
Das Logbuch des DARC, welches unter log.darc.de für jedes Mitglied erreichbar ist, hat nun das neue Contest-Modul, welches sich im BETA-Stadium befindet, und Neuerungen erhalten und trägt nun die Versionsnummer 3.
Das Contest-Modul wurde völlig neu entwickelt und bietet jetzt viele Möglichkeiten einen Contest zu loggen.
Auch kann man nun seine QSL-Karte selbst bedrucken lassen. Hierzu wurde ein neuer Editor geschaffen.
Des weiteren gab es auch wieder viele Sicherheits- und Performance Updates.
Eine komplette Liste der Änderungen gibt es unter https://github.com/wavelog/wavelog/releases/tag/3.0.0
Ferner gibt es auch eine neue Version von WavelogGate, die nun - u.a. - auch Transverter bzw. QO100-QSOs unterstützt. Auch die Schnittstelle zum TRX ist verbessert worden. Neben FLRig kann auch die Hamlib genutzt werden. Es steht unter folgender Adresse zur Verfügung: https://github.com/wavelog/WaveLogGate/releases
Wichtiger Hinweis: Sollte es bei einigen Nutzern zu Problemen beim loggen kommen, empfiehlt es sich des Browser-Cache zu leeren. https://browsercache-leeren.de/
Vielen Dank an alle Nutzer. Bitte sendet gefundene Fehler weiterhin an logbuch(at)darc.de.
Danke speziell an
Ronny Jerke, DG2RON, zuständiges DARC-Vorstandsmitglied
Die Geomagnetik wird heute im Tagesverlauf ein überwiegend ruhiges Niveau halten (Kp 1-2), mit Tageswechsel (UT) wird das Eintreffen eines koronalen Masseauswurfs (CME) erwartet, der im Zusammenhang steht mit dem X1.1-Flare vom Dienstag. Die Flareaktivität ist moderat, die Sonnenaktivität (10.7 cm) liegt weiterhin über 200 Einheiten. Gute DX-Bedingungen. Wenn da nicht die Sommerflaute wäre ...
Rund um die Sonnenwende erreicht die Sonne zur Mittagszeit im Jahresverlauf ihren Höchststand - in der Mitte Deutschlands sind das mehr als 60° Elevation. In sechs Monaten, zur Wintersonnenwende, werden es dann nur mehr gut 16° sein. Das reicht dann noch für etwas mehr als acht Stunden, die die Sonne über dem Horizont steht, derzeit sind es mit mehr als sechzehn Stunden rund doppelt soviel.
Diese Zahlen machen deutlich, wie viel mehr Energie die Atmosphäre über unseren Köpfen im Moment im Vergleich zum Winter erhält, und natürlich hat das auch weitreichende Folgen für die Ionosphäre. Eine davon ist beispielsweise, dass sich das Gas im Sommer stark aufheizt und sich deswegen ausdehnt. Die für die Kuzwellenausbreitung entscheidenden freien Elektronen verteilen sich dadurch auf ein größeres Volumen, ihre Dichte sinkt also und damit auch die kritische Frequenz, die gerade noch zur Erde zurückgebrochen wird (Refraktion). Weil andererseits die Nacht so kurz ist, gehen deutlich weniger freie Elektronen durch Rekombination verloren als im Winter, die kritische Frequenz sinkt daher nachts nicht sehr so stark ab.
Folge: Die höchste nutzbare Frequenz für eine Sprungdistanz von 3000 km (MUF3000) bewegt sich in einem recht engen Korridor zwischen 18 MHz und 21 MHz hin und her, nur ab und zu verlässt sie den Richtung 14 MHz nach unten und 25 MHz nach oben. Die Tag/Nacht-Unterschiede sind also sehr gering, und solange keine Störungen das Bild trüben, kann man auf dem 20- und 17-m-Band schon fast von Dauerbetrieb sprechen.