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Aktualisiert: vor 4 Stunden 31 Minuten

FunkWX am Wochenende - CIR kündet HSS an

vor 14 Stunden 34 Minuten

Noch ist die Sonnenwindgeschwindigkeit langsam, jedoch führte eine Verdichtungszone (CIR) in der Nacht zu geomagnetisch aktiven bis leicht stürmischen Phasen (Kp 4-5). Diese CIRs entstehen, wenn schneller auf langsamen Sonnenwind stößt. Daher wird das Eintreffen eines Hochgeschwindigkeitsstroms (HSS) innerhalb der nächsten 3 bis 6 Stunden erwartet. Er stammt aus einem koronalen Loch und wird die geomagnetische Aktivität voraussichtlich auf G1/G2 (Kp 5-6) anheben. In Sachen Sonnenaktivität bleibt's ruhig (M01% X01%). ▶️

Für die kommenden Tage erwarten die Vorhersagezentren weiterhin eine ruhige Sonne. Die Wahrscheinlichkeit für M- oder X-Flares bleibt sehr gering. Die geomagnetische Aktivität dürfte an diesem Wochenende durch den Einfluss des Hochgeschwindigkeitsstroms erhöht bleiben und mit Wochenbeginn wieder auf ruhige bis leicht unruhige Werte zurückgehen. Für die Kurzwelle bedeutet dies wechselhafte Bedingungen mit zeitweiligen Dämpfungen auf transpolaren Strecken, ansonsten aber überwiegend brauchbaren Ausbreitungsverhältnissen auf den klassischen DX-Bändern 20, 30 und 40 Meter. Die oberen Bänder 15 und 10 Meter werden vor allem tagsüber und auf südlichen Pfaden weiterhin gelegentliche Öffnungen zeigen.

Allen Kurzwellenfreunden wünsche ich einen störungsfreien Empfang. 73 de Tom, DF5JL, vom HF‑Referat des DARC / FWBSt RHB.

Quellen: DK0WCY, SWPC/NOAA, NASA, USAF 557th Weather Wing, STCE/KMI (Belgien), IAP Juliusruh, SANSA Hermanus (Südafrika), WDC Kyoto, GFZ Potsdam, Met Office UK, DL8MDW/DARC‑HF‑Referat. 

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Halloween-Stürme 2003

Fr, 30/10/2026 - 18:03

Die Halloween-Stürme des Jahres 2003 wird einigen Funkamateuren bis heute in Erinnerung geblieben sein. Weltraumwetter-Forscher betrachten sie als das bedeutendste Sonnensturmereignis der Satellitenära und als eines der stärksten seit dem berühmten Carrington-Ereignis von 1859. ▶️

Ende Oktober 2003 sorgte eine außergewöhnlich aktive Sonnenregion für eine Serie gewaltiger Sonneneruptionen und koronaler Massenauswürfe. Innerhalb weniger Tage wurden enorme Mengen elektrisch geladener Teilchen ins All geschleudert. Diese trafen die Erde und verursachten geomagnetische Stürme der höchsten NOAA-Kategorie G5 („Extreme“). Eine der Eruptionen gehörte zu den stärksten jemals gemessenen und wurde später auf etwa X45 geschätzt. 

Besonders eindrucksvoll waren die Auswirkungen auf die Ionosphäre und damit auf den Funkverkehr. Während einige Kurzwellenbänder zeitweise nahezu unbrauchbar wurden, eröffneten sich auf anderen Frequenzen ungewöhnliche Ausbreitungswege. Funkamateure weltweit beobachteten starke Schwankungen der Ausbreitungsbedingungen, plötzliche Signaleinbrüche sowie außergewöhnliche DX-Möglichkeiten. Auch auf den VHF-Bändern sorgten die durch die Polarlichter verursachten Reflexionen für seltene Aurora-Verbindungen.

Für die breite Öffentlichkeit wurden die Ereignisse vor allem durch spektakuläre Polarlichter sichtbar. Diese waren nicht nur in Skandinavien, sondern auch über Mitteleuropa und in weiten Teilen Deutschlands mit bloßem Auge zu beobachten. Der Himmel leuchtete vielerorts in roten und grünen Farben und bot ein Naturschauspiel, das sonst nur in deutlich höheren Breiten zu sehen ist.

Die Folgen beschränkten sich jedoch nicht auf beeindruckende Himmelserscheinungen. Satelliten, Navigationssysteme und Funkdienste waren zeitweise beeinträchtigt, Flugrouten über die Polarregionen mussten angepasst werden, Astronauten auf der ISS suchten besser abgeschirmte Bereiche auf. Und in Teilen Schwedens kam es sogar zu Stromausfällen infolge geomagnetisch induzierter Ströme in den Energienetzen. Die Halloween-Stürme von 2003 gelten deshalb daher als eines der bedeutendsten Weltraumwetterereignisse der modernen Zeit.

Auch mehr als zwei Jahrzehnte später dienen die Halloween-Magnetstürme als wichtige Referenz für Forschung und Praxis. Sie zeigen eindrucksvoll, wie eng die Aktivität unserer Sonne mit dem Funkverkehr auf der Erde verknüpft ist und welche Auswirkungen extreme Weltraumwetterereignisse auf die technische Infrastruktur und die Amateurfunkkommunikation haben können. Für viele Funkamateure waren die Tage Ende Oktober 2003 eine seltene Gelegenheit, die Dynamik der Ionosphäre unmittelbar zu erleben und außergewöhnliche Ausbreitungsphänomene aus erster Hand zu beobachten.

Bild: Auf dieser Aufnahme vom 28. Oktober 2003 ist die riesige Sonnenfleckengruppe NOAA 10486 zu sehen, die für mehrere Extrem-Eruptionen verantwortlich war. Durch die Anordnung der Flecken erinnert die Sonnenscheibe an einen Halloween-Kürbis (Jack O'Lantern). Die Fleckengruppe war zeitweise mehr als zehnmal so groß wie die Erde und erzeugte die berühmten Halloween-Sonnenstürme von 2003. 

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DARC-Seminarzentrum gewährt Einblicke in eine Erfolgsgeschichte

Fr, 30/10/2026 - 10:48

Rund 40 interessierte Funkamateure aus dem gesamten Bundesgebiet nehmen vom 30. Oktober bis zum 1. November an einem Funktionsträgerseminar des DARC e. V. im Amateurfunkzentrum teil. Die Veranstaltung bildet den Abschluss des diesjährigen Seminarprogramms des Amateurfunkverbands mit hunderten Teilnehmern. Das DARC-Seminarzentrum in der Baunataler Lindenallee ist bereits seit 20 Jahren die Anlaufstelle für Funkamateure, die sich in ihrem Verein ehrenamtlich engagieren.

Die Funktionsträgerseminare, aufgeteilt in eine Veranstaltung für Ehrenamts-Neueinsteiger und eine für Fortgeschrittene, geben den Aktiven das Rüstzeug an die Hand, um die vielfältigen Aufgaben in den rund 1000 DARC-Ortsverbänden zu bewältigen. Die Themenbandbreite reicht von Rechts- und Verwaltungsfragen im Ehrenamt über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, digitale Themen und Konfliktmanagement bis hin zum Freiwilligenmanagement und der Nachwuchsgewinnung. Ergänzt wird das Tagesprogram durch Von hoher Bedeutung bei den Seminaren ist nicht nur die reine Wissensvermittlung: „Wir legen starken Wert auf den intensiven Austausch aller Beteiligten. Die Erfahrungen unserer ehrenamtlich tätigen Mitglieder können anderen Anregung und Hilfe sein, und unseren Fachreferenten helfen sie, inhaltlich stets am Puls der Zeit zu sein“, so DARC-Pressesprecherin Stephanie C. Heine. Auch im Jahr 2027 wird das Baunataler Seminarprogramm des DARC im gewohnten Umfang fortgesetzt. An vier Terminen (5.–7.3., 9.–11.4., 27.–29.9., 29.–31.10.) erhalten je eine Seminargruppe von Einsteigern und Fortgeschrittenen tiefe Einblicke in die Ehrenamtswelt des Amateurfunks.

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Leiterplatten werden knapp

Fr, 30/10/2026 - 07:24

Europa könnte vor einem neuen Flaschenhals in der Elektronikindustrie stehen, weil Leiterplatten knapp werden. Darüber berichtet heise.de. Hauptgrund ist die starke Abhängigkeit von asiatischen Produzenten, die gleichzeitig durch den KI-Boom immer stärker ausgelastet sind. Zusätzlichen Druck verursachen Engpässe bei wichtigen Materialien sowie Probleme in internationalen Lieferketten. Branchenverbände warnen vor ähnlichen Versorgungsproblemen wie während der Chipkrise 2020/2021. (Foto: Markus Erichsen / Pexels) |

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FunkWX - Halloween-Aurora?

Fr, 30/10/2026 - 06:29

An Halloween erreicht schneller Sonnenwind aus einem koronalen Loch die Erde. Daher ist mit erhöhter geomagnetischer Aktivität und Aurora-Effekten zu rechnen. Eine erhöhte Aktivität gibt es möglicherweise schon heute, wenn eine CME an der Erde vorbeizieht. Aufgrund drei sehr kleiner Sonnenfleckenregionen bleibt dagegen das Flareririsko sehr gering (M01% X01%). Mäßige bis gute Bedingungen. |

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Wissenschaftliche Community würdigt Lebensleistung von Ulrich L. Rohde, DJ2LR/N1UL

Do, 29/10/2026 - 15:09

Zwei aktuelle Auszeichnung würdigen die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen des Forschers und Unternehmers Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. mult. Ulrich L. Rohde, DJ2LR/N1UL: die Medaille Bene merenti der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sowie die Distinguished Affiliate Professorship der Technischen Universität München (TUM).

Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. mult. Ulrich L. Rohde (86) wurde jetzt mit der Medaille Bene merenti in Gold durch die Bayerische Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Damit ist der gebürtige Münchner, der heute in den USA lebt, erst die dritte Persönlichkeit, die in den vergangenen 45 Jahren diese Ehrung durch die Gelehrtengemeinschaft erhalten hat. Die Medaille ehrt Persönlichkeiten, die sich um die Akademie in herausragender Weise verdient gemacht haben. Als interdisziplinäre Plattform wisse die angesehene Institution die Arbeit und Wirkung ihres Ehrenmitglieds zu schätzen, was sie mit der Verleihung des Titels nun öffentlich mache, sagte deren Präsident Prof. Dr. Markus Schwaiger.

 

Einen „Brückenbauer zwischen Bayern und der Welt“ nannte Prof. Dr. sc. techn. Gerhard Kramer, Mitglied der Akademie, in seiner Laudatio Ulrich L. Rohde. Er verkörpere „die Verbindung zwischen Forscher und Förderer“ und sei schon für die personifizierte Verbindung aus großen Entdeckungen und Lebenswerk ein würdiger Empfänger der Medaille. „Er vereint die deutsche Ingenieurstradition mit einer internationalen Perspektive – nicht als abstraktes Ideal, sondern als Lebensweise, die sich in seiner eigenen Biografie widerspiegelt“, so Kramer.

 

In einem Festakt auf dem Campus der TU in Garching erhielt Ulrich L. Rohde darüber hinaus die Distinguished Affiliate Professorship der Hochschule. Er ist damit Vollmitglied des Lehrkörpers der Hochschule, einschließlich Promotionsrecht. Der ganzheitliche Ansatz, der die Arbeit Rohdes prägt, so Prof. Dr. Hans-Joachim Bungartz, Dekan der TUM School of Computation, Information and Technology der TUM, zeige sich nicht nur in seinen zahlreichen Publikationen, sondern auch am Firmenportfolio des Unternehmens Rohde & Schwarz, dem er als Miteigentümer Impulse liefere.

 

Laudator Prof. Dr.-Ing. Thomas Eibert, Inhaber des Lehrstuhls für Hochfrequenztechnik an der TUM, sagte, dass Rohde weit über seinen ursprünglichen forscherischen Schwerpunkt „Antenne“ und „Funk Frontend“ Akzente gesetzt und Unternehmen entwickelt, die bis heute ihre Spuren am Markt hinterlassen. Mit Lehrtätigkeiten in Deutschland, den USA, Rumänien und Indien wirke zudem seine Kompetenz auf globaler Ebene; die Berufung zum Visiting Scientist ans Massachusetts Institute of Technology (MIT) 2025 habe das Arbeitsfeld noch einmal bedeutend erweitert. Der Präsident der TUM, Prof. Dr. Thomas F. Hofmann, würdigte die Wirkung Rohdes auf künftige Forschergenerationen: Über Rohdes Lehrbücher, die als Standard gelten, würden diese mit umfassendem Grundlagenwissen versorgt. „Sie haben eine tiefe Handschrift in der Wissenschaft hinterlassen“, stellte er fest. „Damit wird Ihr Pioneering Spirit weitergegeben.“

 

Bei der Verleihung war hoher Besuch aus dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) anwesend: Philip J. Erickson W1PJE, Director MIT Haystock Obervatory, und Prof. Tomas Palacios, Director Microsystems Technology Laboratories (MTL) am MIT.

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Deutschland-Rundspruch 43/2026, 44. KW

Do, 29/10/2026 - 14:59

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880

Deutschland-Rundspruch 43/2026, 44. KW

Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 22. Oktober 2026, 17:30 UTC. Die aktuelle Audiofassung gibt es auch als RSS-Feed unter www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch und als mp3 unter www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3. Die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 43 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 44. Kalenderwoche 2026. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- ERMINAZ-2U und -2V erhalten OSCAR-Nummern
- Weiteres Erde-Venus-Erde-Experiment geglückt
- 5000. Benutzeranmeldung im Wavelog@DARC
- DX-Wertung und Most-Wanted 2026 - Aufruf zum Logupload
- Technikvorträge auf dem DARC.Treff
- DARC-Mitgliederversammlung am 14. November
- Funkbetriebliches
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

ERMINAZ-2U und -2V erhalten OSCAR-Nummern
Am 1. Oktober 2026 wurden die drei von der AMSAT-DL entwickelten PocketQube-Satelliten ERMINAZ-2U, ERMINAZ-2V und ERMINAZ-2X von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien gestartet. ERMINAZ-2U und -2V sind erfolgreich in Betrieb und verfügen unter anderem über SSDV- und Digipeater-Nutzlasten. ERMINAZ-2X konnte dagegen bislang nicht empfangen werden. Auf Antrag der AMSAT-DL erhielten die beiden aktiven Satelliten nun die OSCAR-Bezeichnungen AMSAT-OSCAR 129 (AO-129) für ERMINAZ-2U und AMSAT-OSCAR 130 (AO-130) für ERMINAZ-2V.
Die Abkürzung OSCAR steht für "Orbiting Satellite Carrying Amateur Radio". Diese Bezeichnung hat im Amateurfunk eine lange Tradition: Der erste Amateurfunksatellit OSCAR 1 wurde bereits am 12. Dezember 1961 gestartet. Seitdem ist es üblich, Amateurfunksatelliten nach erfolgreichem Erreichen des Orbits eine OSCAR-Bezeichnung zu verleihen. Die Vergabe und Nummerierung wird heute von der AMSAT verwaltet.
Mit AO-129 und AO-130 wird damit eine Tradition fortgeführt, die bis in die Anfangsjahre der Raumfahrt zurückreicht und erfolgreiche Amateurfunksatelliten aus aller Welt unter dem gemeinsamen Namen OSCAR verbindet.

Weiteres Erde-Venus-Erde-Experiment geglückt
Am 17. und 18. Oktober sendete das Radioteleskop von Dwingeloo Signale in Richtung des Planeten Venus. Die von der Venus reflektierten Signale wurden vom Astropeiler Stockert empfangen. Die Signale legten von Dwingeloo zur Venus etwa 42 Millionen Kilometer zurück und etwa die gleiche Strecke zurück nach Stockert - eine Hin- und Rückreise von fast fünf Minuten. Aus den Echos konnte erfolgreich die zehnstellige Nachricht "VENUS ECHO" entschlüsselt werden.
Das Senden eines Signals zur Venus und der Empfang des Echos wurde zuvor nur zweimal von Funkamateuren vorgenommen: 2009 von AMSAT-DL und 2025 von demselben Team wie in diesem Jahr. Im Vergleich zu 2025 wurde mehr als nur ein CW-Ton gesendet. Die erfolgreich empfangene Nachricht wurde in Zusammenarbeit mit dem Open Research Institute (ORI) in einer speziell entwickelten Wellenform (M-FSK) moduliert. Zu ihrer Decodierung war eine Mittelwertbildung über etwa 40 Minuten der empfangenen Echos erforderlich. Zu den weiteren gesendeten Signalen gehörten Slow-CW und Zadoff-Chu-Sequenzen. Ihre Echos konnten aus den Aufzeichnungen nicht wiederhergestellt werden. Ein erfolgreiches EVE-Experiment kann nur um die untere Konjunktion der Venus herum stattfinden, wenn sie der Erde am nächsten ist.

5000. Benutzeranmeldung im Wavelog@DARC
"Am Montag, den 26. Oktober haben wir die 5000er Benutzermarke in Wavelog@DARC überschritten", freut sich DARC-Vorstandsmitglied Ronny Jerke, DG2RON, über die anhaltend große Resonanz. "Die zehnjährige Laura, DN9YLL, die am letzten Schultag vor den Sommerferien erfolgreich die Prüfung abgelegt hatte, hat sich heute bei Wavelog angemeldet. Die Wahl fiel ihr leicht, da Papa Daniel, DJ2DD, seit über einem Jahr Wavelog benutzt und sehr begeistert ist", berichtet DG2RON. DN9YLL freut sich besonders über die Tatsache, dass es in der DARC-Mitgliedschaft inklusive ist, die einfache Bedienung, tolle Übersichten - Zitat "am Besten gefällt mir die Globus-Ansicht" -, weiterhin schnell erstellte Diplom-Auswertungen und den integrierten Contest-Kalender, der einem das Suchen auf externen Webseiten erspart. Es sei das "das Schweizer Taschenmesser zum Loggen", zitiert DG2RON Laura und ihren Papa. Darüber berichtet Ronny Jerke, DG2RON und bedankt sich beim Wavelog-Entwicklerteam, im einzelnen DF2ET, DJ7NT, HB9HIL und LA8AJA, sowie dem Support- und Betriebsteam für Wavelog@DARC, bestehend aus DO8MKR, DG0TM und DG9VH.

DX-Wertung und Most-Wanted 2026 - Aufruf zum Logupload
Das DARC-DX-Referat arbeitet in der laufenden DX-Wertung und Most-Wanted-Liste erneut eng mit der German DX Foundation (GDXF) zusammen. Beide Organisationen pflegen seit vielen Jahren eine bewährte Kooperation zur Erfassung und Auswertung der Länderstände deutscher Funkamateure. Alle Funkamateure können ihre ADIF-Logs für das Jahr 2026 bequem bis Mitte Januar hochladen. Dies soll die Erstellung einer noch präziseren, auf Deutschland zentrierten Länderstandsauswertung ermöglichen. Die GDXF nutzt die daraus entstehende Liste als Grundlage für ihre weltweite Fördervergabe an DXpeditionen - eine echte Win-Win-Situation für die gesamte deutsche DX-Community.
Die German DX Foundation (GDXF) wurde 1996 gegründet, um Kurzwellen-DX-Aktivitäten auf allen Bändern und in allen Sendearten zu unterstützen. Diese Förderung erfolgt durch finanzielle, personelle, instrumentale und logistische Hilfen. Weitere Infos gibt es online [1]. Darüber berichten das DARC-Vorstandsmitglied Ronny Jerke, DG2RON, und Philipp Springer, DK6SP, Präsident der German DX Foundation.

Technikvorträge auf dem DARC.Treff
Am Mittwoch, den 4. November findet um 19 Uhr der Online-Vortrag "Antennen anpassen mit PASAN: Smith-Diagramm anschaulich nutzen" auf dem Treff.DARC statt [2]. Im Vortrag wird die kostenlose, frei im Internet verfügbare Software PASAN live von Wolfgang, DK2FQ, vorgestellt. Sie ist einfach zu bedienen und eignet sich gut, um Zusammenhänge verständlich zu demonstrieren.
Am 9. November schließt sich der Vortrag "Stehwelle - ein Gütekriterium" um 19:30 Uhr an. Wer Antennen selber baut, häufig seinen Standort wechselt oder nur einmal seinen Antennenaufbau kontrollieren will, kommt um eine Kontrolle der Stehwelle nicht vorbei. Doch welche Aussage kann man aus der Stehwelle ableiten? Ist es ein Gütekriterium? Oder nur Augenwischerei? Wobei kann mir die Messung der Stehwelle helfen? Dies und mehr gibt es im Vortrag von Mathias Dahlke, DJ9MD.

DARC-Mitgliederversammlung am 14. November
Am Samstag, dem 14. November, findet im Hotel Stadt Baunatal, Wilhelmshöher Str. 5 in 34225 Baunatal die Mitgliederversammlung des DARC e.V. statt. Der Tag beginnt um 9 Uhr mit einer offenen Diskussionsrunde für DARC-Mitglieder, in der bis etwa 10:30 Uhr ein Meinungsbild zu den vorliegenden Anträgen erarbeitet wird. Im Anschluss beginnt um 11 Uhr die eigentliche Mitgliederversammlung, die bis ungefähr 18 Uhr fortgeführt wird und ebenfalls öffentlich für alle DARC-Mitglieder ist. Die Unterlagen zur Versammlung nebst Tagesordnung und der vorliegenden Anträge sind auf der DARC-Webseite abrufbar [3].

Funkbetriebliches
Vom 6. bis 8. November ist die spanische Sonderstation EG1PR im Rahmen der Veranstaltung PRESURA in Burgos aktiv. Hinter dem Diplom "Radio für die Wiederbelebung ländlicher Räume" steht ein gesellschaftliches Anliegen: Viele spanische Dörfer verlieren Einwohner, junge Menschen und wichtige Dienstleistungen. Mit dem Amateurfunk sollen diese Orte hörbar gemacht werden. Diplomregeln einschließlich aktivierter Bänder, Betriebsarten und Teilnahmebedingungen sind auf der EG1PR-Seite bei QRZ.com veröffentlicht [4]. Darüber berichtet EA1IIF.

Aktuelle Conteste
31. Oktober bis 1. November: Russian Multi Mode Contest und UKEI DX Contest
1. November: Silent Key Memorial Contest, Holzhammer Contest und HSC CW-Contest
7. November: 50. IPA Radio Club Contest
7. bis 8. November: IARU-Region 1 Marconi Contest VHF
8. November: 50. IPA Radio Club Contest und FIRAC HF-Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contest-Termintabelle in der CQ DL 11/26 auf S. 68.

Der Funkwetterbericht vom 28. Oktober, erstellt von Tom Kamp, DF5JL
Zunächst der Rückblick für den Zeitraum 21. bis 28. Oktober:

Die Sonnenaktivität zeigte sich in den vergangenen Tagen überwiegend ruhig bis mäßig. Der solare Flux bewegte sich absteigend zwischen etwa 115 und 90 Einheiten, nachdem zu Beginn des Monats noch höhere Werte beobachtet worden waren. Die geomagnetische Aktivität war meist gering, lediglich vom 21. bis 23. Oktober wurden zeitweise erhöhte Werte bis Kp 5 registriert. Anschließend beruhigte sich das Erdmagnetfeld wieder deutlich.
Der solare Flux liegt derzeit um die 90 Einheiten. Die Sonnenwindgeschwindigkeit erreicht mit rund 400 Kilometern pro Sekunde eher moderates Niveau. Insgesamt bleiben die Bedingungen für den Kurzwellenverkehr brauchbar bis günstig. Die MUF erreicht tagsüber in Mitteleuropa weiterhin Werte, die DX-Verbindungen auf 15 und 12 m ermöglichen; zeitweise öffnet auch das 10-m-Band.

Vorhersage bis zum 4. November
Am Abend des 26. Oktober wurde eine Filamenteruption beobachtet, vorläufige Analysen deuten darauf hin, dass am frühen Samstagmorgen deren Teilchenwolke die Erde streifen könnte. Die vorhergesagten Höchstwerte der geomagnetischen Aktivität betragen daher zum Wochenendbeginn Kp 4-5, ansonsten für die kommenden Tage 2-3, also überwiegend stabile Verhältnisse. Der solare Flux wird im Bereich zwischen 80 und 90 Einheiten liegen. Somit dürften die unteren Bänder 80 und 40 m in den Nacht- und Morgenstunden zuverlässig öffnen, während die oberen Kurzwellenbänder tagsüber weiterhin gute DX-Chancen bieten. Besonders 15 m dürfte sich als das derzeit konstanteste DX-Band erweisen.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an redaktion@darc.de. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie hierfür Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] toplist.darc.de oder per E-Mail an toplist(at)darc.de
[2] treff.darc.de
[3] www.darc.de/der-club/vo-ar/ar/
[4] www.qrz.com/db/EG1PR
[dx] www.darc.de/der-club/referate/conteste/

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FunkWX - heute noch ruhig

Do, 29/10/2026 - 06:33

Die Sonnenwindgeschwindigkeit liegt überwiegend im Normalbereich, so dass eine ruhige geomagnetische Aktivität erwartet wird. Mit einer aktiven bis leicht stürmischen Geomagnetik wird dann in der Nacht von Freitag auf Samstag gerechnet. Ursache dafür ist ein koronales Loch in Sonnenäquatornähe. Das Flarerisiko ist gering (M05% X01%). Oft gute DX-Bedingungen. |

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ERMINAZ-2U und -2V erhalten OSCAR-Nummern

Mi, 28/10/2026 - 09:17

Am 1. Oktober 2026 wurden die drei von der AMSAT-DL entwickelten PocketQube-Satelliten ERMINAZ-2U, ERMINAZ-2V und ERMINAZ-2X von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien gestartet. ERMINAZ-2U und -2V sind erfolgreich in Betrieb und verfügen unter anderem über SSDV- und Digipeater-Nutzlasten. ERMINAZ-2X konnte dagegen bislang nicht empfangen werden. Auf Antrag der AMSAT-DL erhielten die beiden aktiven Satelliten nun die OSCAR-Bezeichnungen AMSAT-OSCAR 129 (AO-129) für ERMINAZ-2U und AMSAT-OSCAR 130 (AO-130) für ERMINAZ-2V.

Die Abkürzung OSCAR steht für„Orbiting Satellite Carrying Amateur Radio“. Diese Bezeichnung hat im Amateurfunk eine lange Tradition: Der erste Amateurfunksatellit OSCAR 1 wurde bereits am 12. Dezember 1961 gestartet. Seitdem ist es üblich, Amateurfunksatelliten nach erfolgreichem Erreichen des Orbits eine OSCAR-Bezeichnung zu verleihen. Die Vergabe und Nummerierung wird heute von der AMSAT verwaltet.

 

Mit AO-129 und AO-130 wird damit eine Tradition fortgeführt, die bis in die Anfangsjahre der Raumfahrt zurückreicht und erfolgreiche Amateurfunksatelliten aus aller Welt unter dem gemeinsamen Namen OSCAR verbindet.

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FunkWX - weiterhin ruhig

Mi, 28/10/2026 - 06:18

Der Sonnenwind liegt derzeit auf Hintergrundniveau. Es wird überwiegend ruhige geomagnetische Aktivität (Kp 0-2) erwartet. Die Sonne ist ebenfalls nur gering aktiv (M05% X01%). Brauchbare bis gute DX-Bedingungen. |

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Vortrag: Antennensimulation mit 4nec2

Di, 27/10/2026 - 15:00

Am 29. Oktober findet auf dem Treff.DARC der Vortrag „Antennensimulation mit 4nec2“ statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Weitere Informationen nebst dem Teilnahmelink finden Sie auf treff.darc.de . Der Inhalt umfasst Download und Installation von 4nec2, erste Schritte am Beispiel Dipol, Ergebnisauswertung, Modellierung und Simulation weiterer Antennentypen. Abschließend werden von Hubert, DK3RU, verlustbehaftete Materialien, Bodeneinfluss, Anpassnetzwerke und Optimierung behandelt.

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Vorträge für die FOSDEM 2027 gesucht

Di, 27/10/2026 - 09:58

Der Amateurfunk-DevRoom auf der FOSDEM 2027 in Brüssel bringt Menschen zusammen, die freie und quelloffene Funksoftware und -hardware entwickeln, nutzen und analysieren: SDR-Entwickler, Funkamateure und Satellitenforscher. Wenn Sie etwas gebaut, gemessen oder Reverse Engineering betrieben haben, das mit dem Medium Funk zu tun hat, möchten die Veranstalter davon erfahren. Gesucht werden Vorträge, die die „Black Box“ öffnen. Wie funktioniert die Wellenform, wie habt ihr sie entschlüsselt und was habt ihr damit gebaut?

Mögliche Themen:
Neue Entwicklungen bei Amateurfunkmodi,
Software-Tools für Funkamateure,
freie und offene Funkhardware,
Satellitenkommunikationssysteme: Open-Source-Modems, Wellenformen und Protokollstacks, Bodenstationssoftware und Netzwerke,
LEO-Konstellationen aus der Perspektive des Bodens: Signalerfassung, Analyse und Reverse Engineering von Downlinks
Gelegenheitssignale: Nutzung von Satellitensignalen für Zwecke, für die sie nie konzipiert wurden (Positionsbestimmung und Zeitmessung, passives Radar, Reflektometrie, Erfassung von Ionosphären- und Ausbreitungsdaten),
Kreative Wiederverwendung von Weltraum- und Bodeninfrastruktur: Amateurfunk-Transponder, umfunktionierte Endgeräte und Antennen aus dem Verbraucherbereich, kostengünstige Empfangsketten
VLF-Systeme, Radioastronomie, Ausbreitungsüberwachung
Unterhaltsame Funk-Hacks
Reichen Sie Ihren Vorschlag unter https://pretalx.fosdem.org/fosdem-2027/cfp ein: Wählen Sie „Submit a proposal“ und dann den Track Amateur-Radio aus. Einreichungsfrist: 23.11.2026. Benachrichtigung über die Annahme erfolgt am 1. Dezember. Das Programm wird eine Woche später veröffentlicht. Der Devroom-Termin ist Sonntag, 31. Januar 2027 vormittags, in Brüssel (Belgien). Für einen Kurzvortrag steht ein 25-minütiger Zeitblock, einschließlich 5 Minuten für Fragen und Antworten zur Verfügung.

Die FOSDEM ist eine technische Community-Konferenz. Die Veranstalter möchten sehen, wie Ihr Projekt funktioniert, welche Herausforderungen es gab und was Sie daraus gelernt haben. Live-Demos und Prototypen sind neben Folien sehr willkommen. Präsentationen im Marketing-Stil werden nicht akzeptiert, und die Vorträge müssen sich auf freie und Open-Source-Software oder Open-Hardware beziehen. Alle Vorträge werden aufgezeichnet und live gestreamt. Mit der Einreichung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Vortrag unter derselben Lizenz wie alle FOSDEM-Inhalte (CC BY) veröffentlicht wird. Der endgültige Zeitplan wird auf der FOSDEM-Webseite veröffentlicht. Alle Zeiten sind in Brüsseler Ortszeit (MEZ, UTC+1) angegeben. Kontakt & Fragen: opensource(at)iaru-r1.org. Darüber berichten Bastien, ON4BCY, und Marc, HB9SSB, Koordinator für Open-Source-Projekte der IARU-Region 1.

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5000. Benutzeranmeldung im Wavelog@DARC

Di, 27/10/2026 - 06:15

Am Montag den 26.10.2026 haben wir die 5000er Benutzermarke in Wavelog@DARC überschritten.

 

 

DARC Vorstandsmitglied Ronny Jerke, DG2RON, zeigt sich sehr erfreut über die anhaltend große Resonanz.
Normalerweise berichten wir an dieser Stelle über Neuerungen und Verbesserungen, welche regelmäßig eingespielt werden und Wavelog noch besser machen.
Heute nutzen wir die Gelegenheit, um über die 5000. Anmeldung zu berichten.
Die zehnjährige Laura, DN9YLL, die am letzten Schultag vor den Sommerferien erfolgreich die Prüfung abgelegt hatte, hat sich heute bei Wavelog angemeldet.
Die Wahl fiel ihr leicht, da Papa Daniel, DJ2DD, seit über einem Jahr Wavelog benutzt und sehr begeistert ist.

Sie freut sich über:

  • die Tatsache, dass es in der DARC-Mitgliedschaft inklusive ist
  • einfache Bedienung
  • tolle Übersichten > "am Besten gefällt mir die Globus-Ansicht"
  • schnell erstellte Diplom-Auswertungen und
  • den integrierten Contest-Kalender, der einem das Suchen auf externen Webseiten erspart, sagt Daniel


Es ist "das Schweizer Taschenmesser zum Loggen", schwärmen Laura und ihr Papa.

Danke speziell an:

  • Das Wavelog-Entwicklerteam, im einzelnen DF2ET, DJ7NT, HB9HIL und LA8AJA.
  • Das Support- und Betriebsteam für Wavelog@DARC, bestehend aus DO8MKR, DG0TM und DG9VH.


Ronny Jerke, DG2RON, zuständiges DARC Vorstandsmitglied.
 

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FunkWX - ruhige Lage

Di, 27/10/2026 - 05:48

Normale Sonnenwindbedingungen, die noch mind. bis zum Donnerstag anhalten werden, bescheren uns weiterhin eine ruhige Geomagnetik. Und auch auf der Sonne selbst ist es überwiegend ruhig (M10% X01%). Brauchbare bis gute DX-Bedingungen. |

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Ein voller Erfolg: der 53. Dortmunder Amateurfunkmarkt

Mo, 26/10/2026 - 10:21

Mit über 1.000 Besuchern, einer stets gut gefüllten Halle, einem bestens angenommenen Vortragsprogramm und einem vielfältig sortierten Funkmarkt fällt die Bilanz sehr positiv aus: Der 53. Dortmunder Amateurfunkmarkt – erstmals in Kamen ausgerichtet – war ein rundum gelungener Veranstaltungstag, der sowohl bei den Besuchern als auch bei den ideellen und kommerziellen Ausstellern für Zufriedenheit gesorgt haben dürfte.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Veranstalter Dortmunder Amateurfunk Treffen DAT e. V., den Ausstellern – darunter zahlreiche professionelle Amateurfunkhändler – und natürlich den zahlreichen Besuchern, die diesen Amateurfunkmarkt zu einem solchen Erfolg gemacht haben. Auch den Referenten des Vortragsprogramms gilt dieser Dank: Sie präsentierten spannende Themen in gewohnt großer Amateurfunk-Bandbreite.

Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt: Die Begeisterung für den Amateurfunk lebt – und das gemeinsame Hobby verbindet Menschen über alle Altersgruppen und Entfernungen hinweg.

Wir freuen uns auf das kommende Jahr mit Euch!

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Weiteres Erde–Venus–Erde Experiment geglückt

Mo, 26/10/2026 - 08:32

Am 17. und 18. Oktober 2026 sendete das Radioteleskop von Dwingeloo Signale in Richtung des Planeten Venus. Die von der Venus reflektierten Signale wurden vom Astropeiler Stockert empfangen. Die Signale legten von Dwingeloo zur Venus etwa 42 Millionen Kilometer zurück und etwa die gleiche Strecke zurück nach Stockert – eine Hin- und Rückreise von fast fünf Minuten. Aus den Echos konnte erfolgreich eine zehnstellige Nachricht entschlüsselt werden: „VENUS ECHO“.

Das Senden eines Signals zur Venus und der Empfang des Echos wurde zuvor nur zweimal von Funkamateuren vorgenommen: 2009 von AMSAT-DL und 2025 von demselben Team wie in diesem Jahr. Im Vergleich zu 2025 wurde mehr als nur ein CW-Ton gesendet. Die erfolgreich empfangene Nachricht wurde in Zusammenarbeit mit dem Open Research Institute (ORI) in einer speziell entwickelten Wellenform (M-FSK) moduliert. Zu ihrer Decodierung war eine Mittelwertbildung über etwa 40 Minuten der empfangenen Echos erforderlich. Zu den weiteren gesendeten Signalen gehörten Slow-CW und Zadoff-Chu-Sequenzen. Ihre Echos konnten aus den Aufzeichnungen nicht wiederhergestellt werden. Ein erfolgreiches EVE-Experiment kann nur um die untere Konjunktion der Venus herum stattfinden, wenn sie der Erde am nächsten ist. Weitere Informationen zum Radioteleskop Dwingeloo: https://www.camras.nl/en.

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FunkWX - nur drei Sonnenflecken-Regionen

Mo, 26/10/2026 - 06:19

Die derzeit langsam wehenden Sonnenwinde werden noch etwas anhalten, so dass die geomagnetische Aktivität ruhig bleiben wird (Kp 0–2). Die Sonnenaktivität ist gering (M10% X01%). Trotz nur dreier Fleckenregionen teils gute DX-Bedingungen. |

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Aktuelle Conteste KW 44/2026

Mo, 26/10/2026 - 06:03

Conteste in der Kalenderwoche 44/2026 - 26.10.26 bis 01.11.26 ►

Mo 26.10.26 Di 27.10.26 Mi 28.10.26 Do 29.10.26 Fr 30.10.26 Sa 31.10.26 So 01.11.26 16:30 - 17:29
OK1WC Memorial
[CW] [80/40m]
18:00 - 22:00
NRAU Activity
[alle][µW]
19:00 - 20:00
CWT Mini Contest
[CW] [160 - 10m]
07:00 - 08:00
CWT Mini Contest
[CW] [160 - 10m]
  12:00 < Russian Multimode Contest> 11:59
[alle] [160-10m]
20:00 - 22:00
RSGB FT4 Contest
[FT4][80 - 10m]
17:00 - 21:00
SP Activity
[CW/SSB/FM] [µW]
      12:00   < UKEI DX Contest >  12:00
[SSB] [80 - 10m]
  19:30 - 22:30
RSGB Activity
[alle] [µW]
        06:00 - 08:59
SK Memorial
[CW] [80/40m]
  19:30 - 20:29
TTC-SPCWC
[CW] [80/40m]
        07:00 - 12:00
Holzhammer CT
[alle][80/2/70]
xxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxx 14:00 - 17:00
 HSC-CW  Contest
[80m - 10m]
            15:00 - 15:30
Sunday Race
[CW] [80m]
xxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
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Die Ausbreitungsvorhersage für November 2026

So, 25/10/2026 - 13:37

Im November 2026 dürften sich für Kurzwellenfunker sehr interessante Ausbreitungsbedingungen ergeben. Der Sonnenzyklus 25 befindet sich zwar bereits etwas hinter seinem Höhepunkt, die verbleibende Sonnenaktivität sollte jedoch weiterhin hoch genug sein, um die höheren Kurzwellenbänder regelmäßig zu öffnen. Gleichzeitig sorgen die im Herbst deutlich längeren Nächte für bessere Bedingungen auf den unteren Bändern. Diese Kombination macht den November traditionell zu einem der attraktivsten Monate für den weltweiten Funkverkehr. ▶️

Für einen Standort mittlerer Breite werden die oberen Bänder, insbesondere 10, 12 und 15 Meter, voraussichtlich noch häufig brauchbar sein. Auf 10 Meter sind weiterhin zahlreiche DX-Verbindungen nach Nord- und Südamerika, Afrika sowie zeitweise nach Asien und in den Pazifikraum zu erwarten. Die Bänder 12 und 15 Meter dürften sogar noch etwas zuverlässiger arbeiten und über viele Stunden hinweg stabile Verbindungen über große Entfernungen ermöglichen.

Das 20-m-Band bleibt voraussichtlich das universellste DX-Band. Tagsüber und oft auch bis in die Nacht hinein sollten Verbindungen in nahezu alle Weltregionen möglich sein. Ergänzt wird es durch 17 Meter, das bei guten Sonnenbedingungen häufig besonders ruhige und effiziente DX-Möglichkeiten bietet.

Auf den tieferen Frequenzen beginnt im November die eigentliche DX-Saison. Die längeren Dunkelheitsphasen reduzieren die Dämpfung in der Ionosphäre, sodass 40 Meter in den Abend- und Nachtstunden ausgezeichnete Reichweiten erreichen kann. Auch 80 Meter profitiert erheblich von den winterlichen Bedingungen und ermöglicht bei ruhiger geomagnetischer Lage regelmäßig transatlantische Verbindungen. Für Liebhaber des Topband-DX-Bands wird 160 Meter zunehmend interessant, da die langen Nächte die Voraussetzungen für weite Verbindungen deutlich verbessern.

Insgesamt spricht vieles dafür, dass der November 2026 einen seltenen Vorteil bietet: Während die oberen Bänder dank des noch aktiven Sonnenzyklus weiterhin oft geöffnet sein werden, erreichen gleichzeitig die unteren Bänder ihre saisonale Hochform. Dadurch stehen praktisch alle Amateurfunkbänder zwischen 160 und 10 Metern für interessante DX-Aktivitäten zur Verfügung.

Der wichtigste Unsicherheitsfaktor bleibt das Weltraumwetter. Stärkere koronale Massenauswürfe oder längere Phasen erhöhter geomagnetischer Aktivität können die Ausbreitung kurzfristig deutlich verschlechtern, insbesondere auf transpolaren Wegen und auf den höheren Frequenzen. In ruhigen geomagnetischen Phasen hingegen darf man im November 2026 auf außergewöhnlich gute DX-Möglichkeiten hoffen.

Für DX-orientierte Funkamateure ist zu erwarten, dass insbesondere die Wege nach Nordamerika, Südamerika und Afrika sehr zuverlässig funktionieren, während Japan, Australien und Neuseeland vorzugsweise über 15, 20 und 30 Meter in den Morgen- und Abendstunden gute Chancen bieten. November 2026 könnte damit einer der attraktivsten Funkmonate des gesamten Jahres werden.  

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Dortmunder Amateurfunkmarkt am 25. Oktober

Sa, 24/10/2026 - 12:20

Der 53. Dortmunder Amateurfunkmarkt findet am 25. Oktober in der Stadthalle in 59174 Kamen statt. Einlass für Besucher ist um 11 Uhr, für Aussteller um 7 Uhr. Die Stadthalle Kamen bietet eine Fläche von 1200 Quadratmetern. Im Konferenzraum auf der Empore im ersten Obergeschoss finden folgende Programmpunkte und Vorträge statt:

11 Uhr Eröffnung, um 11:30 Uhr informiert Hans-Jürgen Bersch, DL7ATR, über die Arbeit des EMV-Referats und das neue Messgerät ENAMS 2.0, um 12:30 Uhr referieren Stephanie C. Heine, DO7PR, und Harry Rhode, DL4HR, über DARC und AJW Aktuell, um 13:30 Uhr berichtet Gerd Schäfer, DL2EGS, über Mesh-Kommunikation im Ruhrgebiet und um 14:30 Uhr beschließt Ulrich Walter, DC1ULI, die Vorträge mit Informationen über Notfunk-Kommunikation im Ruhrgebiet. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Veranstaltungswebseite: https://amateurfunkmarkt.de.

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