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Dr.-Ing. Robert Westphal, DJ4FF, als DARC-Vorstandsmitglied zurückgetreten

DARC - Tue, 22/01/2019 - 10:52

OM Robert Westphal, DJ4FF, ist von seinem Amt als DARC-Vorstandsmitglied zurückgetreten. In seiner Begründung gegenüber dem DARC-Vorsitzenden Steffen Schöppe, DL7ATE, führt OM Westphal persönliche Gründe an. DJ4FF war erst kürzlich auf der Herbst-Mitgliederversammlung in Baunatal am 17./18. November 2018 gewählt worden. Der DARC-Vorstand bedauert seine Entscheidung, bedankt sich dennoch für die konstruktive Zusammenarbeit und wünscht ihm für die weitere Zukunft alles Gute.

Weitere Informationen zum DARC-Vorstand finden Sie unter https://www.darc.de/der-club/vo-ar/vo/ 

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Interview „Unter dem Turm“ Folge 5: Hans Hilberling, DK7LG

DARC - Mon, 21/01/2019 - 11:35

In unserer Reihe „Interview unter dem Turm“ stellen wir Ihnen Funkamateure und ihre Leidenschaft für ihr Projekt bzw. den Amateurfunk vor. In dieser Folge sprechen wir mit Hans Hilberling, DK7LG. Er als Techniker und Entwickler des PT-8000 erklärt, in welche Richtung sich der Amateurfunk seiner Meinung nach entwickeln könnte. Was ihn weiterhin antreibt, erfahren Sie in unserem „Interview unter dem Turm“.

Den interessanten Videobeitrag finden Sie auf dem DARC-YouTube-Kanal „darchamradio“ unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=hD8JcLkbbUY. Weitere Videos aus dem DARC e.V. finden Sie auf unserem Kanal unter https://www.youtube.com/user/DARCHAMRADIO – wir freuen uns jederzeit über neue Abonnenten.

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RTA-Stellungnahme zum Vorhabenplan der Bundesnetzagentur

DARC - Mon, 21/01/2019 - 10:30

Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) hat eine Stellungnahme zum Entwurf des Vorhabenplans der Bundesnetzagentur gegeben. Diese ist als Vorstandsinformation auf der DARC-Webseite unter www.darc.de/nachrichten/vorstandsinformationen erschienen – zum Lesen loggen Sie sich bitte vorab als Mitglied auf der DARC-Webseite ein. Zusammenfassend stellt der RTA in der Stellungnahme fest, dass die Störungen des (Rund-)Funkempfangs immer stärker werden.

Weiterhin entsprächen die Möglichkeiten der Marktüberwachung und des Prüf- und Messdienstes nicht den aktuellen Notwendigkeiten, so der RTA weiter. Die demokratische Vertretung der Funkamateure empfiehlt der BNetzA folgende Punkte in den Vorhabenplan mit aufzunehmen: 1. eine signifikante Stärkung der Marktaufsicht, 2. eine signifikante Stärkung und Ausweitung des Prüf- und Messdienstes, 3. die Schaffung wirkungsvoller Sanktionen bei Verstößen gegen bestehende und künftige Normen, 4. die Stärkung des Prüf- und Messdienstes, dessen erste Handlungsmaxime die Störungsbeseitigung durch beim Endverbraucher verursachter Störungen zu sein hat.

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Katastrophenschutz: Einbeziehung von Funkamateuren ist Ländersache

DARC - Fri, 18/01/2019 - 12:01

Der Zivilschutz falle in die jeweilige nationale Zuständigkeit. Weiterhin liege die Einbeziehung von Funkamateuren in den Katastrophenschutz im Ermessen der nationalen Behörden. Diese zwei Kernaussagen sind der Antwort von Herrn Stylianides im Namen der EU-Kommission auf die Anfrage von Gabriele Preuß, Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, zu entnehmen.

Frau Preuß stellte Ende November 2018 die Anfrage, inwiefern Funkamateure in den Katastrophenschutz einbezogen werden – der DARC berichtete (https://www.darc.de/nachrichten/meldungen/archiv-details/news/einbeziehung-von-funkamateuren-in-den-katastrophenschutz/). Als Kernargument brachte Frau Preuß hervor, dass Funkamateure „die Möglichkeiten und Kenntnisse haben, auch unter eingeschränkten Bedingungen Funkverbindungen aufzubauen“ und verwies auf die Einbindung von Funkamateuren z.B. in Frankreich unter „FNRASEC“, in den Niederlanden („DARES“) und Österreich („A.R.E.N.A“) in den nationalen Zivilschutz. In der Antwort der EU-Kommission heißt es nun, dass auf Ebene des Zentrums für die Koordination von Notfallmaßnahmen (ERCC) jederzeit verschiedene Kommunikationsmittel mit eingebauter Redundanz zur Verfügung stünden. Die weiteren Ausführungen der Antwort seitens der EU-Kommission kann man unter http://www.europarl.europa.eu/doceo/document/P-8-2018-006044-ASW_DE.pdf nachlesen.

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Neue Frequenz: Digiday auf Kurzwelle am 20. Januar

DARC - Fri, 18/01/2019 - 08:36

Der Ortsverband Celle, Stadt & Land (H05) richtet am 20. Januar einen Digitaltag aus – der Deutschlandrundspruch Nr. 3 berichtet darüber aktuell diese Woche. Die im Rundspruch publizierte Frequenz wird von den Veranstaltern aus technischen Gründen auf 3600 kHz verlegt (veröffentlicht wurde die Frequenz 3585 kHz).

Weitere Informationen zum Digitaltag gibt es auf der OV-Webseite von H05: http://www.darc-celle.de.

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Erste CW-Signale von Es’hail-2? Keinesfalls Sendeversuche unternehmen!

DARC - Thu, 17/01/2019 - 13:13

Im Forum der AMSAT-DL wird seit einigen Stunden ein CW-Signal diskutiert, welches offenbar vom erst kürzlich in den Orbit gebrachten Satelliten Es’hail-2 stammt. Die Schleife „CQ CQ de ES2HAIL“ wurde von mehreren Stationen auf 10489,653681 MHz empfangen. DD1US konnte es beispielsweise am 16. Januar um 12:49 UTC über das Empfangs-Setup von MØEYT remote empfangen.

Die Forum-Nutzer haben unter https://forum.amsat-dl.org/index.php?thread/81-es2hail-beacon-is-alive/&pageNo=1 zahlreiche Screenshots von ihren Empfangsversuchen gepostet. Eine der wichtigsten Beiträge stammt von Achim Vollhardt, DH2VA, der die Funkamateure dazu aufruft, auf keinen Fall mit Sendeversuchen zu beginnen und wenn diese schlimmstenfalls bereits stattfinden, diese umgehend einzustellen! DH2VA vermutet, dass es sich nicht um die Bake der AMSAT-DL handelt. AMSAT-DL-Vorsitzender Peter Gülzow, DB2OS, klärte in einem jüngeren Forum-Post auf: „Ich habe mit QARS und auch mit meinem Ansprechpartner in der Abteilung CRA Spectrum Management von Katar gesprochen. Sie wissen nicht, woher dieses mysteriöse CW-Signal stammt.“ DB2OS vermutet, dass es sich auch um weitere In-Orbit-Tests (IOT) handeln könnte, bevor MELCO Es’hailSat übergibt. DB2OS hofft weiterhin, dass es sich nicht um einen Piraten handelt.

 

 

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Internationales Jugendevent im Amateurfunkzentrum

DARC - Thu, 17/01/2019 - 12:18

Dieses Jahr wird zum ersten Mal ein YOTA (Youngsters on the Air) Subregional Camp in Deutschland stattfinden! Das ganze Wochenende über haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier die Möglichkeit, auf Gleichaltrige zu treffen und auch neue, teils internationale Freundschaften zu schließen. Es kann miteinander gebastelt, gefachsimpelt und natürlich gefunkt werden. Für Neulinge im Amateurfunk bietet es eine ideale Möglichkeit, um unterschiedliche Facetten des Amateurfunks kennenzulernen.

Außerdem hat man die Gelegenheit, neben gemeinsamen Projekten einen Einblick in die DARC-Geschäftsstelle zu bekommen. Das Camp findet vom 15. bis 17. März in der Geschäftsstelle in Baunatal statt. Teilnehmen können insgesamt bis zu 50 Jugendliche im Alter von 14 bis 26 Jahren. Weitere Voraussetzungen sind nur Interesse am Amateurfunk sowie eine Mitgliedschaft im DARC oder einem anderen IARU-Region-1-Verband. Zudem müssen die Jugendlichen nur Anreise und Getränke zahlen, alle anderen Kosten – inklusive Verpflegung und Unterkunft im Hotel – sind gedeckt. Die Anmeldung ist ab sofort online möglich unter: https://darc.de/ajw/yota-baunatal-2019.

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Protokoll der Mitgliederversammlung im schriftlichen Umlaufverfahren

DARC - Thu, 17/01/2019 - 12:11

Auf der DARC-Webseite ist das Protokoll der Mitgliederversammlung im schriftlichen Umlaufverfahren gemäß § 14 Ziff. 3 zum Downloaden erschienen. Bitte loggen Sie sich zunächst auf der DARC-Webseite als Mitglied ein. Das Protokoll kann dann im Bereich „Protokolle“ unter www.darc.de/der-club/vo-ar/mitgliederversammlung-amateurrat/ als PDF-Datei gelesen bzw. heruntergeladen werden.

Auf Wunsch wird das Protokoll gemäß Satzung auch schriftlich zugestellt.

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50 Jahre AMSAT wird mit Sonderrufzeichen gewürdigt

DARC - Wed, 16/01/2019 - 10:58

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der AMSAT hat die AMSAT-DL das Rufzeichen DL50AMSAT von der Bundesnetzagentur für ein Jahr zugeteilt bekommen. Unter diesem Rufzeichen werden Funkamateure der AMSAT-DL über Satelliten aktiv sein. Auch der Betrieb der Es’hail-2-Bodenstation am AMSAT-DL-Hauptsitz in Bochum wird unter dem Rufzeichen DL50AMSAT abgewickelt.

Die Radio Amateur Satellite Corporation, kurz AMSAT, wurde 1969 in den USA als Bildungsorganisation gegründet. Ziel war es, die internationale Beteiligung des Amateurfunks an der Weltraumforschung und -kommunikation zu fördern. Die AMSAT wurde gegründet, um die 1961 begonnenen Bemühungen des Projekts OSCAR fortzusetzen, einer Gruppe ebenfalls mit Sitz in den USA, die am 12. Dezember 1961, knapp vier Jahre nach dem Start von Russlands erstem Sputnik, den ersten Amateurfunksatelliten OSCAR-1 baute und startete.

Die AMSAT-Deutschland e.V. (kurz AMSAT-DL) wurde nur vier Jahre später im April 1973 in Marburg an der Lahn als eigenständige und gemeinnützige Organisation gegründet. Gründer der AMSAT-DL waren Dr. Karl Meinzer, DJ4ZC, und Werner Haas, ex-DJ5KQ. Karl Meinzer pflegte bereits seit einigen Jahren gute Kontakte zur AMSAT in den USA und es gab auch gemeinsame Projekte und Ideen. So lieferte AMSAT-DL für OSCAR-7 schließlich den ersten U/V-Lineartransponder, erstmals mit der von ihm entwickelten HELAPS-Technologie und ein Antennenkoppler-Modul.

Man kann sicher behaupten, dass es ohne die Gründung der AMSAT in den USA auch keine AMSAT-DL in Deutschland gegeben hätte oder zumindest hätte diese vielleicht einen anderen Namen gehabt. Die P3-Satelliten OSCAR-10. OSCAR-13 und OSCAR-40 wurden unter der Federführung von der AMSAT-DL entwickelt und gebaut, wären aber ohne die intensive Zusammenarbeit mit der AMSAT-NA und anderen internationalen AMSAT-Gruppen nie möglich gewesen. Leider machte die Einführung bzw. Ausweitung der ITAR-Gesetze diese Zusammenarbeit technisch praktisch unmöglich.

Da, sowohl für AMSAT-NA als auch für AMSAT-DL, die internationale Zusammenarbeit immer im Sinne des völkerverbindenden Charakters des Amateurfunks im Vordergrund stand, hat der amtierende Vorstand beschlossen, das 50-jährige Bestehen der AMSAT durch ein passendes Sonderrufzeichen DL50AMSAT entsprechend zu würdigen.

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T-Online-E-Mail-Sammeldienst kann nicht mehr für DARC-Postfächer benutzt werden

DARC - Wed, 16/01/2019 - 10:55

Die Telekom AG bietet nur „wenigen großen Marktanbietern“ die Möglichkeit, mit dem T-Online-Sammeldienst E-Mails aus anderen E-Mail-Postfächern transportverschlüsselt abzuholen. Die DARC-E-Mail-Postfächer gehören leider nicht dazu. Die DARC-IT-Abteilung hat versucht bei der Telekom AG eine Ausnahme zu erwirken – leider ohne Erfolg. Alle Großprovider wie web.de, GMX, Google, Apple usw. bieten hingehen die Möglichkeit, E-Mails transportverschlüsselt aus dem DARC E-Mail-Postfach abzuholen.

Hintergrund: Der DARC bietet DARC E-Mail-Postfächer für alle Mitglieder. Viele Benutzer rufen E-Mails über Sammeldienste von Ihrem DARC E-Mail-Postfach in ihr normales E-Mail-Postfach ab. Der DARC e.V. setzt die Transportverschlüsselung seit dem 19. Dezember 2018 ein (Benutzername, Passwort und E-Mail kann nicht mehr im Klartext übertragen werden), siehe hierzu auch die Portalmeldung vom 14. Dezember unter https://www.darc.de/nachrichten/meldungen/archiv-details/news/e-mails-vom-darc-ev-aber-sicher/. Für Alternativen können sich Nutzer gerne per E-Mail an die DARC-Geschäftsstelle wenden.

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Jetzt anmelden: Noch freie Plätze beim DARC-Seminar "Berechnen und Bauen von Yagi-Antennen"!

DARC - Fri, 11/01/2019 - 09:06

Am 25./26. Januar erklärt Martin Steyer, DK7ZB, im Amateurfunkzentrum Baunatal die Grundlagen zum Aufbau und Funktion von Yagis. Damit eröffnet DK7ZB die informative DARC-Seminarreihe im Jahr 2019. In diesem Seminar geht es u.a. um Kenngrößen (Gewinn, V/R- und F/RVerhältnis, Bandbreite, Impedanz, G/T), 2-Element-Yagis (Strahler-Reflektor, Strahler-Direktor, Doppelspeisung), Yagi mit mehr als zwei Elementen, Impedanzanpassung und Transformationsglieder, Balune und Mantelwellensperren, Besonderheiten von UKW-Yagis, Mehrband-Yagis (Traps, linear loading, interlaced, open-sleeve-Prinzip),

Stocken, Einsatz von Simulations- und Analyseprogrammen, Einfluss des Tapering (Durchmesserstaffelung der Elemente), Messen und Messmittel für den Antennenbauer, mechanische Lösungen für den Selbstbau.

Unter events.darc.de können Sie sich direkt online anmelden. Sollte es Probleme mit der Anmeldung geben helfen wir Ihnen gern weiter. Eine kurze E-Mail an pressestelle@darc.de reicht aus.

Weitere interessante Wissen-Seminare erwarten Sie im Jahr 2019:

Am 22./23. Februar lernen Sie bei Dozent Peter Zenker, DL2FI, „QRP – Spaß gewinnen oder Masochismus“. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren QRP-Betrieb optimieren können.

Dozent Thilo Kootz, DL9KCE, lehrt am 22./23. März „Antennensimulation mit 4nec2 für Fortgeschrittene“. Ziel dieses Seminars ist es, die im ersten Teil erlernten Fähigkeiten im Umgang mit der Software 4nec2 zu vertiefen und spezielle Themen (Mehrbandantennen, Traps, mehrfache Speisepunkte etc.) zu diskutieren.

Am 10./11. Mai findet das Seminar „FT-8 Internes und Externes“ statt. Die Betriebsart ist aktuell in aller Munde, und so werden Sie bei Dozent Peter Glasmacher, DK5DC, an die Hand genommen und lernen, das generelle Verständnis des neuen Modes zu vertiefen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.darc.de/geschaeftsstelle/ausbildungszentrum/

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Millionen unsichere Produkte aus dem Verkehr gezogen

DARC - Fri, 11/01/2019 - 08:50

Im Jahr 2018 hat die Bundesnetzagentur den Verkauf von über 10 Millionen Produkten im Online-Handel verboten. Diese Geräte können Funkstörungen bzw. elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen und dürfen nicht in der EU vertrieben werden. „Die rasant steigenden Zahlen zeigen, wie wichtig unsere Überwachung des Online-Handels ist. Nur so können wir die Verbraucherinnen und Verbraucher wirksam schützen“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Weitere 1,63 Millionen Produkte hat die Behörde 2018 mit Vertriebsverboten oder Korrekturmaßnahmen bei Herstellern und Händlern in Deutschland belegt. Die Ermittlungen der Bundesnetzagentur richteten sich im Jahr 2018 besonders auf einzelne Händler, die hohe Stückzahlen im Internet anboten. Die Überprüfung findet vermehrt auch im Wege anonymer Testkäufe statt. Die festgestellten Mängel reichen von fehlenden Kennzeichnungen und Produktinformationen bis hin zu unzulässigen Frequenznutzungen oder zu hohen Sendeleistungen. Unter den insgesamt 10,21 Millionen Geräten befanden sich 4,14 Millionen Bluetooth-Lautsprecher, 2,42 Millionen Smartwatches sowie 508200 Mobilfunkgeräte und knapp 123000 ferngesteuerte Drohnen. Ein weiterer Schwerpunkt lag mit über 2,5 Millionen Stück bei drahtlosen Kopfhörern, die Störungen in sicherheitsrelevanten Frequenzbereichen, wie z.B. des Polizeifunks oder des Rettungsdienstfunks verursachen können. „Verbraucher sollten mindestens darauf achten, dass die Produkte über eine deutschsprachige Bedienungsanleitung verfügen und eine CE-Kennzeichnung haben“, rät Homann.

Verbraucher bestellen immer mehr Produkte online direkt aus Drittstaaten. Daher arbeitet die Bundesnetzagentur intensiv mit dem Zoll zusammen. Im Jahr 2018 hat der Zoll 17000 verdächtige Warensendungen an die Bundesnetzagentur gemeldet. Insgesamt umfassten diese Meldungen 240000 Produkte. In mehr als 87 % der Fälle erfolgte keine Freigabe der Produkte für den deutschen Markt. Die von der Bundesnetzagentur geprüfte Anzahl von Gerätetypen im deutschen Einzelhandel belief sich im Jahr 2018 auf über 4600. Die Behörde hat insgesamt 112 Vertriebsverbote und 713 Festsetzungsschreiben zur Behebung formaler Mängel für nicht konforme Produkte erlassen. Es waren rund 1,63 Millionen Produkte betroffen. Weitere Informationen sowie detaillierte Statistiken der Bundesnetzagentur zur Marktüberwachung 2018 sind in Kürze unter www.bundesnetzagentur.de/marktueberwachung zu finden.

(Quelle: Pressemitteilung der Bundesnetzagentur)

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Funkamateur hilft bei chinesischer Mondmission Chang’e-4

DARC - Wed, 09/01/2019 - 10:37

Am 3. Januar 2019 landete mit Chang’e-4 erstmals in der Geschichte eine Raumsonde auf der Rückseite des Mondes. Die Mission ist anspruchsvoll, da eine direkte Funkverbindung mit der Mondrückseite nicht möglich ist: Deshalb greifen die Chinesen zum einen auf den am 21. Mai 2018 gestarteten Relais-Satelliten Queqiao, zum anderen aber auf die Hilfe eines Funkamateurs zurück: Reinhard Kühn, DK5LA, sendet mit seiner leistungsfähigen EME-Anlage regelmäßig im Auftrag Chinas Datensätze an den Satelliten.

Auf DK5LA aufmerksam geworden war die chinesische Raumfahrtagentur offenbar durch seinen Einsatz zur Rettung des südafrikanischen Satelliten ZA-AEROSAT am 2. Juli 2017, der auf 145 MHz „aufgeweckt“ und zur Ausfaltung seiner Sonnenpaneele gebracht werden konnte.

Mittlerweile hat diese Erfolgsstory auch mediale Wellen geschlagen. Der Fernsehsender SAT.1 war bei DK5LA im schleswig-holsteinischen Sörup zu Gast, der von seiner Amateurfunkstation aus unter anderem die Kamera des chinesischen Satelliten auslöste, welche die ersten Fotos der Rückseite des Mondes aufnahm. Den Beitrag finden Sie unter: https://www.sat1regional.de/amateurfunker-aus-soerup-hilft-chinesischer-sonde-bei-mondlandung/

Ebenfalls hat die Bild-Zeitung über das bemerkenswerte Projekt berichtet: https://www.bild.de/bild-plus/regional/hamburg/hamburg-aktuell/er-sendet-signale-ins-weltall-hobby-funker-half-chinesen-auf-den-mond-59435814,view=conversionToLogin.bild.html

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Jetzt anmelden zum 1. AfuBarCamp im Amateurfunkzentrum

DARC - Wed, 09/01/2019 - 08:15

Am 4. Mai findet ab 10 Uhr das insgesamt dritte BarCamp zum Thema Amateurfunk statt, erstmalig im Amateurfunkzentrum. Der Deutsche Amateur-Radio-Club e.V. lädt am Samstag und Sonntag zum Austausch nach Baunatal ein. "Bei einem BarCamp ist jeder Teilnehmer auch potentieller Referent. Inhalte und Ablauf zum Thema Amateurfunk werden zu Beginn von Moderator Andreas Krüger, DJ3EI, gesammelt", erklärt Silvio Kunze, DM9KS, vom BarCamp-Team.

 

"Immer wieder stelle ich fest, wie vielfältig und facettenreich der Amateurfunk ist. Jeder Funkamateur hat sein Spezialgebiet, kann darüber berichten und genau von dieser Leidenschaft lebt ein solches BarCamp. Ich freue mich sehr darauf!", so Stephanie Heine, DO7PR, die sich im Team engagiert.

Anmeldungen sind online möglich unter https://events.darc.de.

Ohne Übernachtung beträgt die Teilnahmegebühr 72 Euro, darin enthalten sind alkoholfreie Getränke, Kaffee, zwei Mittagssnacks und ein Abendessen.

Zimmerreservierungen werden - für Mitglieder - in der Anmeldung berücksichtigt. Im Gesamtpreis von 129 Euro ist die Teilnahmegebühr (s.o.) sowie eine Übernachtung mit Frühstück von Samstag auf Sonntag enthalten.

Weitere Informationen finden Sie auch unter https://www.darc.de/nachrichten/veranstaltungen/#c51806.

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Frankreich schafft Amateurfunkgebühren ab

DARC - Mon, 07/01/2019 - 13:02

Das im Amtsblatt der französischen Regierung vom 30. Dezember 2018 veröffentlichte Finanzgesetz 2019 (Nr. 2018-1317) bestätigt die Aufhebung von Artikel 45 des geänderten Finanzgesetzes für 1987, der die Rechtsgrundlage für die Erhebung der jährlichen Amateurfunkgebühren war. In Übereinstimmung mit der Praxis des französischen Verfassungsrechts muss noch festgelegt werden, wie das neue Gesetz angewendet wird.

In Betracht kommen ein Ausführungserlass, ein Rundschreiben oder andere Formen. Zuständig hierfür ist das Finanzministerium, das voraussichtlich in den nächsten Wochen einen entsprechenden Text im Amtsblatt veröffentlichen wird.

Der französische Amateurfunkverband hat seinen Mitgliedern geraten, mit der Zahlung der Gebühren, für die bereits Zahlungsaufforderungen ergangen waren, zu warten. Der Abschaffung der französischen Amateurfunkgebühren, die zuletzt 46,00 € pro Jahr betrugen, war eine ausführliche Debatte zwischen dem Finanzminister, dem Rechnungshof und dem französischen Amateurfunkverband vorausgegangen. Zunächst stellte sich die Frage, ob die Amateurfunkgebühren auch zu denjenigen Steuern gehörten, die wegen Unwirtschaftlichkeit abgeschafft werden sollten. Die Finanzbehörde verneinte dies mit dem Argument, dass die Gebühren nie auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtet gewesen seien, sondern im Wesentlichen dazu dienten, die Akten auf dem Laufenden zu halten. Im Dialog mit den Behörden hatte der französische Verband die Frage aufgeworfen, ob die fehlende Wirtschaftlichkeit der Amateurfunkgebühren Qualität und Umfang der Dienstleistungen beeinträchtige, die die französischen Funkamateure von der Agence Nationale des Fréquences – vergleichbar der BNetzA – erwarten. Die Antwort war, dass die Finanzierung dieser Dienstleistungen in jedem Fall durch andere Mittel, wie z.B. Steuern auf Mobilfunkbetreiber, gesichert ist,  die nicht mit dem Betrag der erhobenen Amateurfunksteuer vergleichbar sind, was auch vom Rechnungshof bestätigt wurde.

Im Sommer nannte der erste Präsident des Rechnungshofs bei einer Anhörung im Senat die Amateurfunkgebühren als typisches Beispiel für die Abschaffung unrentabler Steuern. Und auf dieser Grundlage haben die Senatoren im Ausschuss einen Änderungsantrag angenommen, in dem die Streichung gefordert wird. Die Regierung lehnte es nicht ab, und der Finanzausschuss der Nationalversammlung verabschiedete am 14. Dezember die von den Senatoren geforderte Änderung des Finanzgesetzes, die schließlich am Donnerstag, den 20. Dezember, in öffentlicher Sitzung angenommen wurde.

Der französische Amateurfunkverband geht nicht davon aus, dass sich die Abschaffung der Amateurfunkgebühren negativ auf den Status des Amateurfunkdienstes in Frankreich auswirkt. Maßgebend für das Ansehen des Amateurfunks im Vergleich zu anderen Funkdiensten bzw. Anwendern, z.B. dem CB-Funk, seien die Amateurfunkprüfung und die auf Grund der Prüfung erteilte Lizenz. Der Verband bleibe aber äußerst wachsam, was die Auswirkungen der Abschaffung der Amateurfunkgebühren auf die Anerkennung und das Image des Amateurfunks in Frankreich anbetrifft. Er sei jederzeit bereit, einzugreifen, um den Platz des Amateurfunks in Frankreich zu verteidigen, insbesondere als wichtiger Träger für die Förderung von Wissenschaft und neuen Technologien. Nicht zu verkennen sei auch, dass die Abschaffung der Amateurfunkgebühren durch das Parlament einer Anerkennung des Gemeinnützigkeitsprinzips des Amateurdienstes entspricht.

(Zusammenfassung und Übersetzung von Helmut van Edig, DL3KBQ. Quelle: Webseite des REF https://www.r-e-f.org)

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Werktägliche Wiederholungen von Radio DARC

DARC - Mon, 07/01/2019 - 09:23

Channel 292 erweitert die Ausstrahlung von Radio DARC auf 7440 kHz: Der Sendepartner strahlt das Programm von Radio DARC fortan täglich auf 7440 kHz aus und zwar Montags bis Samstags von 16:00 UTC bis 17:00 UTC und sonntags von 10:00 UTC bis 11:00 UTC. Auf 6070 kHz läuft die Übertragung wie gehabt mit 100 kW aus Moosbrunn mit der Erstsendung Sonntags von 10:00 UTC bis 11:00 UTC sowie an Montagen von 16:00 UTC bis 17:00 UTC.

Empfangsberichte bestätigt Radio DARC gerne mit einer QSL-Karte, darüber berichtete Rainer Englert, DF2NU. Den detaillierten Sendeplan von Channel 292 findet man über die Webseite http://www.channel292.de/schedule-7440-khz/. Darüber hinaus wird Radio DARC auf diversen Bürgerradios und Offenen Kanälen sowie Internet-Radios ausgestrahlt. Die Sendeplätze sind über https://www.darc.de/nachrichten/radio-darc/ abrufbar.

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Amtsblatt künftig kostenlos

DARC - Fri, 04/01/2019 - 10:30

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht mit Beginn des Jahres 2019 ihr Amtsblatt in elektronischer Form fortan kostenlos. Bisher musste ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen werden, um die Informationen der Behörde lesen zu können. Alle bestehenden Verträge bzw. Abos wurden durch die Behörde zum 31. Dezember 2018 gekündigt. Auf der zugehörigen Webseite www.bnetza-amtsblatt.de kann man aktuell keine neuen Abo-Bestellungen aufgeben und sich nur mit bestehenden Accountdaten einloggen.

Das Amtsblatt ist auch für Funkamateure von Interesse, weil die Behörde über dieses Medium z.B. Mitteilungen über neue Regelungen oder auch Duldungsregelungen veröffentlicht. Der DARC e.V. verfügte in den vergangenen Jahren über ein entsprechendes Abonnement, um seine Mitglieder in den eigenen Medien informieren zu können.

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Jetzt zu den DARC-Seminaren anmelden!

DARC - Wed, 02/01/2019 - 12:05

Auch im Jahr 2019 werden die beliebten Seminare in der DARC-Geschäftsstelle fortgesetzt – melden Sie sich dazu am besten heute noch an! Den Anfang macht Dozent Martin Steyer, DK7ZB, mit seinem Seminar „Berechnen und Bauen von Yagi-Antennen für Kurzwelle und UKW“. Hier lernen die Teilnehmer u.a. Kenngrößen (Gewinn, Bandbreite und Co.), Besonderheiten bei UKW-Yagis, Stocken und vieles mehr. Das Seminar findet bereits am 25./26. Januar statt.

Am 22./23. Februar lernen Sie bei Dozent Peter Zenker, DL2FI, „QRP – Spaß gewinnen oder Masochismus“. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren QRP-Betrieb optimieren können. Dozent Thilo Kootz, DL9KCE, lehrt am 22./23. März „Antennensimulation mit 4nec2 für Fortgeschrittene“. Ziel dieses Seminars ist es, die im ersten Teil erlernten Fähigkeiten im Umgang mit der Software 4nec2 zu vertiefen und spezielle Themen (Mehrbandantennen, Traps, mehrfache Speisepunkte etc.) zu diskutieren. Am 10./11. Mai findet das Seminar „FT-8 Internes und Externes“ statt. Die Betriebsart ist aktuell in aller Munde, und so werden Sie bei Dozent Peter Glasmacher, DK5DC, an die Hand genommen und lernen, das generelle Verständnis des neuen Modes zu vertiefen.

Modalitäten und Bedingungen zur verbindlichen Anmeldung erfahren Sie über die DARC-Webseite unter https://www.darc.de/geschaeftsstelle/ausbildungszentrum/#c46632.

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Tagungsprogramm der 42. GHz-Tagung ist online

DARC - Wed, 02/01/2019 - 10:50

Die Tagungsleiter der GHz-Tagung haben das Vortragsprogramm auf ihrer Webseite online gestellt. Es kann über die Webseite der Tagung, die am 16. Februar von 9 bis 17 Uhr in der VHS Dorsten stattfindet, abgerufen werden: ghz-tagung.de. Neben der traditionellen Verleihung des DARC-UKW-Contestpokale und des Förderpreises der GHz-Tagung, haben die Veranstalter wieder ein spannendes Programm zusammengestellt.

So wird z.B. Gerald Ihninger, OE2IGL, über Sun Noise Messungen in den oberen GHz-Bändern berichten oder Manfred Plötz, DL7YC, über „47-GHz-EME – Past and Future, eine Machbarkeitsstudie“. Hilfestellung für eigene Versuche mit dem neuen Satelliten Es’hail-2 kann der Vortrag von Peter-Jürgen Gödecke, DJ7GP, geben, der sich mit „Frequenzstabilität von Empfangseinrichtungen zum Empfang von Es’hail-2“ beschäftigen wird. Wer in der Mittagspause weniger Wert auf eine Mahlzeit legt, kann sie fakultativ an den Messplätzen verbringen. Für mitgebrachte Baugruppen stehen mehrere Network- und Spektrumanalyser bis 154 GHz und Wobbler bis 24 GHz zur Verfügung. Außerdem sind Frequenzmessungenund Leistungsmessungen bis in die höheren GHz-Bänder möglich.

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Einbeziehung von Funkamateuren in den Katastrophenschutz?

DARC - Wed, 02/01/2019 - 10:45

Sollen Funkamateure offiziell in den Katastrophenschutz mit einbezogen werden? Ende November stellte Gabriele Preuß, Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament eine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung an die Kommission. Diese ist als PDF-Datei unter dem Link www.europarl.europa.eu/doceo/document/P-8-2018-006044_DE.html nachzulesen.

Als Kernargument bringt Frau Preuß hervor, dass Funkamateure „die Möglichkeiten und Kenntnisse haben, auch unter eingeschränkten Bedingungen Funkverbindungen aufzubauen.“ So seien der Anfrage zufolge Funkamateure z.B. in Frankreich unter „FNRASEC“, in den Niederlanden („DARES“) und Österreich („A.R.E.N.A“) in den nationalen Zivilschutz eingebunden. Sie stellt nun die Fragen, in welcher Form eine Einbindung auf europäischer Ebene geplant sei, inwieweit Übungen vorgesehen seien und welche Maßnahmen ergriffen würden, um im innereuropäischen Katastrophenfall funktionierende Nachrichtenverbindungen zu gewährleisten.

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