
Der französische Amateurfunkverband (REF) begleitet die Tour de France 2026 auf der Straße zeitgleich mit der Amateurfunk-Sonderaktion TM00TFR. Ähnlich den Etappen der Tour werden aus jeweils betroffenen französischen Départements spezielle SES-Rufzeichen (TMxxTFR) zu hören sein, wobei die Zahl xx für die Nummer des betreffenden Départements steht.
Lokale Radioclubs längs der Strecke werden während der Männertour vom 4. bis 26. Juli 2026 und während der Frauentour vom 1. bis 9. August 2026 entsprechend aktiv. Die Amateurfunk-Tour de France mit QSOs zu den an der gesamten Rennstecke wechselnden Stationen stärkt die Gemeinschaft der Funkamateure, rückt die Zusammenarbeit der regionalen Klubs ins internationale Rampenlicht und bedient ein umfassendes Diplomprogramm. Durch die verschiedenen Leistungsstufen dieses Programms (ähnlich den Trikots im Straßenrennen) bleibt die Jagd nach den Sonderrufzeichen bis zur letzten Etappe spannend.
In Anlehnung an die Tour de France auf der Straße werden folgende Diplome verliehen:
Das Rufzeichen des Organisationsteams TM00TFR dient als Joker. Die „Tour-Teilnahme“ aller User mit dem LogIn zum individuellen Diplomkonto, zur Punkteabfrage sowie dem Download der Diplome und dQSL erfolgt über die Plattform von Waveus unter https://waveus.net/home
Die Diplomausschreibung sowie weitere, ständig aktualisierte, Infos finden sich auf der QRZ-Seite von TM00TFR (https://www.qrz.com/db/TM00TFR).
Darüber informiert Uwe Hansen, DL2SWR.
Die Contest University (CTU) Friedrichshafen begrüßte in diesem Jahr etwa 60 Besucher. Als Praktikum wurde auch 2026 ein zehnminütiger Übungscontest veranstaltet. Hierbei mussten die Teilnehmer innerhalb eines Eyeball-QSOs die T-Shirtgrößen austauschen. Insgesamt erreichten den Auswerter 26 Logs. Der Vorjahressieger Ralf, DL4RLF, triumphierte auch in diesem Jahr und konnte ein vollgeschriebenes Log einreichen (Bild).
Auf Platz 2 kam Thomas, DM5GG, der als erfahrener Contester (QRV seit 1982 unter Y63YG) den Spaß mitmachte. Auf Platz 3 landeten Frank, DL2FFW, aus Ilmenau und Mike, DL7UGN.
Ergebnisse (Rufzeichen, QSOs, Multiplikator, Ergebnis):
DL4RLF 22 6 132
DM5GG 21 6 126
DL7UGW 20 6 120
DL2FFW 20 6 120
DL4MW 18 6 108
DK2RO 21 5 105
DD7BW 16 6 96
DO1ARD 19 5 95
DL6KDS 18 5 90
DL6HBQ 15 6 90
DJ5NE 18 5 90
DM3ZF 17 5 85
DL4TKD 16 5 80
DK8WD 16 5 80
DL9HDA 13 6 78
DL2CF 15 5 75
DL6GCE 14 5 70
DG9RE 17 4 68
DB6CX 13 5 65
DM4KW 12 5 60
DK6CO 15 4 60
DN9GU 12 5 60
DC3TC 13 4 52
PG7M 10 4 40
DK8LS 9 4 36
DL6MHW 6 4 24
Das Logbuch des DARC, welches unter log.darc.de für jedes Mitglied erreichbar ist, hat nun das neue Contest-Modul, welches sich im BETA-Stadium befindet, und Neuerungen erhalten und trägt nun die Versionsnummer 3.
Das Contest-Modul wurde völlig neu entwickelt und bietet jetzt viele Möglichkeiten einen Contest zu loggen.
Auch kann man nun seine QSL-Karte selbst bedrucken lassen. Hierzu wurde ein neuer Editor geschaffen.
Des weiteren gab es auch wieder viele Sicherheits- und Performance Updates.
Eine komplette Liste der Änderungen gibt es unter https://github.com/wavelog/wavelog/releases/tag/3.0.0
Ferner gibt es auch eine neue Version von WavelogGate, die nun - u.a. - auch Transverter bzw. QO100-QSOs unterstützt. Auch die Schnittstelle zum TRX ist verbessert worden. Neben FLRig kann auch die Hamlib genutzt werden. Es steht unter folgender Adresse zur Verfügung: https://github.com/wavelog/WaveLogGate/releases
Wichtiger Hinweis: Sollte es bei einigen Nutzern zu Problemen beim loggen kommen, empfiehlt es sich des Browser-Cache zu leeren. https://browsercache-leeren.de/
Vielen Dank an alle Nutzer. Bitte sendet gefundene Fehler weiterhin an logbuch(at)darc.de.
Danke speziell an
Ronny Jerke, DG2RON, zuständiges DARC-Vorstandsmitglied
Die Geomagnetik wird heute im Tagesverlauf ein überwiegend ruhiges Niveau halten (Kp 1-2), mit Tageswechsel (UT) wird das Eintreffen eines koronalen Masseauswurfs (CME) erwartet, der im Zusammenhang steht mit dem X1.1-Flare vom Dienstag. Die Flareaktivität ist moderat, die Sonnenaktivität (10.7 cm) liegt weiterhin über 200 Einheiten. Gute DX-Bedingungen. Wenn da nicht die Sommerflaute wäre ...
Rund um die Sonnenwende erreicht die Sonne zur Mittagszeit im Jahresverlauf ihren Höchststand - in der Mitte Deutschlands sind das mehr als 60° Elevation. In sechs Monaten, zur Wintersonnenwende, werden es dann nur mehr gut 16° sein. Das reicht dann noch für etwas mehr als acht Stunden, die die Sonne über dem Horizont steht, derzeit sind es mit mehr als sechzehn Stunden rund doppelt soviel.
Diese Zahlen machen deutlich, wie viel mehr Energie die Atmosphäre über unseren Köpfen im Moment im Vergleich zum Winter erhält, und natürlich hat das auch weitreichende Folgen für die Ionosphäre. Eine davon ist beispielsweise, dass sich das Gas im Sommer stark aufheizt und sich deswegen ausdehnt. Die für die Kuzwellenausbreitung entscheidenden freien Elektronen verteilen sich dadurch auf ein größeres Volumen, ihre Dichte sinkt also und damit auch die kritische Frequenz, die gerade noch zur Erde zurückgebrochen wird (Refraktion). Weil andererseits die Nacht so kurz ist, gehen deutlich weniger freie Elektronen durch Rekombination verloren als im Winter, die kritische Frequenz sinkt daher nachts nicht sehr so stark ab.
Folge: Die höchste nutzbare Frequenz für eine Sprungdistanz von 3000 km (MUF3000) bewegt sich in einem recht engen Korridor zwischen 18 MHz und 21 MHz hin und her, nur ab und zu verlässt sie den Richtung 14 MHz nach unten und 25 MHz nach oben. Die Tag/Nacht-Unterschiede sind also sehr gering, und solange keine Störungen das Bild trüben, kann man auf dem 20- und 17-m-Band schon fast von Dauerbetrieb sprechen.
Die Gemeinde Überherrn hat die öffentlichen Besichtigungstermine am ehemaligen Langwellensender Europe 1 für das zweite Halbjahr 2026 bekanntgegeben. Der Flyer ist auf der Webseite des Distriktes Q zu finden: www.darc.de/der-club/distrikte/q/ . Technische Führungen sind am 22.8., 19.9. und 17.10. samstags, jeweils um 11 Uhr.
Eine Anmeldung beim Kulturamt der Gemeinde Überherrn ist erforderlich: Tel. 06836-909122 oder per E-Mail an kultur@ueberherrn.de . Die Führung dauert etwa 90 Minuten. Der Preis beträgt 10 € pro Person. Die Führung ist auf max. 30 Teilnehmer begrenzt.
Der ehemalige Langwellensender in der Gemeinde Überherrn-Berus ist ein Monument der Rundfunkgeschichte. Er war ehemals der stärkste Langwellensender der Welt. Die Anlage steht seit 1999 unter Denkmalschutz und ist noch so erhalten wie am letzten Tag des Sendebetriebes. Die Sendehalle wurde 2021 wegen ihrer außergewöhnlichen Konstruktion in die Reihe der historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland aufgenommen. In der CQDL 11/2022 hat Eugen Düpre, DK8VR, ab Seite 52 einen Bericht veröffentlicht unter dem Titel: „Die Kathedrale der Wellen: Das Sendezentrum Europe 1“.
(Foto: Rolf Ruppenthal)
Die Geomagnetik wird überwiegend unbeständig bis aktiv (Kp 3-4) sein. Auch stürmische Abschnitte sind weiterhin möglich. Der solare Flux hat die 200er-Marke überschritten, der X1.1-Flare gestern zeigt, wie aktiv die Sonne auch nach dem Zyklusmaximum noch ist. Das Flarerisiko ist entsprechend angehoben (M60% X10%). Die DX-Bedingungen sind teils gestört, teils brauchbar.
Auf der HAM RADIO wurden für die Vermittlung über das DARC-QSL-Büro insgesamt 280,23 kg QSL-Karten abgegeben. Die vielen Pakete und Päckchen wurden von der HAM-Crew mit nach Baunatal genommen. Amateurfunkverbände nutzen diese Gelegenheit gerne, um sich den Postversand zu sparen, da sie ohnehin zur Messe angereist waren.
Die Ausbreitungsvorhersage für den Monat Juli wurde mit dem Propagation Planer der Software Proppy erstellt. Wenngleich sich die Kurzwelle nicht immer daran hält, so ergibt sich doch eine Abschätzung über Möglichkeiten zu verschiedenen Destinationen, diese zu bestimmten Zeiten auf bestimmten Frequenzen zu erreichen. Die Basis der Berechnungen ist A1A mit 50 Watt bei 500 Hz Bandbreite.
Die geomagnetische Aktivität wird zunächst überwiegend ruhig sein und im Tagesverlauf dann anziehen (Kp 2 => Kp 4), wobei es unter CME-Einfluss zu teils stürmischen Abschnitten kommen kann. Schlecht für die niedrigen Bänder. Aber: In den letzten 24 Stunden wurden zwei kleinere M-Flare-Ausbrüche registriert, mit weiteren Flares muss gerechnet werden (M60% X10%). Die gesteigerte Sonnenaktivität führt dazu, ...
... dass sich der solare Flux in Richtung der 200er-Marke bewegt - gut für die hohen Bänder, sodass wir insgesamt zwar mit wechselhaften, aber teils recht guten DX-Bedingungen rechnen können.
Weckte am diesjährigen HAM RADIO-Stand des DARC HF-Referats großes Interesse: das Poster der TU Graz zum Thema Weltraumwetter. Es erklärt anschaulich Fachbegriffe wie koronale Massenauswürfe, solare Flares oder geomagnetische Stürme sowie deren Folgen. Sogar Hobbyastronomen kamen bei uns vorbei, um es sich anzusehen. Das Poster kann hier heruntergeladen werden (PDF):
Der Sonnenwind hat weiter abgenommen, sodass heute mit einer weitgehend ruhigen Geomagnetik zu rechnen ist. Rund um UTC-Mitternacht könnte es allerdings zu einer aktiven bis stürmischen Phase aufgrund eines koronalen Masseauswurfs kommen. Sonst gute HF-Bedingungen inkl. Sporadic E auf 10/6 Meter.
Conteste in der Kalenderwoche 27/2026 - 29.06.26 bis 05.07.26►
Mo 29.06.26 Di 30.06.26 Mi 01.07.26 Do 02.07.26 Fr 03.07.26 Sa 04.07.26 So 05.07.26 16:30 - 17:29Am heutigen Sonntag hat die 49. Ausgabe der HAM RADIO ihr Ende gefunden. Damit sind drei Tage „volles Programm“ zum Abschluss für dieses Jahr gekommen. Und die Besucherzahl? Die nennen wir ihnen am Schluss! Denn das wahre Highlight für uns war nicht etwa die gefühlt gleichgebliebene Besuchermasse, sondern dass abermals die gesamte HAM-Gemeinschaft wieder nach Friedrichshafen kam. Wie nannte es der DARC-Vorsitzende Christian Entsfellner, DL3MBG, in seiner Eröffnungsrede so schön? „Die HAM ist das Spiegelbild des Verbands“.
Und inhaltlich? Besonders spannend fanden wir den Besuch der Astronautin Rabea Rogge, die erste deutsche Frau im All. Darüber konnte sie den Messebesuchern lebhaft berichten. Man musste auf der HAM aber nicht zwangsweise ein Raumfahrzeug besteigen, um den Blick in die Sterne zu wagen. Die Symbiose mit der Parallelmesse ASTRO am Samstag ist geglückt und im Innenhof konnte jeder einmal die Sonnenprotuberanzen nebst Sonnenflecken selbst beobachten. Die Vorträge waren auch der Renner, viele bildeten sich darin fort. Technikfreaks kamen auf ihre Kosten, es gab „neue Spielsachen“ fürs Shack. Und während wir diesen Satz schreiben, sind bereits die ersten Aussteller mit dem Abbau ihrer Stände befasst. Nun, das wars also für dieses Jahr! Das nächste Mal ist es erst wieder Ende Juni 2027 soweit – dann mit einem Jubiläum, der 50. HAM RADIO. Auch dafür wird sich der DARC wieder etwas Besonderes gemeinsam mit der Messe Friedrichshafen ausdenken. Die Jubiläumsausgabe findet vom 25. bis 27. Juni 2027. Achja, die Besucherzahl! Zusammen mit der ASTRO waren es 13100 (2025: 11600, 2024: 11300, 2023: 11100).
Der Vorstand des DARC e.V. hat Roland Milker, DL2OM, die Goldene Ehrennadel verliehen. Die Leser der CQ DL kennen OM Roland schon seit langer Zeit als Autor seiner monatlichen Kolumne „UKW-Rundschau“. Roland betreut diese Rubrik seit 1985 und hat in dieser Zeit unglaubliche 400 Ausgaben erstellt. In seiner Laudatio unterstrich Manfred Lauterborn, DK2PZ, „viel und außergewöhnliche Arbeit“.
Auch die Redaktion CQ DL bedankt sich für seine verlässlichen Artikel, innerhalb derer die Leser Monat für Monat über das Geschehen und die Analyse dessen auf den UKW-Bändern informiert werden.
(Foto v.l.: Roland Milker, DL2OM; Christian Entsfellner, DL3MBG; Ronny Jerke, DG2RON; Ernst Steinhauser, DL3GBE)
Mit einer beeindruckenden weltweiten Beteiligung hat das Internationale YL-Treffen auf der HAM RADIO neuerlich gezeigt, dass der Amateurfunk weiblich ist. Einem Rückblick auf die jüngsten Aktivitäten des DARC-YL-Referates durch Referentin Heike Drechsler, DL3HD, folgten zwei Ehrungen.
Mit dem YL-Ehrenteller des Jahres 2026 wurde Tina Ockert, DL5YL, ausgezeichnet. Damit würdigte das YL-Referat eine Funkamateurin, die über Jahrzehnte mit Leidenschaft und Verlässlichkeit, mit fachlicher Exzellenz und menschlicher Wärme für den Amateurfunk einstehe.
Den YL-Ehrenpreis erhielt das Team ham.award für die Organisation des YL WWA, des ersten internationalen Funkprojekts, das Funkamateurinnen weltweit zu einem Event zusammengebracht hat – mit fast 50.000 Teilnehmern aus über 200 Ländern.
Im Anschluss an die Verleihung des Shears Award zeichnete der DARC-Vorsitzende Christian Entsfellner, DL3MBG, das Team der Contestgruppe DK0NA mit der Ehrenplakette des Clubs aus. Die Contestgruppe gewann letztes Jahr zum wiederholten Mal den DARC-UKW-Contestpokal. Das Team stellte dabei einen beeindruckenden deutschen Rekord von 10.278 Punkten auf, der zuvor noch von keiner Clubstation in Deutschland erreicht wurde
Die Leistungen der vergangenen Jahre der Contestgruppe zeigten dabei eine konstante Leistungssteigerung: 2025: 1. Platz mit 10.278 Punkten (neuer Rekord), 2024: 1. Platz mit 9.944 Punkten und 2023: 1. Platz mit 9.806 Punkten.
Außerdem gab es auf der Bühne eine Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft im DARC e.V. an Ewald Göbel, DK2DB, sowie für 50-jährige Mitgliedschaft an Klaus Eichel, DL6SES, und Paul Schimanski, DF4ZL.
Nach dem Abschluss der Ehrungen übergab der DARC-Vorstand dem ÖVSV-Vorsitzenden Michael Kastelic, OE1MCU, auf der Bühne noch drei neue ENAMS-Geräte.
Seit 1999 vergibt der DARC e.V. den Shears Award an den Ortsverband, der im vorangegangenen Jahr den größten prozentualen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen hat. In diesem Jahr ging der Preis in den Distrikt Berlin (D) zum Ortsverband Freunde des CCC (D23), der 18 Neumitglieder begrüßen konnte.
Der Ortsverband D23 („Freunde des CCC“/Chaoswelle) wurde am 8. August 2003 auf dem zweiten Chaos Communication Camp in Altlandsberg gegründet. Der Zusammenschluss entstand, um die Interessen von Amateurfunkern innerhalb der Chaos-Computer-Club-Community zu bündeln und den Amateurfunk zu unterstützen.
Der OVV von D23 Oliver Schlag, DL7TNY, erinnerte in seiner Dankesrede auch an den Mitbegründer des Chaos Computer Clubs (CCC), Wau Holland, DB4FA†. Das Motto im Ortsverband laut DL7TNY: "Solange es Spaß macht, ist bei uns alles erlaubt."
Am Messesamstag der 49. HAM RADIO fand die Preisverleihung der DARC-Clubmeisterschaft 2025 statt. Diese wird seit 2022 in zwei Klassen durchgeführt. Die Clubmeisterschaft Classic gewann der OV Neubrandenburg (V22) mit 3087,74 Punkten vor dem OV Vaterstetten (C01) (3013,88 Punkte) und dem OV Straubing (U14) (2998,47 Punkte). Bei der Clubmeisterschaft Open war der OV Wolfsburg (H24) mit 11757,56 Punkten vor dem OV Vaterstetten (C01) (10164,90 Punkte) und dem OV Straubing (U14) (8183,91 Punkte) siegreich.
An der Clubmeisterschaft Classic 2025 haben 634 Ortsverbände teilgenommen (2024: 641, 2023: 658; 2022: 661). Bei der Clubmeisterschaft Open waren 657 Ortsverbände aktiv.
Das DARC Referat Conteste gratulierte den Siegern und dankte allen Teilnehmern für ihre Aktivität.
Die vollständigen Ergebnisse sind unter diesen Links erreichbar: dxhf2.darc.de/~cm/user.cgi
Ab 11.30 Uhr gab es am „Speakers Corner“ am Stand des DARC e.V. – dem Treff.DARC – ein absolutes Messe-Highlight: Die erste deutsche Frau im All, Rabea Rogge, LB9NJ, sorgte für regen Publikumsandrang. Moderatorin Stephanie C. Heine, DO7PR, von der DARC-Öffentlichkeitsarbeit stellte ihr Fragen, u.a. zu ihrem Werdegang und ihrer Weltraummission. Die Zuschauer verfolgten das interessante Gespräch. Frau Rogge war schon immer sehr daran interessiert die Zukunft zu gestalten und Fragen zu stellen, welche die Zukunft weiter voranbringen.
Die Marsmission Perseverance war für sie ein Momentum in dem sie erkannte, „hey, ich kann an der Zukunft mitarbeiten“. Zu dem vielseits bekannten Statement: „Die Liebe zur Erde findet man im All“ entgegnete sie, dass man die Liebe vor allem auch hier auf der Erde finden kann. Wir wollen an dieser Stelle noch nicht zu viel vorwegnehmen – das vollständige Interview haben wir auf Video aufgezeichnet und Sie können es in einigen Wochen auf dem DARC-YouTube-Kanal auch zu Hause verfolgen. Dem Interview am DARC-Treff folgte indes eine Signierstunde ihres Buches „Ein (bischen) Weltraum für Alle“. Um 14 Uhr berichtet die Astronautin von ihrer FRAM2-Mission im Raum Österreich und gibt noch einmal tiefere Einblicke. Als Teil der rein privat finanzierten Space-X-Raumfahrtmission „Fram2“ flog Rabea Rogge in einer polaren Umlaufbahn um die Erde. Während der Mission führte sie das Projekt Fram2Ham durch und sendete Bilder via Slow-Scan-Television (SSTV)
Drei Tage HAM RADIO – da kann man an einem Tag auch einmal einen Blick auf die Welt jenseits der Messe Friedrichshafen werfen. Zumal dann, wenn diese Welt der Bodensee ist. So sind die Teilnehmer des vom DARC angebotenen Tagesausflugs zur Insel Mainau inzwischen auf der Blumeninsel angekommen.
24 Teilnehmer aus Deutschland und der Schweiz nehmen an der Exkursion teil. Zum Programm gehören neben der Schiffsfahrt ein geführter Rundgang über die Insel und ein gemeinsames Mittagessen.