
Die Contest University (CTU) Friedrichshafen begrüßte in diesem Jahr etwa 60 Besucher. Als Praktikum wurde auch 2026 ein zehnminütiger Übungscontest veranstaltet. Hierbei mussten die Teilnehmer innerhalb eines Eyeball-QSOs die T-Shirtgrößen austauschen. Insgesamt erreichten den Auswerter 26 Logs. Der Vorjahressieger Ralf, DL4RLF, triumphierte auch in diesem Jahr und konnte ein vollgeschriebenes Log einreichen (Bild).
Auf Platz 2 kam Thomas, DM5GG, der als erfahrener Contester (QRV seit 1982 unter Y63YG) den Spaß mitmachte. Auf Platz 3 landeten Frank, DL2FFW, aus Ilmenau und Mike, DL7UGN.
Ergebnisse (Rufzeichen, QSOs, Multiplikator, Ergebnis):
DL4RLF 22 6 132
DM5GG 21 6 126
DL7UGW 20 6 120
DL2FFW 20 6 120
DL4MW 18 6 108
DK2RO 21 5 105
DD7BW 16 6 96
DO1ARD 19 5 95
DL6KDS 18 5 90
DL6HBQ 15 6 90
DJ5NE 18 5 90
DM3ZF 17 5 85
DL4TKD 16 5 80
DK8WD 16 5 80
DL9HDA 13 6 78
DL2CF 15 5 75
DL6GCE 14 5 70
DG9RE 17 4 68
DB6CX 13 5 65
DM4KW 12 5 60
DK6CO 15 4 60
DN9GU 12 5 60
DC3TC 13 4 52
PG7M 10 4 40
DK8LS 9 4 36
DL6MHW 6 4 24
Das Logbuch des DARC, welches unter log.darc.de für jedes Mitglied erreichbar ist, hat nun das neue Contest-Modul, welches sich im BETA-Stadium befindet, und Neuerungen erhalten und trägt nun die Versionsnummer 3.
Das Contest-Modul wurde völlig neu entwickelt und bietet jetzt viele Möglichkeiten einen Contest zu loggen.
Auch kann man nun seine QSL-Karte selbst bedrucken lassen. Hierzu wurde ein neuer Editor geschaffen.
Des weiteren gab es auch wieder viele Sicherheits- und Performance Updates.
Eine komplette Liste der Änderungen gibt es unter https://github.com/wavelog/wavelog/releases/tag/3.0.0
Ferner gibt es auch eine neue Version von WavelogGate, die nun - u.a. - auch Transverter bzw. QO100-QSOs unterstützt. Auch die Schnittstelle zum TRX ist verbessert worden. Neben FLRig kann auch die Hamlib genutzt werden. Es steht unter folgender Adresse zur Verfügung: https://github.com/wavelog/WaveLogGate/releases
Wichtiger Hinweis: Sollte es bei einigen Nutzern zu Problemen beim loggen kommen, empfiehlt es sich des Browser-Cache zu leeren. https://browsercache-leeren.de/
Vielen Dank an alle Nutzer. Bitte sendet gefundene Fehler weiterhin an logbuch(at)darc.de.
Danke speziell an
Ronny Jerke, DG2RON, zuständiges DARC-Vorstandsmitglied
Die Geomagnetik wird heute im Tagesverlauf ein überwiegend ruhiges Niveau halten (Kp 1-2), mit Tageswechsel (UT) wird das Eintreffen eines koronalen Masseauswurfs (CME) erwartet, der im Zusammenhang steht mit dem X1.1-Flare vom Dienstag. Die Flareaktivität ist moderat, die Sonnenaktivität (10.7 cm) liegt weiterhin über 200 Einheiten. Gute DX-Bedingungen. Wenn da nicht die Sommerflaute wäre ...
Rund um die Sonnenwende erreicht die Sonne zur Mittagszeit im Jahresverlauf ihren Höchststand - in der Mitte Deutschlands sind das mehr als 60° Elevation. In sechs Monaten, zur Wintersonnenwende, werden es dann nur mehr gut 16° sein. Das reicht dann noch für etwas mehr als acht Stunden, die die Sonne über dem Horizont steht, derzeit sind es mit mehr als sechzehn Stunden rund doppelt soviel.
Diese Zahlen machen deutlich, wie viel mehr Energie die Atmosphäre über unseren Köpfen im Moment im Vergleich zum Winter erhält, und natürlich hat das auch weitreichende Folgen für die Ionosphäre. Eine davon ist beispielsweise, dass sich das Gas im Sommer stark aufheizt und sich deswegen ausdehnt. Die für die Kuzwellenausbreitung entscheidenden freien Elektronen verteilen sich dadurch auf ein größeres Volumen, ihre Dichte sinkt also und damit auch die kritische Frequenz, die gerade noch zur Erde zurückgebrochen wird (Refraktion). Weil andererseits die Nacht so kurz ist, gehen deutlich weniger freie Elektronen durch Rekombination verloren als im Winter, die kritische Frequenz sinkt daher nachts nicht sehr so stark ab.
Folge: Die höchste nutzbare Frequenz für eine Sprungdistanz von 3000 km (MUF3000) bewegt sich in einem recht engen Korridor zwischen 18 MHz und 21 MHz hin und her, nur ab und zu verlässt sie den Richtung 14 MHz nach unten und 25 MHz nach oben. Die Tag/Nacht-Unterschiede sind also sehr gering, und solange keine Störungen das Bild trüben, kann man auf dem 20- und 17-m-Band schon fast von Dauerbetrieb sprechen.