanten Meldungen aus der Geschäftsstelle. Des Weiteren haben Mitglieder dort die Möglichkeit, die OV-Info zu abonnieren.

 

 

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Gemeinsamer 6-m-Band-Vorschlag der Verwaltungen der CEPT-Länder zur WRC-19

DARC - Lun, 08/07/2019 - 07:40

Die europäischen Länder werden bei der WRC-19 im Oktober den gemeinsamen Vorschlag einbringen, den Bereich 50–52 MHz für den Amateurfunk in der Region 1 sekundär neu zuzuweisen. Einzelne Länder werden innerhalb dieser 2 MHz den Bereich 50–50,5 MHz primär dem Amateurfunk zuweisen. Wie die WRC-19 letztendlich abstimmt, ist noch offen. Die Chancen für eine Zustimmung dürften aber gut sein.

Auf der letzten Sitzung der PTD-Gruppe (Project Team D) der CEPT, die vom 25. bis 27. Juni in der Schweiz stattfand, haben die anwesenden Delegierten ihre Zustimmung zu einem gemeinsamen europäischen Vorschlag (ECP, European Common Proposal) zum WRC-Tagesordnungspunkt 1.1 „50 MHz“ gegeben. Es wurde vereinbart, dass die CEPT mit dem Vorschlag einer sekundären Zuweisung des Frequenzbandes 50–52 MHz an den Amateurfunkdienst zur WRC-19 geht, wenn die CPG (Conference Preparatory Group) dem als nächsthöhere Instanz im August zustimmt.
Bisher herrschte im PTD stets in etwa Gleichstand zwischen denjenigen Ländern, die nur eine sekundäre Zuweisung beabsichtigen, und denen, die zumindest eine teilweise primäre Zuweisung im Bereich 50–50,5 MHz möchten.

Der nun gefundene Kompromiss sieht wie folgt aus:
* In der ITU-Frequenztabelle (Artikel 5) wird der Amateurfunkdienst als sekundärer Funkdienst im Frequenzspektrum 50 - 52 MHz eingetragen.
* Eine Fußnote legt fest, dass die anderen dort berechtigten Funkdienste nicht gestört werden dürfen.
* Gleichfalls wird die zulässige Feldstärke festgelegt, die eine Amateur-Aussendung an der Grenze oder am Rande des TV-Versorgungsbereichs derjenigen Länder haben darf, die noch weiter im Frequenzband 47–68 MHz analoges Fernsehen ausstrahlen.
* Eine weitere Fußnote enthält eine Liste der Länder, die dem Amateurfunkdienst einen primären Status im Frequenzbereich 50–50,5 MHz zuweisen.

Deutschland wird sich nicht in diese Liste eintragen; 50–52 MHz wird für uns also weiterhin sekundär bleiben. Das Referat Frequenzmanagement des DARC steht jedoch im stetigen, konstruktiven Austausch mit dem primären deutschen Nutzer dieses VHF-Spektrums. So gab es neben den Vorbereitungstreffen zur WRC-19 auf nationaler und internationaler Ebene in den vergangenen Monaten mehrere Treffen mit dem Frequenzmanagement der Bundeswehr, auf denen die gemeinsamen Themen adressiert wurden. Es wurde vereinbart, nach der WRC-19 sämtliche Nutzungsparameter der neuen 50-MHz-Zuweisung gemeinsam zeitnah festzulegen. Diese sollten entsprechend den „Signalen“ gegenüber dem heutigen Stand sicher besser sein. Das für August terminierte CPG-Treffen in Ankara wird nun das gefundene Ergebnis „absegnen“, sodass die CEPT-Länder in der Frage der neuen 50-MHz-Zuweisung mit einer Stimme zur WRC-19 reisen.

Es bleibt allerdings abzuwarten, wie sich Russland verhält; dessen Verwaltung möchte bei 50 MHz nämlich nur 200 kHz an den Amateurfunkdienst neu zuweisen. Einige der ehemaligen Staaten der Sowjet-Union, die im „Regional Commonwealth in the Field of Communications“ (RCC) zusammenarbeiten, könnten sich bei der WRC-19 der russischen Idee anschließen (Russland ist sowohl in CEPT und RCC vertreten). Unklar ist außerdem derzeit noch die Position der arabischen Gruppe ASMG, die seinerzeit auf der WRC-15 zusammen mit der CEPT den Vorschlag einer neuen 6-m-Band-Zuweisung eingebracht hatte. Schon deshalb dürfte sie nun bei der WRC-19 sicher nicht plötzlich dagegen sein. Außerdem verfügen einige Länder in Afrika bereits über eine primäre Zuweisung per Fußnote im Band 50–54 MHz, sodass erwartet wird, dass die afrikanische Gruppe (ATU) dem Vorhaben einer neuen Zuweisung zumindest wohlwollend gegenübersteht.

Als Ergebnis der WRC-19-Konferenz im ägyptischen Sharm-el-Sheik, die Ende Oktober beginnt, wird sicher irgendwie eine Lösung gefunden werden, die per Fußnote für einige Länder aber durchaus Unterschiede im Frequenzspektrum und Status bringen kann. Der DARC wird mit DK4VW und zeitweise DF2ZC als Mitglieder der deutschen Delegation vor Ort sein. Darüber berichten Ulrich Müller, DK4VW, und Bernd Mischlewski, DF2ZC, vom DARC Referat Frequenzmanagement.

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Urlaubszeit ... auch für Diplombearbeiter

DARC - Sab, 06/07/2019 - 08:55

Es ist Urlaubszeit - in vielen Bundesländern sind schon Schulferien. Das bedeutet auch, dass viele Ehrenamtliche im DARC nun eine verdiente Pause machen. Auch unsere Diplombearbeiter sind jetzt hier und da im Urlaub. Diplomanträge oder Anfragen dauern ein wenig länger. Wir danken für Euer Verständnis.

73 und awdh - vielleicht aus dem Urlaubs-QTH

Ric, DL2VFR 
Referent DX

 

 

 

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Sonderaktionen zu "50 Jahre erste Mondlandung"

DARC - Ven, 05/07/2019 - 12:46

Am 20. Juli 1969 – vor etwa 50 Jahren – gelang die erste bemannte Mondlandung. Der erste Mensch auf dem Mond war der amerikanische Astronaut Neil Armstrong. Anlässlich dieses Ereignisses lädt die IUZ-Sternwarte Bochum zu Sonderveranstaltungen ein. Am 4. Juli stellte man hier Sonderbriefmarken der Öffentlichkeit vor: „50 Jahre erste Mondlandung und Mondgestein“, „Schwarzes Loch – Quasar“ und „ESA-Mission Rosetta“.

Die Sternwarte Bochum wurde von der Deutschen Post als deutschlandweiter Präsentationsort ausgewählt, weil sie in das Apollo-Mondprogramm eingebunden war und selbst das Raumschiff aus dem Mondorbit empfangen konnte. Diese Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsprogramms rund um die Mondlandung, das am 20./21. Juli in einem großen Mondevent gipfelt.
Save the Date: Am 16. Juli startete Apollo 11 im Jahr 1969 Richtung Mond. Aus diesem Anlass findet am 16. Juli 2019 eine Mondfinsternis statt, die an der Sternwarte IUZ in Bochum mit einer Beobachtungsnacht exklusiv begleiten wird. Die „Lange Nacht für Mondfahrer“ startet am 16.7. ab 20.30 Uhr. Darüber berichtet die Sternwarte Bochum in einer Pressemitteilung.

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Fieldweek in Peine vom 19. bis 28. Juli

DARC - Gio, 04/07/2019 - 09:07

Der OV Peine (H20) veranstaltet auch dieses Jahr wieder einen Fieldday über zehn Tage. Der Veranstaltungsort ist wieder der „Luhberg“ ganz in der Nähe der A2 bei Peine. Unter dem Motto „Funken und Technikbasteln unter freiem Himmel“ stehen auch dieses Jahr vom 19. bis 28. Juli neben Ausbildungsfunkbetrieb und einigen Bastelprojekten natürlich wieder Geocachen, Lightpainting, Schwimmen im Eixer See, Filmabende, mehrere Fuchsjagden und viele spontane Aktionen auf dem Programm.

Verschiedene Experimente mit Fernschreibbetriebsarten – sowohl mit mechanischen Fernschreibern als auch FT4/FT8 – sind geplant. „Mit zwei Masten, mehreren Portabelstationen, 5-kW-Generator, 1000-l-Wassertank, Grill, Kühlschrank und DIXI-Toiletten sind wir wieder bestens für eine Woche (über)leben in der Natur gerüstet“, berichtet Uwe Könneker, DL8OBF, in einer E-Mail an die Redaktion. Tagesgäste sind jederzeit herzlich willkommen. Übernachtungsgäste sollten sich über http://www.dl0pe.de vorher anmelden. Es gibt keine Anmeldegebühr, da Verpflegung usw. im nahegelegenen Supermarkt selbst eingekauft wird. Anreise ist mit Auto, Wohnmobil oder Bahn möglich.

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10-m-Bake DBØBER wieder in Betrieb

DARC - Gio, 04/07/2019 - 08:52

Die Berliner 10-m-Bake DBØBER ist wieder dauerhaft in Betrieb. Dies berichtet Daniel Möller, DL3RTL. Sie sendet mit einer Ausgangsleistung von 5 W an einer Schleifen-Antenne auf 28,273 MHz. DBØBER war im Sommer vergangenen Jahres durch einen Blitzschlag völlig zerstört worden. OM Daniel musste sie vollständig neu aufbauen. Der DDS der Bake wird mit einem GPS-Signal getaktet. Dadurch erreicht sie eine enorme Frequenzgenauigkeit und Frequenzstabilität von 10 Hoch Minus Neun.

Der Standort der Bake befindet ich unweit des ehemaligen Flughafens Tempelhof in der Berliner Innenstadt.

(Foto: Webseite http://www.db0ber.de)

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Deutsches Team beim YOTA Sommer-Camp in Bulgarien

DARC - Mer, 03/07/2019 - 11:35

Nach dem sehr erfolgreichen Youngsters On The Air Sommer (YOTA) Camp vergangenes Jahr in Südafrika entsendet das AJW-Referat des DARC zum vierten Mal in Folge ein Jugendteam. Das diesjährige Camp in Bulgarien, organisiert durch die BFRA, wird vom 11. bis 17. August in Sofia stattfinden. Das deutsche Team bestehend aus dem Teamleader Robert, DK2RO; Susanne, DL8SU, und Alexander, DL5LED, wird dort u.a. Workshops zu den Themen Selbstbau, ARDF (Fuchsjagd) und HST (High Speed Telegraphy), sowie Besuche beim Endstufenhersteller ACOM und einer der europäischen „Big Gun“-Stationen LZ9W erleben.

Außerdem werden sie zusammen in einem Erfahrungsaustausch Einblicke in das diesjährige DARC Subregional Camp in Baunatal geben. Zudem werden die dortigen 80 jugendlichen Teilnehmer aus über 30 Ländern mit einer Sonderstation im Camp aktiv werden. Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg! Weitere Informationen, Berichte und Fotos vergangener YOTA-Events können gerne auf www.ham-yota.com angeschaut werden.

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DK5LA gelingt QSO über chinesischen Mondorbiter

DARC - Mer, 03/07/2019 - 11:34

Reinhard, DK5LA, ist am 1. Juli in der Zeit vom 05:51 bis 07:27 UTC eine Weltraum-Premiere gelungen. Wie bekannt, so war er nicht nur beim Aktivieren von Satelliten erfolgreich, hat die chinesische Weltraumforschung über deren Mondorbiter unterstützt und sensationelle Bilder vom Aufgang der Erde am Mondhorizont auf dem 2-m-Amateurfunkband ausgelöst. Darüber hatte u.a. die Märzausgabe der CQ DL berichtet.

Auch im Abendprogramm der ARD war er in der Sendung „Kaum zu glauben“ deshalb schon zu sehen. In den vergangenen Tagen gelang ihm nun eine neue Weltraum-Premiere: Mit dem chinesischen Harbin Institut of Technology, Rufzeichen BY2HIT, den Operatoren Wei Mingchuan BG2BHC, sowie dem Operator Jiahe und Sora Taimir, KG5TEP, führte er ein QSO über diesen künstlichen „Mond um den Mond“. Vorher war dazu ein intensiver Datenaustausch erforderlich, damit alle Parameter optimal eingestellt werden konnten. Dieses QSO war seit Monaten geplant, konnte aber erst jetzt realisiert werden. Die QSO-Dauer war auf zwei Stunden begrenzt. Darüber berichtet Ulrich Fenner, DL2EP. Weitere Informationen gibt es auch unter https://destevez.net/2019/07/analysis-of-dslwp-b-eclipse-test-run-again.

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EntrySat wird am 3. Juli von der ISS ausgesetzt

DARC - Mar, 02/07/2019 - 14:34

Am 3. Juli soll der EntrySat von der Internationalen Raumstation ISS im All ausgesetzt werden. Darüber berichtet der Präsident der AMSAT-F, Christophe Mercier. Die Aussetzung soll um 15:00 UTC erfolgen. Auf der Webseite site.amsat-f.org/eng-entrysat/ wird eine Software für die Decodierung der Telemetrie bereitgestellt. EntrySat sendet mit 9600 Baud BPSK auf 436,95 MHz. Empfangsrapporte nimmt die AMSAT-F gerne entgegen.

Darüber berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate.

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Stellungnahme zur aktuellen 2-m-Band-Problematik

DARC - Lun, 01/07/2019 - 09:37

Auf der Suche nach Frequenzspektrum für kommerzielle Datenkommunikation zwischen Luftfahrzeugen und Bodenstationen (Aeronautical Mobile Service; AMS) droht das 2-m-Band als potenziell geeignetes Band in die Untersuchungen für eine gewünschte neue AMS-Zuweisung mit einbezogen zu werden.

 

Zurzeit handelt es sich zwar „nur“ um einen diesbezüglichen Antrag Frankreichs an die CEPT Vorbereitungsgruppe (CPG19, Conference Preparatory Group und PTA, Project Team A, Untergruppe der CPG19) für die im Oktober 2019 stattfindende Weltfunkkonferenz (WRC-19) im ägyptischen Sharm El-Sheikh. Sollte der Antrag in dieser Form jedoch auf der nächsten CPG19-Sitzung im August in Ankara genügend Unterstützung der 48 CEPT-Mitgliedsstaaten erhalten, hätte er gute Chancen, auch auf die Agenda der übernächsten WRC-23 zu gelangen.

In den vier Jahren bis zur WRC-23 würden dann die Funkverträglichkeitsbedingungen für eine zusätzliche AMS-Zuweisung im Bereich zwischen 144 MHz und 22,2 GHz in ITU-R Studiengruppen detailliert untersucht werden. Ergebnisse zu allen Aspekten dieser Untersuchungen wären ITU-R-Reports und ITU-R-Empfehlungen (Recommendation), die auch im Konsens der 193 ITU Mitgliedsländer zu erarbeiten sind. Diese Dokumente, zusammen mit politischen Bewertungen, werden dann auf der WRC-23 zu einer Entscheidung führen, ob oder wie die ITU Radio Regulations (VO-Funk) in den entsprechenden Frequenzbereichen geändert werden.

Im gesamten Prozess wird die IARU, unterstützt durch regulatorische Experten der Mitgliedsverbände (DARC, RSGB u.s.w.) versuchen, auf die Entscheidungen dieses Prozesses in Sinne des vollständigen Erhalts der bestehenden 2-m-Band-Zuweisung hinzuwirken. Die entsprechenden Kosten dieses Engagements werden durch den Anteil an nationalen Mitgliedsbeiträgen getragen, den jeder IARU-Verband an die IARU überweist.

Allerdings, jetzt ist ein kühler Kopf angesagt: Bekanntlich haben unsere beiden Funkdienste (Amateur und Amateur-Satellite service) im 2-m-Band primäre Zuweisungen. Wie bei jedem anderen der über 40 in den ITU Radio Regulations definierten Funkdienste sind mit einer solchen primären Zuweisung besondere Rechte auf einen störungsfreien Funkbetrieb verbunden.

Es gibt jedoch keine Ewigkeitsgarantie für diese Rechte! Jede WRC ist eine unabhängige Konferenz der ITU-Mitgliedsstaaten, bei der völkerrechtlich verbindliche Vereinbarungen getroffen werden, die im Range eines Staatsvertrags stehen. So wird beispielsweise die auf der WRC-19 im Konsens der 193 Mitgliedsländer beschlossene neue Version der ITU Radio Regulations (VO Funk) die heute gültige Version 2016 und alle vorherigen ersetzen. Die Verwaltung jedes Mitgliedsstaats stimmt am Ende einer WRC formell der verabschiedeten neuen Version zu und veranlasst im nationalen Gesetzgebungsverfahren die vollständige, ggfs. auch teilweise Übernahme aller beschlossenen Änderungen in nationales Recht.

Was unternimmt nun die IARU (DARC, RSGB, NRRL usw.…)? Und was kann jeder einzelne Funkamateur beitragen, dass unser 2-m-Band nicht auf der Liste verbleibt, wenn im Oktober/November die WRC-19 über die Agenda der folgenden WRC-23 entscheidet?

Die IARU arbeitet bereits intensiv daran, bis August dieses Ziel zu erreichen. Dann tagt in der Türkei die Conference Preparatory Group (CPG) der CEPT als letztmalige Entscheidungsinstanz vor der WRC-19. Es hängt letztendlich davon ab, ob sich genügend CEPT-Verwaltungen (48!) in unserem Sinne dagegen entscheiden, den Frequenzbereich 144–146 MHz in den französischen Vorschlag einzubeziehen, bevor dieser zu einem gemeinsamen CEPT-Vorschlag wird. Das Kriterium lautet: Mindestens zehn CEPT-Länder müssen dafür sein, nicht mehr als sechs Länder dagegen.

Hier sind im weitesten Sinne alle Funkamateure gefordert. Es ist besonders wichtig, dass der Amateurfunk mit einer Stimme spricht. Einzelinitiativen, eventuell mit "direkten Drähten" nach Berlin und/oder Brüssel helfen da nicht weiter. Im Gegenteil, sie können massiv unserem Anliegen schaden, weil sie möglicherweise einem systematischen Vorgehen die Wirkungskraft nehmen.

Was wir aber alle tun können: Sicherstellen, dass auf dem 2-m-Band, wie auch auf den anderen Bändern, der Amateurfunk als eine wichtige gesellschaftliche Bereicherung wahrgenommen wird, der seinem gesetzlichen Auftrag (ITU Radio Regulation Artikel 25 und AFuG) angemessen nachkommt. Inhalte und Stil von Amateurfunkaussendungen sollten von einer technischen und operativen Kompetenz bestimmt sein, Aus- und Eigenbildung von Jugendlichen und Erwachsenen hervorheben sowie technische Ideen und Lösungen beinhalten (WSJT, SDR-TRX, OSCAR, DATV, Funkwetter, u.v.a.m.). Nicht zuletzt muss der Notfunk als einzige Kommunikations-Plattform bei Ausfall der öffentlichen Telekommunikation entsprechend herausgestellt werden.

Unterstützen wir deshalb die CEPT-Verwaltungen, die dem Amateurfunk aus diesen und anderen Gründen grundsätzlich positiv gewogen sind. Es ist in unser aller Verantwortung, diese Sympathien mit unseren QSOs auf allen Bändern täglich neu bestätigen. Letztlich wird kein einzelner Kopf darüber entscheiden, wie es mit dem 2-m-Band weitergeht: Entscheidend ist die Gesamtstimmungslage aller Verwaltungen.

Wann immer wir uns im Ringen um den erfolgreichsten Weg auseinanderdividieren (lassen), verlieren wir an Kraft in diesem ungleichen Kampf. Wir haben gerade vor ein paar Tagen wieder vernehmen können, was bestimmten Investoren "1 MHz Bandbreite" wert ist. Unser "Kapital" ist der gesellschaftliche Beitrag zum Einsatz und Vermitteln von technischem Wissen und Begeisterung für die Funktechnik über das gesamte derzeit nutzbare Frequenzspektrum (137 kHz bis 250 GHz). Das hat uns bisher die Privilegien gesichert, um die uns andere Funkdienste nur beneiden.

Auf der letzten PTA Sitzung vom 17.–21. Juni 2019 in Prag wurde dieser französische Antrag bereits ein erstes Mal diskutiert. Das Referat Frequenzmanagement des DARC ist über seine Präsenz und Mitarbeit in der Nationalen WRC-Vorbereitungsgruppe seit Jahren in die Entwicklung der deutschen Position zu Vorschlägen, die Amateurfunkbänder tangieren, eingebunden. Der DARC wurde deshalb vor der PTA-Sitzung von der BNetzA aufgefordert, eine Stellungnahme zum französischen Vorschlag (neben anderen Frequenzbändern neuerdings auch 144–146 MHz bei AMS-Neuzuweisungen zu berücksichtigen) abzugeben.

Die in unserer Stellungnahme aufgeführten Argumente und Bedenken haben zusammen mit weiteren formalen Einwänden der BNetzA dazu geführt, dass sich zunächst nur der deutsche Vertreter gegen die Einbeziehung des Frequenzbandes 144–146 MHz in Studien ausgesprochen hat. Da der französische Antrag sehr kurzfristig vor der Sitzung eingebracht wurde, war es vielen Fernmeldeverwaltungen wohl nicht mehr möglich, eine interne Abstimmung herbeizuführen. Wir brauchen auf der nächsten CPG-Sitzung am 17. August in Ankara noch weitere fünf Fernmeldeverwaltungen (also insgesamt sechs), die gegen das Ansinnen Frankreichs stimmen. Auf der HAM RADIO hat es bereits eine Besprechung aller anwesenden IARU-Mitgliedsverbände hierzu gegeben. Eine gemeinsame Strategie wurde dabei abgestimmt.

Christian Entsfellner, DL3MBG

DARC-Vorstandsmitglied

RTA-Vorsitzender

 

 

 

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Interview unter dem Turm #11: Peter Gülzow, DB2OS, von der AMSAT-DL

DARC - Ven, 28/06/2019 - 07:34

In unserer Video-Reihe „Interview unter dem Turm“ stellen wir Ihnen Funkamateure und ihre Leidenschaft für ihr Projekt bzw. den Amateurfunk vor. In der Folge Nr. 11 Folge sprechen wir mit Peter Gülzow, DB2OB. Der AMSAT-DL-Vorsitzende gibt uns im Interview Informationen aus erster Hand zum geostationären Satelliten Es'hail-2 (QO-100).

Den kurzweiligen Videobeitrag finden Sie auf dem DARC-YouTube-Kanal „darchamradio“ unter dem Link https://youtu.be/eRH632VLwkA. Weitere Videos aus dem DARC e.V. finden Sie auf unserem Kanal unter https://www.youtube.com/user/DARCHAMRADIO – wir freuen uns jederzeit über neue Abonnenten.

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Protokoll der Mitgliederversammlung Mai erschienen

DARC - Mer, 26/06/2019 - 10:22

Das Protokoll der Frühjahrs-Mitgliederversammlung am 19. Mai in Baunatal steht zum Download auf der DARC-Webseite zur Verfügung: www.darc.de/der-club/vo-ar/mitgliederversammlung-amateurrat/. Um die Datei abrufen zu können, müssen Sie sich vorab auf der DARC-Webseite als Mitglied eingeloggt haben. Auf Wunsch wird das Protokoll gemäß Satzung auch schriftlich zugestellt. Einen Bericht zur Frühjahrs-Mitgliederversammlung finden Sie in der CQ DL 7/19 auf S. 68.

Auf der genannten Webseite finden Sie weiterhin das aktualisierte Protokoll der Herbst-Mitgliederversammlung vom November 2018.

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44. HAM RADIO schließt mit 14300 Besuchern

DARC - Dom, 23/06/2019 - 14:33

Die 44. Ausgabe der HAM RADIO mitsamt dem 70. Bodenseetreffen ist am heutigen Sonntag mit dem Fazit von 14300 Besuchern zu Ende gegangen. „Das ist ein sehr guter Wert“, resümiert Petra Rathgeber von der Messe-Projektleitung. Ohnehin ergibt sich ein insgesamt positives Bild des Wochenendes. Wir haben beim sonntäglichen Messerundgang mit vielen Ausstellern, ehrenamtlichen Helfern und Besuchern gesprochen und durchweg die Aussage „zufrieden“ gehört.

Der Termin für die 45. HAM RADIO und das 71. Bodenseetreffen stehen bereits auch schon fest: vom 26. bis 28. Juni 2020 wieder auf dem Messegelände Friedrichshafen. Damit kehrt Europas größte Amateurfunkmesse wieder auf das angestammte letzte Juniwochenende zurück. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen am Bodensee!

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Technische Neuheiten im Überblick

DARC - Dom, 23/06/2019 - 07:44

Einen kleinen Vorgeschmack auf technische Neuheiten aus der Welt des Amateurfunks brachte bereits die US-Amateurfunkmesse Hamvention zutage. Einige Händler haben nun auch dem europäischen Publikum ihre News vorgestellt. Erstmals ohne Schutzhaube zu sehen ist Yaesus FTDX-101D, viele Messebesucher genossen das erste „Hands-on“. Weiterhin zeigte man bei Yaesu das Handfunkgerät FT3DE für 2 m und 70 cm für FM und C4FM. Das Gerät beherrscht gleichzeitigen Duobandempfang.

Am Stand von Kenwood bot sich Gelegenheit mit dem Entwickler des TS-890 persönlich zu sprechen. Auf unsere Frage, wie er an die Entwicklung eines neuen Transceivers herangeht meinte er, er würde auf Kundenwünsche eingehen gepaart mit aktuell verfügbarer Spitzentechnik. Am Stand von Elad ist der Duo-X zu sehen, ein Duo-SDR-Konzept für einen HF/50 MHz Transceiver. Das Gerät verfügt über zwei unabhängige SDR-Empfänger. Es gibt Modelle mit 120 W oder 220 W HF. Neu ist ebenfalls der SunSDR2DX, ein SDR-Transceiver mit 100 W auf Kurzwelle. Weitere Features sind ein High-Pass-Filter für VHF, ein Low-Pass-Filter für 70 MHz, verbesserter VHF-LNA und vieles mehr. Elecraft stellte nun auch dem EU-Publikum den K4 vor, hier verweisen wir für weitere Details auf den Hamvention-Bericht in der CQ DL. Der ÖVSV ist auch immer für technische News interessant. Für Hamnet gibt es jetzt eine neue Version der Software HAMMessenger, und am Stand konnte man elQuarto einen GHz-FM-Transceiver begutachten, der einfachen Betrieb auf den GHz-Bändern ermöglichen soll. Das DARC-VHF-UHF-SHF-Referat zeigte eine Hamnet-Linkstrecke zu DB0HEX: Auf einem TV konnte man die Bildausgabe ruckelfrei begutachten. An aufgestellten Notebooks konnten die Messebesucher über WebSDRs im Hamnet auf Amateurfunkfrequenzen zuhören. Lars, DL4APT, hat sich mit New Packet Radio beschäftigt und zeigt eine Trx-Platine (Foto), mit der man künftig einmal die letzte Meile über 70 cm zum nächsten Hamnet-Knoten überbrücken könnte. 500 mW HF stehen aktuell zur Verfügung bei voller IP-Integration. Alle Nutzer auf einer Frequenz teilen sich ein halbes Megabit Bandbreite. Kurzum, uns haben die technischen Neuheiten sehr beeindruckt!

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Dessauer Schüler treffen Nobelpreisträger Joe Taylor, K1JT

DARC - Sab, 22/06/2019 - 16:45

Die Schüler des Dessauer Liborius-Gymnasiums, die am 24. Oktober, 2018 Funkkontakt mit der Internationalen Raumstation ISS aufgenommen hatten, trafen sich auf der HAM RADIO zum Interview mit Physik-Nobelpreisträger Joe Taylor, K1JT, und erhielten spannende Einblicke in das Leben des renommierten Wissenschaftlers.

Zusammen mit ihren Lehrern Kathrin Home, DO8ECC, und Jens Home, DM4JH, konnten sie K1JT über eine Stunde lang ihre Fragen stellen und bekamen tiefgreifende Antworten. So verriet der Nobelpreisträger auf die Frage, wie er es geschafft habe, Forschung, Familienleben und Amateurfunk unter einen Hut zu bringen: „Während meiner beruflichen Karriere musste ich den Amateurfunk leider zurückstellen. Ich konnte nicht sehr viel Zeit dafür aufwenden.“ Erst gegen Ende seiner Laufbahn an der Universität Princeton habe er sich dem Amateurfunk zuwenden können – mit Erfolg, wenn man die lange Liste seiner Entwicklungen von WSJT über WSPR und WSJT-X bis hin zu FT8 und FT4 ansieht. Auf das Geheimnis seines Erfolgs angesprochen, verriet Taylor: „Wenn man sich für etwas engagiert, das einen sehr interessiert, wird man automatisch gut darin.“

 

 

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Weitere Auszeichnung: DARC-Ehrenplakette

DARC - Sab, 22/06/2019 - 16:23

Im Anschluss an die Verleihung des Shears Award zeichnete der DARC-Vorstand DL0DM, die Clubstation des Deutschen Museums in München, mit der DARC-Ehrenplakette aus. Deren Betreuer Alfred Fröschl, DL8FA, nahm die Auszeichnung entgegen.

DL0DM, die Clubstation des Deutschen Museums in München, befindet sich noch in der 4. Etage in der Abteilung Amateurfunk, einer Ausstellung, die zusammen mit dem Förderverein Amateurfunkmuseum e.V. (AFM) und dem Distrikt Oberbayern, unterstützt vom DARC e.V., aufgebaut wurde. Die Eröffnung fand am 20. Dezember 1989 statt, ein paar Jahre später hatte sie die gewünschte Form erreicht und die Station wurde in den Vorführplan des Museums aufgenommen. Täglich mindestens von 11-12 Uhr nimmt sie ein Funkamateur aus dem derzeit 19-köpfigen ehrenamtlichen Team in Betrieb und erklärt den interessierten Besuchern alles zum Funk allgemein bis zu digitalen Betriebsarten des Amateurfunks.

Mit dem Start des 2. Bauabschnitts im Deutschen Museum 2020 wird die Ausstellung Amateurfunk nicht mehr zugänglich sein. Es gibt dann mit deutlichen Einschränkungen in der Abteilung Elektronik einen neuen Standort: DL0DM bleibt aktiv, und damit auch der Amateurfunk im Deutschen Museum.

 

 

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