
Das nächste ARISS-SSTV-Wochenende beginnt am Freitag, dem 3. Oktober. Die Serie 29 der ARISS-SSTV-Sendungen umfasst sechs Bilder zum Thema „Weltraumwoche“.
Die sechs Bilder werden von der ISS auf 145,800 MHz mit PD120-Codierung übertragen werden. Die Übertragungen finden in zwei Zeitfenstern mit einer Unterbrechung für eine Schulveranstaltung statt.
Die vorläufigen Zeiten:
Weitere Infos gibt es unter: https://www.ariss.org/upcoming-sstv-events.html
Es wird eine überwiegend ruhige Geomagnetik erwartet, mit einer geringen Wahrscheinlichkeit für unruhige Abschnitte. Die Sonnenaktivität ist gering, es besteht weiterhin die Möglichkeit vereinzelter Sonneneruptionen (M-Flares), höchstwahrscheinlich aus AR4217 oder AR4226 (M 30% X 05% Proton 01%). Mit MUF-Werten oberhalb von 30 MHz haben wir fortgesetzt angehobene Bedingungen. Die haben wir bis in Wochenende hinein, dann muss zunehmend mit einer Verschlechterung aufgrund koronaler Löcher und CME-Effekten gerechnet werden.
ZCZC 260400UT SEP25 QAM SFI170 SN149 eSFI156 eSSN125 KBORN A8 K(3H)2 SWS428 BZ-1 BT4 HPI22 DST-10 KP4CAST(24H) 21111221 ➡️ MUF3000 MAX28+(D) MIN13(N) DATA BY DK0WCY KC2G SWPC/NOAA SANSA WDC/KYOTO MET OFFICE UK GFZ POTSDAM FWBST RHB NNNN
Erläuterungen dazu unter Funkwetter (PDF).
Ein inspirierender Tag stand ganz im Zeichen der MINT-Förderung: Am 24. September fanden in der Alten Lokhalle in Mainz die MINT-Tage 2025 statt. Die DARC-Geschäftsstelle war gemeinsam mit dem Distrikt Rheinland-Pfalz (K) vor Ort, um die vielfältigen Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit Schulen vorzustellen.
Die Veranstaltung, organisiert von SCHULEWIRTSCHAFT Rheinland-Pfalz und unterstützt vom Bildungsministerium sowie Partnern aus Industrie und Wirtschaft, brachte 120 Lehrkräfte weiterführender Schulen zusammen. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Ansätze, um Naturwissenschaften und Technik im Unterricht zu vermitteln. Der DARC informierte dabei über Projekte mit MINT-Bezug, die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler gleichermaßen begeistern können.
Neben den Gesprächen am Stand bot das Programm spannende Einblicke in Zukunftsthemen. In Infoforen wurden unter anderem „Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer“ und „Teilchenphysik“ diskutiert. Ein Höhepunkt war der Vortrag von Prof. Eckhard Thines, der die Chancen der Biotechnologie in Rheinland-Pfalz eindrucksvoll darlegte.
Die MINT-Tage 2025 waren ein voller Erfolg und zeigten, wie stark das Engagement für eine moderne und zukunftsorientierte Bildung in Rheinland-Pfalz ist. Durch die Kooperation von Bildungseinrichtungen, Wirtschaft und Verbänden wie dem DARC wird der Grundstein dafür gelegt, junge Menschen frühzeitig für zukunftsweisende Berufsfelder zu begeistern.
Das 6-m-Band ist in Belarus – Präfix EU – freigegeben worden. Dies teilte die Staatliche Kommission für Funkfrequenzen (SCRF) am 23. September mit. Der Bereich von 50 bis 52 MHz war bereits am 10. Juni 2025 in den nationalen Frequenzplan aufgenommen worden. Die Freigabe gilt nur für belarussische Funkamateure der nationalen Lizenzklasse A. Für den Betrieb auf dem Band ist ein gesonderter Antrag erforderlich. Die Freigabe gilt nicht für den Betrieb durch ausländische Funkamateure im Rahmen der CEPT-Regelungen. (Tnx Info DK5JI)
„Deswegen sind Amateurfunkantennen im Krisenfall Gold wert“ – unter diesem Titel berichtete der WDR in der Sendung Lokalzeit vom 24. September über Aktivitäten am Niederrhein. „Wir sind froh, dass wir mit dem Deutschen Amateur-Radio-Club dieses Netz aufbauen konnten“, nimmt darin Michael Welbers, stellv. Leiter der Leitstelle Kreis Kleve Stellung. Hanno Vogels, DK3HV, und Egbert Zimmermann, DD9QP, erklären die technischen Hintergründe. Der Beitrag beginnt ab Minute 12:07 und kann in der ARD-Mediathek unter t1p.de/oha9u abgerufen werden.
Es werden überwiegend ruhige geomagnetische Bedingungen erwartet, mit vereinzelten unruhigen Abschnitten. Die Sonnenaktivität ist moderat, weitere vereinzelte M-Flares sind wahrscheinlich (M 35% X 01% Proton 01%). Mit MUF-Werten oberhalb von 30 MHz haben wir angehobene Bedingungen.
ZCZC 250500UT SEP25 QAM SFI184 SN155 eSFI153 eSSN121 KBORN A8 K(3H)2 SWS447 BZ2 BT4 HPI14 DST-1 KP4CAST(24H) 22122221 ➡️ MUF3000 MAX28+(D) MIN12(N) DATA BY DK0WCY KC2G SWPC/NOAA SANSA WDC/KYOTO MET OFFICE UK GFZ POTSDAM FWBST RHB NNNN
Erläuterungen dazu unter Funkwetter (PDF).
Am Samstag, dem 20. September 2025, hob auf dem Herbstfest des MFC-Vorgebirge e.V. in Bornheim (Rheinland) ein Stratosphärenballon mit Amateurfunk-Nutzlast ab. Mehr als 50 Besucher erlebten einen perfekten Start, einen problemlosen Flug und eine punktgenaue Bergung. Funkamateure aus der Region Köln-Aachen arbeiteten dabei OV-übergreifend zusammen. Besonderes Highlight: Ein SSTV-Bild wurde noch in fast 500 km Entfernung in Großbritannien empfangen – bei nur 0,5 Watt Sendeleistung.
Das Projektteam setzte sich aus Funkamateuren verschiedener Ortsverbände zusammen – unter anderem aus Leverkusen, Bergisch Gladbach, Köln-Deutz und der Rureifel. Auch Gäste aus Dormagen, Meckenheim, Köln und der weiteren Umgebung waren vor Ort. Um Punkt 13 Uhr startete der Ballon planmäßig vom Modellflugplatz. Der Ballon stieg in etwa 2,5 Stunden auf über 21 km Höhe und legte dabei eine Strecke von knapp 175 km Richtung Nordosten zurück.
Der Empfang der SSTV-Bilder war dank des "Gilb"-Empfangswagens fast während der gesamten Flugzeit möglich. Eingesetzt wurde eine X50-Antenne in Kombination mit einem Icom IC-705 an einem Windows-Notebook. Auch die Positionsübertragung funktionierte reibungslos: APRS im 2-m-Band (DL0KA-11) zwischen den SSTV-Aussendungen sowie LoRa APRS im 70-cm-Band (DL0KA-9) ermöglichten durchgängig aktuelle Standortdaten. Bereits eine Stunde nach dem Start machten sich die Jäger Volker, DL5LV, und Uli, DO1KUE, auf die Suche. Dank präziser APRS-Daten wurde der Payload nur wenige Meter neben einem Weg gefunden.
Ein weiteres Highlight: Auf der Webseite https://g-fliegt.de gingen über 130 Rapports zum 2-m-SSTV-Sender ein – aus ganz Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden und sogar Großbritannien. Besonders beeindruckend: Chris, G4AYT, konnte in 483 km Entfernung noch ein SSTV-Bild mit seiner X200 empfangen – und das bei einer Sendeleistung von nur 0,5 Watt.