
Frei nach der Sendung mit der Maus – „…das war Spanisch!“. Wir übersetzen das mal kurz: „Besuchen Sie uns auf der Íberradio!“. Am 20. September veranstaltet der spanische Amateurfunkverband URE diese Messe und es werden bis zu 2000 Besucher erwartet. Ort des Geschehens ist Ávila, ca. 120 km von Madrid entfernt, genauer im Exhibition and Congress Center Lienzo Norte, Avenida de Madrid, 102 05001 Ávila. Öffnungszeit ist von 9.30 bis 20.30 Uhr.
Die URE ist seit längerem auf der HAM RADIO Friedrichshafen zu Gast, so wird es Zeit für einen Gegenbesuch – der DARC ist auf der Íberradio in diesem Jahr mit einem Stand vertreten. Besucher vor Ort erwartet ein Flohmarkt, Händlerbeteiligung und auch ein Vortragsprogramm. Details findet man auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.iberradio.es/en/programa/. Zur Messe selbst: https://www.iberradio.es/en/.
Die Geschwindigkeit des Sonnenwindes nimmt weiter ab. Die geomagnetische Aktivität wird bis zum 14.9. überwiegend ruhig sein, eventuell mit vereinzelten unruhigen Intervallen. Die Sonnenaktivität wird überwiegend gering bleiben, wobei vereinzelt M-Flares auftreten können (M 30% X 01% Proton 01%).
ZCZC 120515UT SEP25 QAM SFI115 SN92 eSFI114 eSSN68 KBORN A10 K(3H)1 SWS408 BZ-2 BT6 HPI33 DST-2 KP4CAST(24H) 11111222 ➡️ MUF3000 MAX28+(D) MIN9(N) DATA BY DK0WCY KC2G SWPC/NOAA SANSA WDC/KYOTO MET OFFICE UK GFZ POTSDAM FWBST RHB NNNN
Erläuterungen dazu unter Funkwetter (PDF).
Hinter jedem erfolgreichen Verein stehen auch Menschen, die im Hintergrund für Ordnung sorgen. Dazu gehören unsere ehrenamtlichen Rechnungsprüfer!
Heinz Mölleken, DL3AH, Clemens Miara, DG1YCR, und Georg Overhoff, DHØEAV, sind diese Woche in der DARC-Geschäftsstelle, um die Bücher für das Geschäftsjahr 2024 zu prüfen. Sie kontrollieren tausende von Buchungsbelegen stichprobenartig, um sicherzustellen, dass alles korrekt verbucht und die Vereinsmittel ordnungsgemäß verwendet wurden.
Ob Einnahmen, Ausgaben oder Belege – die drei Herren checken soviel wie möglich durch. Ihre gründliche Arbeit ist eine wichtige Basis für unseren Verein.
Das französische Verteidigungsministerium will verstärkt in das Über-Horizont-Radar (OTHR = Over-the-Horizon Radar) "Nostradamus" [1] investieren. "Nostradamus" (französisch: nouveau système transhorizon décamétrique appliquant les méthodes utilisées en studio) befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Luftwaffenbasis Dreux-Louvilliers Air Base der United States Air Forces in Europe im Département Eure-et-Loir. Es sendet auf Kurzwelle mit einer typischen Pulswiederholzeit von 30 ms.
Das Antennenfeld besteht aus 288 sieben Meter hohen bikonischen Antennen, die in einer sternförmigen Struktur mit drei jeweils ca. 400 m langen, um 120 Grad versetzten Reihen aufgestellt sind.
Ein Hörbeispiel für "Nostradamus" findet sich in der Audio-Datenbank des DARC Intruder-Monitorings: https://www.darc.de/fileadmin/filemounts/referate/intruder-monitoring/Audiofiles/french-oth.wav.
Foto: Ministère des Armées
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[1] Eine allgemeine Präsentation (engl.) über das OTH-Radar NOSTRADAMUS findet sich hier.
Solarenergetische Teilchen (SEP)-Auroren auf dem Mars wurden bereits im Jahr 2014 von der MAVEN-Mission (Mars Atmosphere and Volatile EvolutioN) der NASA entdeckt. Diese entstehen, wenn hochenergetische Teilchen von der Sonne auf die Marsatmosphäre treffen und eine Reaktion auslösen, die die Atmosphäre am gesamten Nachthimmel zum Leuchten bringt.
Der NASA-Rover Perseverance hatte 2024 erstmals eine solche Aurora direkt von der Oberfläche des Mars aufgenommen: Grünes Licht ...
... mit einer Wellenlänge von 557,7 nm, das entsteht, wenn Teilchen aus dem Sonnenwind auf Sauerstoffatome über dem Mars treffen. Es ist dieselbe Emissionslinie wie die grüne Aurora auf der Erde. Doch zum irdischen Polarlicht gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied: Streng genommen handelt es sich nämlich nicht um Polarlicht, da der Mars kein vergleichbares Magnetfeld besitzt. Und somit keine Pole. Während das Erdmagnetfeld die Teilchen aus dem Sonnenwind zu den Polregionen lenkt, und wir deshalb Polarlichter meist in hohen Breiten sehen, treffen die Teilchen den Mars über die ganze Nachtseite hinweg. Das führt zu diffusem Licht, das künftige Mars-Astronauten mit bloßem Auge sehen könnten.
Abb.: Eine künstlerische Darstellung davon, wie eine Aurora von der Marsoberfläche aus aussehen könnte. (Zur Verfügung gestellt von: NASA/JPL-Caltech/Cornell Univ./Arizona State Univ/E. W. Knutsen)
In der Sonnenatmosphäre hat sich ein riesiges Loch gebildet, aus dem schneller Sonnenwind (HSS) in Richtung Erde strömt. Dies wird sich negativ auf die Ausbreitungsbedingungen auswirken, höchstwahrscheinlich schon am 13./14. September. Magnetstürme der NOAA-Klasse G1 sind dann möglich. (Komposit-Foto: SDO/AIA)
Koronale Löcher sind Gebiete mit geringerer Dichte innerhalb der Sonnenkorona. Sie weisen eine geringere Temperatur als ihre Umgebung auf und sind von der Erde aus als dunklere Gebiete sichtbar. Koronale Löcher sind oft Ursache starken Sonnenwindes, der das erdmagnetische Feld beeinflusst und die Kurzwellenausbreitung teilweise empfindlich dämpft.
Siehe auch ==> Funkwetterlexikon.
Die Geschwindigkeit des Sonnenwindes ist noch immer leicht angehoben. Während die geomagnetische Aktivität voraussichtlich überwiegend ruhig bis angeregt sein wird, sind bei einem längeren Zeitraum mit negativem Bz-Wert aktive Intervalle möglich. Die Sonnenaktivität wird voraussichtlich überwiegend schwach ausfallen, mit nur einer geringen Wahrscheinlichkeit für vereinzelte M-Flares (M 25% X 01% Proton 01%).
ZCZC 110600UT SEP25 QAM SFI119 SN94 eSFI112 eSSN66 KBORN A17 K(3H)4 SWS466 BZ-3 BT8 HPI51 DST-17 KP4CAST(24H) 33322223 ➡️ MUF3000 MAX21+(D) MIN10(N) DATA BY DK0WCY KC2G SWPC/NOAA SANSA WDC/KYOTO MET OFFICE UK GFZ POTSDAM FWBST RHB NNNN
Erläuterungen dazu unter Funkwetter (PDF).