
Gemeinsam Funken macht Spaß. Die Verwaltung der Clubstation bringt oft Fragen mit sich. Wavelog bietet dafür clevere Lösungen. Eine neue Schulung zeigt dir alle wichtigen Schritte.
Im Fokus steht die praxisnahe Nutzung von Clubstationen. Dazu gehört die richtige Zuweisung von Benutzerrollen. Auch das saubere Erstellen separater Stationslogbücher wird erklärt. So behält euer Team immer den vollen Überblick.
Die Schulung findet online auf TREFF.DARC am Dienstag, 22. September 2026 um 20 Uhr statt. DARC-Mitglieder loggen sich einfach über diesen Link ein: treff.darc.de/d/#/teilnehmer/SaUSvOS6.
Kontinuität könnte man als Schlagwort für die am 19.09.2026 abgehaltene Mitgliederversammlung des Distriktes W im Schloss Rathmannsdorf mit aller Berechtigung verwenden: Bei der turnusgemäßen Veranstaltung bestätigten die anwesenden Mitglieder den Distriktsvorstand, bestehend aus dem Distriktsvorsitzenden Ralf Theunert, DK1DSA, Stellvertreter Alexander Weber, DD5DX, und dem weiteren Stellvertreter Ron Stadler, DL2HRS.
Zu den weiteren Höhepunkten des Abends zählten die Auszeichnungen für hervorragende Leistungen und langjährige Mitgliedschaft. So wurde Ronald Reichelt, DL6MRA, die Distriktsehrennadel für seine langjährige Arbeit, insbesondere als Webmaster des Distriktes, verliehen.
Neben der Abarbeitung der bei Wahlen verpflichtenden Tagesordnungspunkte wurde im anschließenden Austausch manche schöne Idee für zukünftige Aktivitäten im Distrikt gefunden.
Conteste in der Kalenderwoche 39/2026 - 21.09.26 bis 27.09.26 ►
Mo 21.09.26 Di 22.09.26 Mi 23.09.26 Do 24.09.26 Fr 25.09.26 Sa 26.09.26 So 27.09.26 16:30 - 17:29Die geomagnetische Aktivität ist überwiegend ruhig (Kp 0-2). Immerhin zeigen sich wieder Sonnenflecken, sechs Stück an der Zahl. Und auch der solare Flux hat erneut die 100er-Marke überschritten. Die Aussichten: Wenig Änderung in den nächsten Tagen. |
Die Sonnenwindgeschwindigkeiten sind leicht erhöht, bei nachlassendem Einfluss eines koronalen Lochs. Daher ist mit einer überwiegend ruhigen geomagnetischen Aktivität (Kp 1–2) zu rechnen. Die uns zugewandte Sonnenseite ist fleckenlos. DX: Tagsüber darf vor allem mit 20 und 17 Meter und meist auch 15 Meter gerechnet werden. | ▶️
Zudem sind kurze Öffnungen von 12 und 10 Meter wahrscheinlich. 20 Meter schließt nach 20 Uhr UTC, danach geht es oft noch zwei, drei Stunden auf 30 Meter weiter, 40 Meter bleibt nachts offen. Störungen sind wenig wahrscheinlich, außer am Dienstag und Mittwoch, bedingt durch ein koronales Loch.
Am 19. September veranstaltet der spanische Amateurfunkverband URE die Amateurfunkmesse Iberradio. Es werden bis zu 2000 Besucher erwartet. Ort des Geschehens ist Ávila, ca. 120 km von Madrid entfernt, genauer im Exhibition and Congress Center Lienzo Norte, Avenida de Madrid, 102 05001 Ávila. Öffnungszeit ist von 9.30 bis 20.30 Uhr. Besucher vor Ort erwartet ein Flohmarkt, Händlerbeteiligung und auch ein Vortragsprogramm.
Details findet man auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.iberradio.es/en/programa/ . Zur Messe selbst: https://www.iberradio.es/en/ .
Die Sonnenwindgeschwindigkeiten liegen derzeit auf einem leicht erhöhten Niveau, ein allmählicher Abwärtstrend wird jedoch erwartet. Die geomagnetische Aktivität wird daher voraussichtlich überwiegend ruhig bis unbeständig sein (Kp 1–3). Es gibt nur einen Sonnenfleck, der Flux ist unter die Marke von 100 gefallen. Das Flarerisiko ist sehr gering (M05% X01%). |
DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880
Deutschland-Rundspruch 37/2026, 38. KW
Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 17. September 2026, 17:30 UTC. Die aktuelle Audiofassung gibt es auch als RSS-Feed unter https://www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch und als mp3 unter https://www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3. Die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter https://www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/#c35494.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)
Hallo liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 37 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 38. Kalenderwoche 2026. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:
und
Hier die Meldungen:
Debatte um Bluebird-Satelliten von AST reißt nicht ab
Obwohl die US-amerikanische Regulierungsbehörde FCC dem in Texas ansässigen Unternehmen AST SpaceMobile nur die begrenzte Nutzung eines Teils der sekundären Amateurfunkzuweisung zwischen 430 und 440 MHz für Notfall-Telemetrie sowie die Ortung und Steuerung seiner Satelliten genehmigt hatte - damals stufte die FCC Störungen des Amateurfunks als "unwahrscheinlich" ein -, häufen sich die Störungsmeldungen. Wie der ICQ Amateur / Ham Radio Podcast meldet, zeigten Überwachungsdaten des SATNOGS-Netzwerks, dass AST außerhalb der Nutzungsbedingungen operiert, wobei sowohl in Nordamerika als auch in Europa Störungen des 70-cm-Amateurfunkbands gemeldet wurden. Derzeit sind drei AST-Satelliten in Betrieb, und der Start weiterer Satelliten ist geplant - ein Umstand, der bei Funkamateuren Besorgnis darüber wecke, wie sich dieses Problem mit dem Wachstum der Konstellation verschärfen werde, so ICQ Podcast weiter. Auf der angegebenen Webseite [1] sind auch Links zu finden, die zu den Rohdaten der SATNOGS-Beobachtungsseiten führen. Darüber berichtet das DARC-HF-Referat.
ISAR startet zwei Satelliten für die Amateurfunkbänder
Isar Aerospace ist das erste kommerzielle Raumfahrtunternehmen aus Europa, das bereits bei seinem zweiten Flug erfolgreich Satelliten in die Umlaufbahn gebracht hat. Die Mission "Onward and Upward" startete am Samstag, dem 5. September, um 20:12 UTC vom eigenen Startkomplex von Isar Aerospace bei And0ya Space in Norwegen und brachte die Nutzlasten in die Umlaufbahn. Dazu gehörten zwei CubeSats, deren Frequenzen von der IARU koordiniert wurde. Die Mission selbst bewies die Fähigkeit von Isar Aerospace, Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen. Isar Aerospace mit Hauptsitz in der Nähe von München wurde 2018 gegründet und ist mittlerweile auf über 400 Mitarbeiter an fünf internationalen Standorten angewachsen.
Die beiden ausgewählten Amateurfunkprojekte waren SpaceTeamSat1 und FramSat-1. SpaceTeamSat1 ist ein 1U-CubeSat der Technischen Universität Wien (TU Wien). Er ist mit einer Reihe von Sensoren ausgestattet. Der Prozessor führt Code aus, der von den teilnehmenden Studierenden geschrieben wurde. Junge Funkamateure und Studierende können - in Abstimmung mit der TU Wien - in Begleitung eines Funkamateurs ihren Code selbst hochladen und einplanen. Außerdem ist geplant, Zeitfenster zu öffnen, in denen der CubeSat als Umsetzer für Funkamateure dient. Der Downlink ist auf 437,395 MHz und bietet mehrere Betriebsarten.
FramSat-1 ist ein von Studenten gebauter 1U-CubeSat, der entwickelt wurde, um bestimmte Satellitensubsysteme intern zu entwickeln und einen funktionsfähigen Satellitenbus zu schaffen, der eine Sonnensensor-Nutzlast tragen kann. Für die Telemetrie mit 9600 bps AX.25 G3RUH FSK wurde eine Downlink-Frequenz von 435,141 MHz koordiniert.
Beide Satelliten befinden sich in sonnensynchronen Umlaufbahnen in einer Höhe von etwa 500 km. Darüber berichtet der AMSAT News Service.
Neu als Funkamateur - der Podcast dazu
Henry Krasemann, DO4HHK, hat im Juni 2026 seine Prüfung zur Amateurfunkklasse E abgelegt und beschreibt seitdem in einem Podcast wöchentlich seine Erfahrungen. Die Folgen bisher beschäftigen sich mit einer großen thematischen Bandbreite, von Diplomen über DMR, FT8 bis hin zur Antenne und mit welchem Gerät man einsteigt. Zu hören sind die Folgen über das Internet [2]. "Vielleicht ist das ja mal auch mit dem Blick, dass aktuell das Thema Neueinsteiger in den Amateurfunk etwas größer wird, einen Hinweis wert", findet DO4HHK.
Neuer Distriktsvorstand in Berlin (D) gewählt
Auf der Distriktsversammlung am 12. September wählte der Distrikt Berlin (D) unter anderem einen neuen Distriktsvorstand. Zum Distriktsvorsitzenden wurde Jens Engelmann, DL7AUO, gewählt. DL7AUO löst damit Marcus Goth, DL7BMG, als DV ab, der sich nicht mehr zur Wahl stellte. Als Stellvertreter fungieren nun Sven Andersson, DL7USM; Jörg Hedtmann, DF3EI, und Thomas Osterried, DL9SAU.
71. UKW-Tagung: "Technik verändert sich, die Neugierde bleibt"
In Weinheim kamen alljährlich am zweiten Septemberwochenende viele Funkamateure zur UKW-Tagung zusammen, um sich über Neuigkeiten und Trends zu informieren. Neben dem geselligen Part am Clubhaus DL0WH mit Camping war vor allem das Vortragsprogramm mit der Händlerausstellung und dem Flohmarkt in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Weinheim Anziehungspunkt. In drei Vortragssälen erfuhren die Tagungsbesucher viel Neues.
"Wenn man von der 71. Tagung hört, das ist nicht nur eine Veranstaltung, sondern eine Institution", stellte der Weinheimer Oberbürgermeister Michael Möslang in seiner Begrüßungsrede zur Tagung fest. "Die Geschichte der Tagung reicht bis in die 50er Jahre zurück. Heute kommen noch immer Funkamateure nach Weinheim", so Möslang. Dies sei bemerkenswert, da "in den 50er Jahren die Technikwelt noch ganz anders aussah." Sein Fazit: "Technik verändert sich - die Neugierde bleibt". Beispielsweise ging Pieter Tjerk de Boer, PA3FWM, der Frage nach, ob man einen per 3D-Druck gefertigten Träger für gekoppelte Spulen entwerfen könne. Hier fand neue Technik ebenso Eingang wie bei Andreas Spiess, HB9BLA, der sich mit Künstlicher Intelligenz und ihrem Nutzen besonders für die Entwicklung von Software befasste. Sein Fazit: Die Geschwindigkeit zum Ergebnis motiviere enorm. So ermögliche die Anwendung von KI unerreichbare Projekte, der Mensch habe aber Wünsche und bleibe der Auftraggeber und Prüfer. Eyecatcher war indes der große EME-Portabelspiegel von Emil Bergmann, DL8JJ. Über seine EME-Erfahrungen berichtete er in einem eigenen Vortrag. Neben diesen gab es noch viele weitere Vorträge über den gesamten Tag. Eine Europapremiere konnten die Besucher am Icom-Stand erleben. Der Hersteller zeigte dem europäischen Publikum erstmals seinen neuen IC-7110 Transceiver, der kürzlich erst auf der Tokyo Hamfair vorgestellt wurde. Kenwood stellte mit seinem TM-D750 ebenfalls neueste Technik vor und zeigte passend ein neues Bluetooth-Headset mit PTT-Funktion. Zum Ende des Samstags konnte man die Exponate des Selbstbauwettbewerbs bestaunen. Es lagen acht Exponate von sieben Einreichern vor, welche die Jury zu bewerten hatte, darunter eine latenzarme Inhouse-Remote-Bedienung für den IC-7300, eine LDMOS-Endstufe und eine selbstgebaute Squeeze-Morsetaste. Der Termin der 72. UKW-Tagung steht indes auch schon fest, es ist der 10. bis 12. September 2027.
Aktuelle Conteste
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contest-Termintabelle in der CQ DL 9/26 auf S. 66.
Der Funkwetterbericht vom 16. September, erstellt von Tom Kamp, DF5JL
Zunächst der Rückblick für den Zeitraum 9. bis 16. September: Die Sonne blieb in den letzten Tagen ruhig. Sie zeigte nur leichte Aktivität. Die aktiven Fleckenregionen waren klein, ihre Magnetfelder einfach. Dadurch entstanden keine M- oder X-Flares. Der Sonnenwind wechselte dagegen oft. Mehrere koronale Löcher schickten schnelle Windströme zur Erde. Diese sorgten zeitweise für aktive geomagnetische Bedingungen. Die Ionosphäre blieb aber insgesamt stabil. Juliusruh meldete eine foF2 von 6 bis 8 MHz und eine MUF für eine Distanz von 3000 km von rund 20 MHz und höher. Auch jetzt bleibt die Sonne ruhig. Vier kleine Fleckenregionen sind aktiv. Sie zeigen einfache Magnetfelder. Der Sonnenwind hat sich dagegen deutlich verstärkt. Nach normalen Werten um 300 bis 400 km/s legte er am 15. September kräftig zu - auf mehr als 800 km/s. Das interplanetare Magnetfeld lag zeitweise bei 10 Nanotesla. Der Bz-Anteil zeigte zuletzt meist nach Norden. Das stabilisiert das Erdmagnetfeld eher. Geomagnetisch erleben wir derzeit ruhige bis aktive Bedingungen. Der Kp-Index liegt zwischen 1 und 4. Kurze Störungen sind möglich. Schnelle Sonnenwindströme und zwei vorbeistreifende CMEs können jedoch auch immer wieder stürmische Phasen auslösen.
Vorhersage bis zum 23. September
Ab dem 17./18. September erholen sich die Ausbreitungsbedingungen. Die MUF erreicht dann tagsüber erneut 18 bis 20 MHz und darüber hinaus, nachts 6 bis 8 MHz. Wir nähern uns den herbstlichen Ionosphärenwerten. Der solare Flux dürfte jedoch unterhalb 100 Einheiten fallen. Konkret heißt das: 80 m und 40 m funktionieren nachts gut. Tagsüber dämpft ein steigender Kp-Index die Signale leicht. 30 m und 20 m bleiben DX-stabil. 17 m und 15 m sind meist recht brauchbar, 12 m und 10 m jedoch schwach - die Sporadic-E-Saison ist schließlich vorbei und das Sonnenfleckenmaximum ist jetzt spürbar überschritten.
Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an redaktion@darc.de. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie hierfür Ihr Passwort stets griffbereit auf!
Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!
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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] https://www.icqpodcast.com/news/2026/9/6/ast-spacemobiles-800-mhz-trial-wraps-up-but-the-70cm-interference-story-isnt-going-away
[2] www.amateurfunkpodcast.de
[dx] https://www.darc.de/der-club/referate/conteste/
[mail] Wenn Sie in Zukunft den Deutschland-Rundspruch nicht mehr von uns erhalten möchten, dann können Sie diesen jederzeit abmelden unter: https://lists.darc.de/mailman/listinfo/rundspruch
Obwohl heute immer noch mit Beeinträchtigungen durch schnellen Sonnenwind und CMEs zu rechnen ist: Die geomagnetische Aktivität ist überwiegend ruhig bis unbeständig (Kp 1-3), das Flarerisiko sehr gering (M05% X01%), der solare Flux auf 100 abgesackt. Und dieser Trend wird sich die kommenden Tage fortsetzen. |
Es wird eine unruhige bis aktive geomagnetische Aktivität (Kp3–4) erwartet, wobei die Kombination von schnellem Sonnenwind und die Erde streifenden CMEs wahrscheinlich zu teils kräftigeren Stürmen führen wird. Weiterhin sind kaum M-Flares zu erwarten (M05% X01% Wahrscheinlichkeit). 30/20 m sind die angesagten DX-Bänder. |
Vom 23. bis 24. Oktober findet im Amateurfunkzentrum Baunatal das DARC-Seminar „Smithdiagramm und Netzwerkanalysator“ statt. Dozent Prof. Dr.-Ing. Michael Hartje, DK5HH, gibt darin einen Einblick in die Darstellungsmethode zur Messung von HF-Bauelementen, Leitungen, Antennen, Balunen und Filtern. In den Seminarkosten von 205 € ist eine Übernachtung im Hotel Stadt Baunatal sowie Verpflegung während des Seminares enthalten. Beginn Freitag 15 Uhr, Ende Samstag 18 Uhr. Die Anmeldung erfolgt auf events.darc.de/smith-2026/.
Auf der Distriktsversammlung am 12. September wählte der Distrikt Berlin (D) unter anderem einen neuen Distriktsvorstand. Zum Distriktsvorsitzenden wurde Jens Engelmann, DL7AUO, gewählt. DL7AUO löst damit Marcus Goth, DL7BMG, als DV ab, der sich nicht mehr zur Wahl stellte. Als Stellvertreter fungieren nun Sven Andersson, DL7USM; Jörg Hedtmann, DF3EI, und Thomas Osterried, DL9SAU.
Henry Krasemann, DO4HHK, hat im Juni 2026 seine Prüfung zur Amateurfunkklasse E abgelegt und beschreibt seitdem in einem Podcast wöchentlich seine Erfahrungen. Die Folgen bisher beschäftigen sich mit einer großen thematischen Bandbreite, von Diplomen über DMR, FT8 bis hin zur Antenne und mit welchem Gerät man einsteigt. Zu Hören sind die Folgen auf www.amateurfunkpodcast.de . „Vielleicht ist das ja mal auch mit dem Blick, dass aktuell das Thema Neueinsteiger in den Amateurfunk etwas größer wird, einen Hinweis wert“, findet DO4HHK.
Die geomagnetische Aktivität ist ruhig bis unbeständig (Kp 2–3). Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass heute aufgrund der Auswirkungen eines koronalen Lochs sowie einer die Erde streifende Plasmawolke Werte im Bereich aktiv bis G1/leichter Sturm (Kp 4-5) erreicht werden. Während das Risiko eines Flareausbruchs gering ist (M10% X01%), ist die Wahrscheinlichkeit eines Protonensturms gestiegen. 80/40 m sind derzeit durch die geomagnetischen Aktivitäten der letzten 24 Stunden beeinträchtigt.|
Das Logbuch des DARC, welches unter log.darc.de für jedes Mitglied erreichbar ist, hat wieder einige Bugfixes und Neuerungen erhalten und trägt nun die Versionsnummer 3.2.2.
Um ein paar zu nennen:
Eine komplette Liste der Änderungen gibt es unter https://github.com/wavelog/wavelog/releases
Ferner gibt es auch eine neue Version von WavelogGate, die nun die neue API nutzt und wieder etwas stabiler geworden ist. Es steht unter folgender Adresse zur Verfügung: https://github.com/wavelog/WaveLogGate/releases
Wichtiger Hinweis: Sollte es bei einigen Nutzern zu Problemen beim loggen kommen, empfiehlt es sich des Browser-Cache zu leeren. https://browsercache-leeren.de/
Vielen Dank an alle Nutzer. Bitte sendet gefundene Fehler weiterhin an logbuch(at)darc.de.
Danke speziell an:
Ronny Jerke, DG2RON, zuständiges DARC Vorstandsmitglied.
Obwohl die US-amerikanische Regulierungsbehörde FCC dem in Texas ansässigen Unternehmen AST SpaceMobile nur die begrenzte Nutzung eines Teils der sekundären Amateurfunkzuweisung zwischen 430 und 440 MHz für Notfall-Telemetrie sowie die Ortung und Steuerung seiner Satelliten genehmigt hatte (damals stufte die FCC Störungen des Amateurfunks als „unwahrscheinlich“ ein), häufen sich die Störungsmeldungen. | ▶️
Wie der ICQ Amateur / Ham Radio Podcast meldet, zeigten Überwachungsdaten des SATNOGS-Netzwerks, dass AST außerhalb der Nutzungsbedingungen operiert, wobei sowohl in Nordamerika als auch in Europa Störungen des 70-cm-Amateurfunkbands gemeldet wurden. Derzeit sind drei AST-Satelliten in Betrieb, und der Start weiterer Satelliten ist geplant – ein Umstand, der bei Amateurfunkern Besorgnis darüber wecke, wie sich dieses Problem mit dem Wachstum der Konstellation verschärfen werde, so ICQ Podcast weiter. Auf der angegebenen Webseite sind auch Links zu finden, die zu den Rohdaten der SATNOGS-Beobachtungsseiten führen. (Credit: ICQ/SATNOGS - Ausschnitt)
In Weinheim kamen alljährlich am zweiten Septemberwochenende viele Funkamateure zur UKW-Tagung zusammen, um sich über Neuigkeiten und Trends zu informieren. Neben dem geselligen Part am Clubhaus DLØWH mit Camping war vor allem das Vortragsprogramm mit der Händlerausstellung und dem Flohmarkt in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Weinheim Anziehungspunkt. In drei Vortragssälen erfuhren die Tagungsbesucher viel Neues.
„Wenn man von der 71. Tagung hört, das ist nicht nur eine Veranstaltung, sondern eine Institution“, stellte der Weinheimer Oberbürgermeister Michael Möslang in seiner Begrüßungsrede der Tagung fest. „Die Geschichte der Tagung reicht bis in die 50er Jahre zurück. Heute kommen noch immer Funkamateure nach Weinheim“, so Möslang. Dies sei bemerkenswert, da „in den 50er Jahren die Technikwelt noch ganz anders aussah.“ Sein Fazit: „Technik verändert sich – die Neugierde bleibt“. Beispielsweise ging Pieter Tjerk de Boer, PA3FWM, der Frage nach, ob man einen per 3D-Druck gefertigten Träger für gekoppelte Spulen entwerfen könne. Hier fand neue Technik ebenso Eingang wie bei Andreas Spiess, HB9BLA, der sich mit Künstlicher Intelligenz und ihrem Nutzen besonders für die Entwicklung von Software befasste. Sein Fazit: Die Geschwindigkeit zum Ergebnis motiviere enorm. So ermögliche die Anwendung von KI unerreichbare Projekte, der Mensch habe aber Wünsche und bleibe der Auftraggeber und Prüfer. Eyecatcher war indes der große EME-Portabelspiegel von Emil Bergmann, DL8JJ. Über seine EME-Erfahrungen berichtete er in einem eigenen Vortrag. Neben diesen gab es noch viele weitere über den gesamten Tag. Eine Europapremiere konnten die Besucher am Icom-Stand erleben. Der Hersteller zeigte dem europäischen Publikum erstmals seinen neuen IC-7110 Transceiver, der kürzlich erst auf der Tokyo Hamfair vorgestellt wurde. „Ein Verkaufspreis steht noch nicht fest“, informierte man am Stand. Kenwood stellte seinen TM-D750 ebenfalls neueste Technik vor und zeigte passend ein neues Bluetooth-Headset mit PTT-Funktion. Zum Ende des Samstags konnte man die Exponate des Selbstbauwettbewerbs bestaunen. Es lagen acht Exponate von sieben Einreichern vor, welche die Jury zu bewerten hatte. Darunter eine latenzarme Inhaus-Remote-Bedienung für den IC-7300, eine LDMOS-Endstufe und eine selbst gebaute Squeeze Morsetaste. Der Termin der 72. UKW-Tagung steht indes auch schon fest, es ist der 10. bis 12. September 2027.
Die geomagnetische Aktivität ist zunächst weitgehend ruhig bis unbeständig. Im weiteren Verlauf der Woche kann es aufgrund von koronalen Masseauswürfen und schnellem Sonnenwind aktive bis leicht stürmische Abschnitte geben. Das Flarerisiko bleibt gering (M10% X01%). |
Conteste in der Kalenderwoche 38/2026 - 14.09.26 bis 20.09.26 ►
Mo 14.09.26 Di 15.09.26 Mi 16.09.26 Do 17.09.26 Fr 18.09.26 Sa 19.09.26 So 20.09.26 16:30 - 17:29
Die Sonnenwindgeschwindigkeit ist leicht erhöht und liegt bei etwa 410 km/s, mit zunächst abnehmender Tendenz - bis ein zu erwartender Hochgeschwindigkeitsstrom (HSS) aus einem koronalen Loch eintrifft. Wann das sein wird, ist schlecht vorherzusagen. Doch dann dürfte die ruhige bis unbeständige Geomagnetik auf aktiv bis stürmisch ansteigen. Das Flarerisiko bleibt weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau (M10% X01%). | ▶️
Die Aussichten für die kommenden Tage sind insgesamt zuversichtlich: 20 m und 17 m bieten sehr gute DX‑Fenster, besonders morgens und abends. 15 m bleibt tagsüber stabil; 12 m und 10 m sind wechselhaft, bei Fluxspitzen sind kurze Öffnungen möglich. 40 m und 80 m zeigen sich nachts kräftig und verlässlich. Nur vom 14. bis 16. September ist mit leichten Einbrüchen zu rechnen. Insgesamt wird es aber langsam herbstlich, d. h. die maximale nutzbare Frequenz (MUF) steigt im Laufe des Tages an, DX-Verbindungen nehmen zu.