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FunkWX - wenig Änderung

DARC - Thu, 28/05/2026 - 06:19

Ein weiterer Einfluss durch koronale Löcher ist möglich, wobei die Windgeschwindigkeiten 500 km/s erreichen könnten. Es wird daher erwartet, dass die geomagnetische Aktivität überwiegend ruhig bis unbeständig sein wird, wobei eine geringe Wahrscheinlichkeit für aktive Phasen oder vereinzelte stürmische Abschnitte besteht. Die Zahl der Sonnenflecken nimmt weiter zu, die Sonnenaktivität ist jedoch fortgesetzt gering, wobei vereinzelte M-Flares durchaus möglich sind (M40% X05%). Insgesamt wenig Änderung, und das gilt auch für die nächsten Tage.

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Jetzt anmelden - Contest University (CTU) 2026 am 26. Juni 2026

DARC - Wed, 27/05/2026 - 08:26

Am Freitag, den 26. Juni veranstaltet der Bavarian Contest Club die traditionelle Contest University auf der HAM RADIO Friedrichshafen – diesmal Powered by DARC. Die Anmeldung über events.darc.de/ctu2026/ ist ab sofort möglich.

 

Das Programm hat es wieder in sich. Ab 13 Uhr führt Helmut, DF7EE, in die Grundlagen des Contesting ein. Hierzu gibt es als praktische Übung auch einen Mini-Contest. Als Schwerpunktthema beschäftigt sich die CTU2026 mit Multi-Op-Contesting. Andreas, DK4WA, einer der Köpfe von DP9A, gibt hierzu eine umfassende Einführung. Tim, K3LR, berichtet über die Erfahrungen aus über 20 Jahren Multi-Multi-Contest und Jugendförderung. Zum Abschluss dürfen wir auf der Bühne Vertreter von Deutschen Conteststationen zu einer sicher erfrischenden Podiumsdiskussion begrüßen.

 

 

Angemeldete Teilnehmer erhalten für den Teilnahme-Beitrag von 20 € einen Beutel mit dem CQ DL-Spezial "Contesting für Einsteiger", einer Sonderausgabe "111 Fakten übers Contesting", einem bedeutsamen T-Shirt und weiterem Material.

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Jürgen Dahms, DCØDA, silent Key

DARC - Wed, 27/05/2026 - 08:00

Am 19. Mai ist Jürgen Dahms, DCØDA, im Alter von 81 Jahren gestorben. Seit den 70er Jahren war Jürgen als Funkamateur aktiv. Vor allen auf den GHz-Bändern war er QRV und entwickelte viele Baugruppen und Geräte die er dann auch veröffentlichte. Dank seiner Begabung die Beschreibungen so klar zu formulieren, waren diese von jedermann nachvollzierbar. Die ersten Artikel verteilte er als Fotokopien „Der SHF Amateur“. Mit zahlreichen Aufsätzen in der CQ DL, DUBUS Magazin, UKW-Berichten und den DJ9HO UHF Unterlagen bereicherte er die europäischen Mikrowellen-Funkamateure mit seinen Beschreibungen.

Auch bei seinen Vorträgen zu den UKW-Veranstaltungen waren die Hörsäle immer voll besetzt. „Ich habe kaum einen seiner Vorträge verpasst“, erinnert sich Michael Kuhne, DB6NT, von dem auch dieser Nachruf stammt. Dorsten, Weinheim, UKW-Tagung München, BBT-Treffen, Rösrath, NOBUG und auf vielen weiteren Tagungen gab er sein Wissen weiter. Allein in Dorsten hielt er in 27 Jahren 33 Vorträge – unerreicht!
Viele Jahre war er der GHz-Sachbearbeiter im DARC. Er war von allen ein geschätzter Kollege der sich mit seinem Fachwissen im UKW-Referat einbrachte. Viel Spaß bereitete Ihm die Teilnahme an den UKW-Wettbewerben. Vor allem der BBT oder die dänischen Mikrowellen-Aktivitäten haben Ihn begeistert.
Die besondere Verbundenheit hatte er mit der Contest-Mannschaft von DLØLN/DL4M, die er über Jahre hinweg unterstützte.

Mit Jürgen, DCØDA, verlieren wir einen Pionier der Mikrowellen-Amateurfunktechnik. Wir werden ihn sehr vermissen, er wird uns fehlen. Unsere Gedanken sind auch bei seiner Frau Karin.

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FunkWX - möglicher Einfluss eines koronalen Lochs

DARC - Wed, 27/05/2026 - 06:26

Ein koronales Loch ist die Ursache dafür: Die geomagnetische Aktivität wird zunächst ruhig bis unbeständig (Kp 1-3) sein, später kann es zu aktiven Phasen kommen, weniger wahrscheinlich sind vereinzelte leichte, stürmische Abschnitte (Kp 5). Die Sonnenaktivität ist gering, wobei vereinzelte M-Flares möglich sind (M35% X05%). Die Bedingungen bleiben brauchbar bis gut.

MUF-Verlauf unter https://www.ionosonde.iap-kborn.de/JR055-MUF3000.png  

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Die Ausbreitungsprognose für Juni 2026

DARC - Tue, 26/05/2026 - 18:05

Erstellt mit "Proppy":

https://soundbytes.asia/proppy/  

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FunkWX - gute Bedingungen

DARC - Tue, 26/05/2026 - 05:40

Die geomagnetische Aktivität bleibt größtenteils ruhig (Kp 0-2), wobei es vor allem im späteren Verlauf des Tages zu zeitweise unbeständigen Phasen (Kp 3) kommen kann. Die Sonnenaktivität bleibt insgesamt auf einem niedrigen Niveau, wobei vereinzelte M-Flares möglich sind (M35% X05%). Fortsetzung der teils recht guten Ausbreitungsbedingungen.

MUF-Verlauf unter https://www.ionosonde.iap-kborn.de/JR055-MUF3000.png  

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FunkWX über's Pfingstwochenende

DARC - Sat, 23/05/2026 - 06:43

Die Sonnenwindgeschwindigkeit liegt auf Normalniveau mit etwa 350 km/s, wobei keine nennenswerten Zunahmen zu erwarten sind. Damit dürfte die geomagnetische Aktivität ruhig bleiben (Kp 0–2). Die Sonnenaktivität ist moderat (M2.3 um 22/2229 UTC aus AR4436). Es besteht die Möglichkeit vereinzelter M-Flares (M25% X05%). Im Trend bewegt sich der SFI Richtung 130 - damit dürfte es sich lohnen, auch 12 und 10 m zu beobachten. Nächster FunkWX erfolgt am Dienstag.

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Das Ende einer Ära: Warum Kanadas Zeitzeichen-Legende CHU im Juni verstummt

DARC - Fri, 22/05/2026 - 21:11

Für viele von uns gehört es zum festen Ritual: Man sitzt nachts im Shack, schaltet den Transceiver oder SDR ein, dreht über die Bänder und landet unweigerlich auf einer der charakteristischen Frequenzen knapp außerhalb der Amateurbänder. Das vertraute, rhythmische Ticken, gefolgt von einer markanten Stimme, die abwechselnd auf Englisch und Französisch die Uhrzeit verkündet. Für Kurzwellenhörer (SWLs) und Funkamateure in ganz Europa und Nordamerika war diese Station ein verlässlicher Leuchtturm im Äther. Doch damit ist bald Schluss.

Am 22. Juni 2026 wird das National Research Council Canada (NRC) den Kurzwellen-Sendebetrieb seiner offiziellen Zeitzeichenstation CHU dauerhaft einstellen. Ab diesem Tag bleiben die vertrauten Frequenzen 3330 kHz, 7850 kHz und 14670 kHz leer. Das NRC verweist für die Zukunft nüchtern auf moderne Alternativen: das Network Time Protocol (NTP) für Computer, Web-Uhren und den klassischen Telefondienst.

Für die DX-Community im Alter zwischen 25 und 49 Jahren – eine Generation, die zwar mit dem Internet aufgewachsen ist, aber die Faszination für analoge HF-Technik und die Physik der Ionosphäre teilt – geht damit ein Stück lebendige Radiogeschichte verloren. CHU war nicht nur ein Zeitanzeiger; der Sender diente uns als unschätzbare Bake, um die Bedingungen auf den Bändern 80 m, 40 m und 20 m in Echtzeit zu beurteilen.

Die Geburtsstunden: Von Pendeln und Morsezeichen

Die Geschichte von CHU reicht erstaunlich weit zurück – in eine Epoche, als das Radio selbst noch in den Kinderschuhen steckte. Alles begann im Jahr 1923 unter der Ägide des Dominion Observatory in Ottawa. Die allerersten experimentellen Aussendungen liefen unter dem Rufzeichen 9CC auf der Langwelle (275 Meter).

Mit dem rasanten Fortschritt der Funktechnik erkannte man schnell das enorme Potenzial der Kurzwelle, um die riesigen, oft unzugänglichen Weiten Kanadas flächendeckend mit der exakten Uhrzeit zu versorgen – eine Notwendigkeit für die Schifffahrt, die Eisenbahn und die Vermessung des Landes.

  • 1929: Regelmäßige Tagesaussendungen starteten unter dem Rufzeichen VE9OB auf einer Wellenlänge von etwa 40,8 Metern.
  • 1933: Die Frequenzstabilität machte dank der Einführung von Quarzkristall-Steuerungen einen Quantensprung. Zuvor wanderten die Frequenzen der Röhrensender mangels präziser Bauteile oft spürbar aus.
  • 1938: Das heute weltbekannte Rufzeichen CHU erblickte offiziell das Licht der Welt. Der Sender strahlte damals auf 3330 kHz, 7335 kHz und 14670 kHz aus – allerdings mit einer für heutige Verhältnisse winzigen Sendeleistung von gerade einmal 10 Watt. Während der 1000-Hz-Ton bereits von Quarzoszillatoren erzeugt wurde, basierten die Sekundenimpulse kurioserweise immer noch auf den mechanischen Pendeluhren des Observatoriums.

Atomzeitalter und technische Finessen

Im Jahr 1967 hielt die Moderne endgültig Einzug: CHU stellte auf Cäsium-Atomuhren um, was die Genauigkeit in astronomische Höhen schraubte. Drei Jahre später, 1970, wechselte die Verantwortung von den Astronomen des Observatoriums zu den Physikern des National Research Council (NRC).

Für Funkamateure war CHU technisch immer ein faszinierendes Studienobjekt. Im Gegensatz zu vielen anderen Zeitzeichensendern nutzte CHU ein ganz besonderes Sendeformat: H3E (Zweiseitenband-Amplitudenmodulation mit unterdrücktem Unterseitenband, wobei der Träger voll erhalten blieb). Dies erlaubte es DXern, das Signal sowohl mit einfachsten AM-Radios als auch im exakten SSB-Modus (USB) zu empfangen. So mancher von uns hat beim Testen eines neuen Transceivers als Erstes CHU eingestellt, um die SSB-Filter zu überprüfen.

Auch das akustische Design war durchdacht. In den letzten 10 Sekunden jeder Minute erfolgen eine zweisprachige Stationskennung und eine Zeitansage; dabei werden die 1000‑Hz‑Sekundenimpulse zu kurzen „Ticks“ verkürzt. 

Ein Highlight für technikbegeisterte Hörer war der charakteristische „Warble-Ton“ (ein ratterndes Modemsignal) zwischen der 31. und 39. Sekunde jeder Minute. Dieser Code entsprach dem alten Bell-103-Standard mit 300 bps. Er ermöglichte es Computern bis weit in die 1990er-Ebene hinein, über ein einfaches Telefonmodem am Funkempfänger die Systemzeit vollautomatisch und hochpräzise zu synchronisieren.

Die Stimmen im Äther und der Frequenzwechsel

Bis zum 1. April 1990 verkündete CHU die Zeit in der lokalen Eastern Standard Time (EST). Erst danach schloss man sich dem internationalen Standard an und stellte vollständig auf die koordinierte Weltzeit (UTC) um.

Gleichzeitig wurden die Durchsagen digitalisiert. Seit 1990 hören wir dieselben zwei Sprecher im wechselnden 1-Minuten-Takt: Die englische Ansage („NRC Coordinated Universal Time...“) stammt von Harry Mannis, einem ehemaligen bekannten CBC-Sprecher. Die französische Stimme („Heure normale du Conseil national de recherches...“) gehört Simon Durivage von Radio Canada. Diese Stimmen haben sich tief in das akustische Gedächtnis von Generationen von Kurzwellenhörern eingebrannt.

Manch einer unter uns wird sich vermutlich noch an die letzte große technische Umstellung zur Jahreswende 2008/2009 erinnern. Über Jahrzehnte hinweg sendete CHU auf 7335 kHz. Da die Internationale Fernmeldeunion (ITU) das 40-Meter-Rundfunkband jedoch neu ordnete, wurde die Frequenz zunehmend von extrem starken, internationalen Broadcastern überlagert. CHU war kaum noch aufzunehmen. Pünktlich zum Neujahrstag 2009 zog der Sender deshalb auf die heutige Frequenz 7850 kHz um, wo er zuletzt mit 5 kW Leistung betrieben wurde (während die beiden anderen Frequenzen mit 3 kW arbeiteten).

Ein unersetzbarer Verlust für die Radio-Community

Warum schmerzt das Ende von CHU uns so sehr, obwohl wir die Uhrzeit auf jedem Smartphone ablesen können? Für die Amateurfunk- und SWL-Community ist ein Zeitzeichensender weitaus mehr als eine Uhr. CHU fungierte als globales Werkzeug. Wenn man wissen wollte, ob die „Greylinie“ (die Tag-Nacht-Grenze) Richtung Nordamerika offen war, drehte man auf 7850 oder 14670 kHz. Kam das Signal aus dem Südwesten Ottawas (genauer gesagt aus dem Senderstandort nahe der Station in Southwest-Ottawa bei 45° 17' 47" N, 75° 45' 22" W) mit S9 im Shack an, wusste man: Das Band ist offen, die Bedingungen sind exzellent.

Zudem stirbt mit der Abschaltung ein Stück analoger Romantik. Das bewusste Heraushören eines Signals aus dem atmosphärischen Rauschen (QRM/QRN) und das synchrone Ticken im Hintergrund einer nächtlichen Bastelsession lässt sich nicht durch ein steriles NTP-Signal aus dem LAN-Kabel ersetzen.

Die letzte Jagd nach der QSL-Karte

Wer noch keinen Empfangsbericht nach Ottawa geschickt hat, sollte die verbleibende Zeit bis zum Juni nutzen. Das NRC hat bestätigt, dass korrekte Berichte nach wie vor mit der traditionellen CHU-QSL-Karte beantwortet werden. Die Karte zeigt historisch passend Sir Sandford Fleming, den kanadischen Eisenbahningenieur und „Vater der weltweiten Zeitzonen“.

Empfangsberichte können per E-Mail an `radio.chu@nrc-cnrc.gc.ca` oder ganz klassisch per Post gesendet werden:

Radio Station CHU
1200 Montreal Road, Building M-36
Ottawa, Ontario, K1A 0R6
Canada


Wenn am 22. Juni 2026 die Sender endgültig abgeschaltet werden, verliert die Kurzwelle einen ihrer verlässlichsten Akteure. Uns bleibt nichts anderes übrig, als ein letztes Mal die Stoppuhr zu drücken, den Empfänger einzustellen und den Stimmen von Harry Mannis und Simon Durivage zuzuhören, bevor sie für immer im Rauschen des Äthers verschwinden. 73 an CHU – danke für ein Jahrhundert Präzision.  

(Mit KI-Unterstützung überarbeitet)  

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FunkWX - ruhiges Wochenende

DARC - Fri, 22/05/2026 - 05:43

Die geomagnetische Aktivität wird überwiegend ruhig bleiben (Kp 1–2), mit einer geringen Wahrscheinlichkeit treten vereinzelte Phasen mit erhöhter Aktivität (Kp 3) auf. Und so bleibt es auch am Wochenende. Auch die geringe Sonnenaktivität dürfte anhalten. Zwar sind vereinzelte M-Flares weiterhin möglich (M25% X05%). Doch die große Sonnenfleckengruppe auf der Rückseite nimmt langsam ab.

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Thu, 01/01/1970 - 01:00
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