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URE erinnert mit Sonderrufzeichen EG1912T an den Untergang der Titanic

DARC - 12 hours 19 min ago

Am 10. April 1912 sticht die RMS Titanic von Southampton aus zu ihrer Jungfernfahrt in See – an Bord mehr als 1300 Passagiere und fast 900 Besatzungsmitglieder. Knapp fünf Tage später, kurz vor Mitternacht (GMT), kollidiert der britische Luxusdampfer im Nordatlantik mit einem Eisberg und versinkt keine drei Stunden später in den eiskalten Fluten. Da die Mehrheit der Passagiere aus Großbritannien, den USA, Skandinavien oder Irland stammte, stellt sich die Frage: Warum widmet der spanische Amateurfunkverband „Unión de Radioaficionados“ (URE) diesem Unglück ein eigenes Funkevent?

Die Antwort liefert das fesselnde Buch der spanischen Journalisten Nacho Montero und Javier Reyero, „Los diez del Titanic“ (Die Zehn der Titanic). Es rekonstruiert minutiös die Biografien von zehn Spaniern, die sich an Bord befanden – neun Passagiere und ein Besatzungsmitglied. Ihre Geschichten sind ebenso bewegend wie kurios.

Tragik, Geheimnisse und eine „gekaufte“ Leiche

Von den zehn spanischen Staatsbürgern überlebten sieben die Katastrophe; drei ließen ihr Leben. Die Gruppe bestand aus wohlhabenden Reisenden der Ersten Klasse, deren Bediensteten sowie einigen Geschäftsleuten. Unter ihnen befand sich Victor Peñasco y Castellana, ein junger Multimillionär und Neffe eines spanischen Premierministers, der mit seiner Frau Maria Josefa auf einer 17-monatigen Hochzeitsreise durch Europa war.

Da Victors Mutter eine panische Angst vor dem Meer hatte, verbot sie dem Paar ausdrücklich, den Ozean zu überqueren. Die Frischvermählten reisten dennoch heimlich von Paris nach Southampton, um die Titanic zu besteigen. Um den Schein zu wahren, ließen sie ihren Butler in Paris zurück. Dieser hatte die Aufgabe, regelmäßig im Voraus geschriebene Postkarten nach Madrid zu schicken, damit die Mutter das Paar weiterhin in Frankreich wähnte.

In der Nacht des Untergangs gelang es Victor, seine Frau und deren Zofe in einem Rettungsboot in Sicherheit zu bringen. Er selbst blieb an Bord und verschwand im Atlantik. Da seine Leiche nie gefunden wurde, stand die Witwe vor massiven juristischen Problemen: Nach damaligem spanischen Recht konnte ohne Leichnam kein Totenschein ausgestellt werden, was die Erbfolge blockierte und die Witwe rechtlich in einem Schwebezustand beließ – sie hätte niemals wieder heiraten können. Es hielt sich hartnäckig das Gerücht, dass die Familie schließlich in einem Pariser Leichenschauhaus eine Leiche „kaufte“, um Victor offiziell für tot erklären zu lassen.

Schicksale in der Ersten und Zweiten Klasse

Ebenfalls in der Ersten Klasse reiste der wohlhabende asturische Landbesitzer Servando Oviés. Er war bereits mit 15 Jahren nach Kuba ausgewandert und dort zu einem bedeutenden Handelsmagnaten aufgestiegen. Nach einem Aufenthalt in Europa wollte er auf dem Transatlantikdampfer in seine Wahlheimat zurückkehren, erreichte diese jedoch nie. Auch sein Leichnam blieb unauffindbar.

Unter den Überlebenden stach Encarnación Reynaldo hervor. Die Witwe, die in der Zweiten Klasse reiste, wollte ihre Schwester in New York besuchen. In einer Nacht, in der Chaos und Sprachbarrieren über Leben und Tod entschieden, wurden ihre fließenden Englischkenntnisse zum Rettungsanker. Da die Anweisungen der Besatzung ausschließlich auf Englisch erfolgten, verstand sie die Signale rechtzeitig – und rettete damit vermutlich nicht nur sich selbst, sondern auch vier weiteren Spaniern der Zweiten Klasse das Leben.

„Einer der Gründe für die hohe Opferzahl auf der Titanic war, dass außer den Iren und Briten in der Zweiten und Dritten Klasse kaum jemand Englisch sprach“, erklärt Carmen Posadas, Autorin des Buches „Der mysteriöse Fall des Titanic-Betrügers“. Viele Passagiere konnten weder die Hinweisschilder lesen noch die Befehle der Crew verstehen.

Das Funkevent der URE

Um an diese Schicksale zu erinnern, veranstaltet die URE vom 10. April 2026 (0000 UTC), dem Tag des Auslaufens, bis zum 15. April 2026 (2359 UTC), dem Jahrestag des Untergangs, ein Gedenkevent auf den KW- und UKW-Bändern.

Rufzeichen: EG1912T

Betriebsarten: Alle Sendearten sind zugelassen.

Bestätigungen: Jeder Kontakt pro Sendeart und Band wird über das QSL-Büro, per eQSL und via LoTW bestätigt.

Besonderheit: Stationen, die EG1912T in der Betriebsart Morsecode (CW) kontaktieren, erhalten eine spezielle Sonder-QSL-Karte.  

Foto: Es zeigt die Titanic bei der Abfahrt aus Southampton am 10. April 1912. Aufnahme von Francis Godolphin Osbourne Stuart (gemeinfrei).

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RADIO DARC-Sendung 583 mit Bericht über die ARTEMIS-Mission

DARC - 15 hours 4 min ago

In der Sendung am 12. April beschäftigt sich RADIO DARC mit der aktuellen ARTEMIS-Mission der NASA. Sie brachte vier Raumfahrer zum Mond. Auffallend ist, mit welch einer phantastischen Qualität die Videos aus der Raumkapsel bei uns ankamen, und auch die Sprache wird kristallklar aus dem All übertragen – alles per Funk natürlich.

Da stellt sich doch sofort die Frage: Wie weit kann man eigentlich funken? Sind es zehntausend Kilometer, eine Million oder gar noch mehr? Dies und mehr erfahren Sie in der neuen Folge von RADIO DARC. Hören Sie doch einmal wieder rein! Frequenzen und weitere Informationen unter: https://www.darc.de/nachrichten/radio-darc/.

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FunkWX – nervöse Geomagnetik

DARC - 15 hours 55 min ago

Die Lage: eine geringe Sonnenaktivität, nur geringe Wahrscheinlichkeit einzelner M-Flares (25%), keine erdgerichteten CMEs; der Sonnenwind wird heute ansteigen und bleibt bis morgen erhöht, fällt dann zum Wochenwechsel wieder ab. Geomagnetisch bleibt es zunächst meist ruhig bis unruhig (Kp2-3), zwischendurch sind auch aktive bis stürmische Abschnitte (Kp3–5) möglich. Zum Wochenanfang erneute Beruhigung. Mit einem solaren Flux von unter 100 Einheiten ...

... ist die MUF hoch genug, um das 20-m- und 17-m-Band den ganzen Tag über stabil offen zu halten. Das 15-m-Band wird in den Mittagsstunden ebenfalls gute DX-Möglichkeiten bieten. Für das 10-m-Band könnte es heute allerdings etwas mühsam werden, da die Sonnenfleckenzahl im Vergleich zu den Vortagen deutlich gesunken ist – hier sind eher Scatter bzw. kurze Öffnungen zu erwarten. Auf 40/80 m ist mit verstärktem Fading (QSB) und erhöhtem Bandrauschen zu rechnen.

Mehr unter http://dk0wcy.de/magnetogram/.  

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Deutschland-Rundspruch 14/2026, 15. KW

DARC - Thu, 09/04/2026 - 13:31

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880

Deutschland-Rundspruch 14/2026, 15. KW

Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 9. April 2026, 17:30 UTC. Die aktuelle Audiofassung gibt es auch als RSS-Feed unter www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch und als mp3 unter www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3. Die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 14 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 15. Kalenderwoche 2026. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- ITU aktualisiert Empfehlung zur Katastrophenkommunikation im Amateurfunkdienst
- MeshCom 4.0 im Regelbetrieb in Hamburg
- Neues 10-m-Relais auf den Azoren
- Erfahrungsberichte, Gesprächsgruppen und Vortrags-Dankeschön!
- Peilseminar am 18. April in Hannover
- FUNK.TAG Kassel am 25. April
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

ITU aktualisiert Empfehlung zur Katastrophenkommunikation im Amateurfunkdienst
Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) hat im Februar 2026 die Empfehlung ITU-R M.1042-4 verabschiedet - die erste Überarbeitung seit 2007. Das Dokument beschreibt, was der DARC mit seinem Notfunkkonzept seit Jahren aufbaut. Die aktualisierte Empfehlung richtet sich an die Fernmeldeverwaltungen der Mitgliedstaaten. Der Kern: Verwaltungen sollen Amateurfunknetze fördern, die bei Ausfall regulärer Kommunikationsnetze einsatzbereit sind - netzunabhängig, von temporären Standorten aus, mit eigener Energieversorgung.
Amateurfunkorganisationen sollen robuste Strukturen und Technologiesysteme entwickeln und regelmäßig üben. Die Empfehlung verweist ausdrücklich darauf, dass reguläre Kommunikationssysteme bei Notlagen durch physische Zerstörung oder Stromausfall nicht verfügbar sein können. Dass die ITU nach 19 Jahren Handlungsbedarf sieht, überrascht angesichts der veränderten Bedrohungslage nicht: Cyberangriffe auf Satelliteninfrastruktur (Viasat 2022), Unterwanderung westlicher Telekommunikationsnetze (Salt Typhoon) und gezielte Sabotage an Energieinfrastruktur (Berlin, Januar 2026) haben gezeigt, dass dieses Szenario real ist.
Im Rahmen des Notfunkreferats wird derzeit der Aufbau von Gruppen vorangetrieben, die verlegbare digitale Kommunikationsinfrastruktur bereitstellen können: SIP-basierte Telefonanlagen, Datenfunkstrecken, eigene Masten und Energieversorgung. Ein Bedarfsträger erhält damit funktionsfähige Telefonanschlüsse und Datenverbindungen - unabhängig von jeder externen Infrastruktur. An Ausbildungswochenenden und Materialpflegeterminen werden diese Systeme regelmäßig geübt und gewartet. Das nächste Ausbildungswochenende findet vom 22. bis 25. Mai in Sankt Michaelisdonn statt.
Alle Informationen zum Notfunkkonzept gibt es auf der Referatswebseite [1]. Die ITU-Empfehlung ist auf deren Webseite abrufbar [2]. Darüber berichtet das Notfunkreferat des DARC.

MeshCom 4.0 im Regelbetrieb in Hamburg
Nach den Tests mit den Clubstationen der NDR-Betriebssportgruppe ist MeshCom 4.0, das LoRa-basierende Chat-Netzwerk von Funkamateuren für den Amateurfunk auf 433,175 MHz, nun an den Repeater-Standorten Hamburg-Lokstedt als DB0FS-12 und Hamburg-Rotherbaum als DB0NDR-12, im 24/7-Regelbetrieb.
Bei DB0FS ist in 60 m Höhe über NN ein vertikal polarisierter Dipol installiert und die Ausgangsleistung beträgt 1 W. Am Standort DB0NDR beträgt die Ausgangsleistung 150 mW an einer gestockten Vertikalantenne in 35 m über NN. Beide Standorte haben eine Gateway-Anbindung über Hamnet oder Internet zum deutschen MeshCom-Server.
Es gibt mittlerweile ca. 30 Stationen im Raum Hamburg, die MeshCom nutzen, auch weitere Gateways an exponierten Standorten, sodass mittlerweile eine sehr gute Abdeckung im gesamten Stadtgebiet gewährleistet ist und zudem auch Verbindungen weit über die Stadtgrenze möglich sind.
DAPNET ist an den Standorten DB0FS und DB0NDR auf unbestimmte Zeit außer Betrieb, da es zu Beeinträchtigungen eines kommerziellen Funksystems kam, welches im Nachbarkanal bei 440 MHz betrieben wird. Meldungen wie Betriebsstatus der NDR-Repeater oder Warnmeldungen, die bisher über DAPNET/Pocsag verbreitet wurden, werden daher nun über MeshCom ausgesendet.
Wer mehr zu dem Thema MeshCom 4.0 erfahren möchte, der kann sich online informieren [3]. Darüber berichtet Peter Kaminski, DL9DAK.

Neues 10-m-Relais auf den Azoren
Auf der Insel São Miguel, der größten Insel der Azoren, steht ein neuer 10-m-FM-Repeater für QSOs bereit. Dies ist der erste 10-m-Repeater für den Amateurfunkclub der Azoren, CU2ARA, der sein 50-jähriges Bestehen feiert. Der Repeater sendet mit 50 W auf 29,630 MHz und empfängt auf 29,530 MHz - also minus 100 kHz Shift. Das Relais wird mit einem CTCSS-Ton von 88,5 Hz bedient. Der Sender befindet sich im Zentrum der Insel, der Empfänger etwa 20 km entfernt auf der Westseite. Beide liegen auf einer Höhe von 900 m. Die Standorte sind über 5-GHz-WLAN-Verbindungen miteinander verbunden. Laut Bruno, CS8ABG, bietet der Standort auch vielversprechende Möglichkeiten für weitere Anwendungen. Das Strahlungsdiagramm in Ost-West-Richtung der Dipole begünstigt die Ausbreitung zwischen Europa und Nordamerika. Darüber berichtet die Amateur Radio Newsline.

Erfahrungsberichte, Gesprächsgruppen und Vortrags-Dankeschön!
In der kommenden Woche bietet das AfuBarcamp eine familiäre und interessante Weiterbildungsveranstaltung. Wie immer beim AfuBarcamp können alle, die teilnehmen, ihre persönlichen Lieblingsthemen oder auch Probleme mitbringen und aufs Programm setzen: Das AfuBarcamp erfüllt eure Wünsche! Wir freuen uns auf interessante Erfahrungsberichte und konstruktive Gesprächsgruppen. Das alles gibt es bequem zu Hause als Online-Veranstaltung, am kommenden Dienstagabend, 19 Uhr MESZ auf unserer Online-Plattform Treff. Details hat die Webseite des AfuBarcamp [4]. Anderthalb Wochen später bedankt sich das AfuBarcamp für die Ehrenplakette des DARC, die uns im letzten Jahr verliehen wurde, mit einem Vortrag, der die Geschichte des AfuBarcamps aus Sicht eines der Hauptakteure schildert. Dieser Vortrag wird beim FUNK.TAG Kassel angeboten, um 11 Uhr in Raum 3.

Peilseminar am 18. April in Hannover
Zum Start in die neue Peilsaison bietet der Distrikt Niedersachsen ein Anfänger- und Auffrischungsseminar in Hannover-Misburg an, mit viel 80-m-Praxis im Wald und etwas Theorie im Misburger Wald-Forum. Die Themen reichen von: naturverträglicher Waldnutzung, Kontakten zu Förstern und Waldbesitzern, Organisation spannender Trainings und Wettbewerbe, Kartentools im Internet, Ausleihe und Aufbau von Peilgeräten, Zeitnahmesysteme oder Lochzangen, bis hin zum DARC-Peildiplom. Erfahrene Peilsportler und ein Forstwirt der Niedersächsischen Landesforsten beantworten eure Fragen. Viel Stoff für einen einzigen Seminartag, daher setzen wir den Informationsaustausch fort mit Videochat-Fragerunden, die über das Frühjahr verteilt eine erfolgreiche Veranstaltung eurer Fuchsjagd-Pläne unterstützen sollen. Die Seminarteilnahme ist für DARC-/VFDB-Mitglieder und Jugendliche kostenlos, für Nicht-Mitglieder wird ein geringer Teilnahmebeitrag erhoben. Das Seminar findet am Samstag, 18. April von 9 bis 17:30 Uhr in Hannover-Misburg statt. Eine Anmeldung ist erforderlich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen und Fragen sind per E-Mail einzureichen [5]. Darüber berichtet Gerhard Kottschlag, DL9DBK.

FUNK.TAG Kassel am 25. April
Am 25. April laden die veranstaltende DARC Verlag GmbH zusammen mit dem ideellen Träger DARC e.V. in die Messe Kassel zum 7. FUNK.TAG ein. In der Zeit von 9 bis 16 Uhr wird den Besuchern in den Hallen 1 und 2 ein vielfältiges Programm mit Flohmarkt, Händlerbeteiligung und einem Vortragsprogramm geboten. Darüber hinaus gibt es einen Anfahrts-Mobilwettbewerb, eine Prüfung zur US-Lizenz, ein Ballonstart mit Amateurfunk-Nutzlast, viele Informationen auf der Aktionsbühne und einen Funkmessplatz, an dem mitgebrachte oder auf dem Flohmarkt erworbene Geräte vor Ort auf Funktion geprüft werden können. Umfangreiche Informationen zur Veranstaltung finden Sie in der Aprilausgabe der CQ DL ab Seite 8. Der DARC freut sich über viele Besucher aus Nah und Fern! Wir wünschen eine gute Anreise.

Aktuelle Conteste
11. bis 12. April: Japan International DX Contest, IG-RY WW RTTY Contest und OK-OM SSB DX Contest
11. und 12. April: DIG QSO Party
14. April: DARC RTTY-Kurzcontest
17. bis 18. April: Holyland Contest
18. April: Nord Contest
18. bis 19. April: IARU 50 MHz MGM Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contest-Termintabelle in der CQ DL 4/26 auf S. 68.

Der Funkwetterbericht vom 7. April, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL
Zunächst der Rückblick vom 31. März bis 7. April:

Sechs Sonnenfleckengruppen und mehrere koronale Löcher konkurrierten miteinander und prägten die Sonnenaktivität. Die Region 4409 war mit 6 M- und 50 C-Flares die aktivste. Der solare Fluxindex fiel im Berichtszeitraum von 142 auf 109 Einheiten [6]. Geomagnetisch ruhigere Tage waren der 31. März sowie der 1., 6. und 7. April. An den anderen Tagen wehte intensiver Sonnenwind mit bis zu 856 Kilometern pro Sekunde. Das spiegelte sich auch in den Ausbreitungsbedingungen wider, die von Fading und mehr oder weniger starker Dämpfung geprägt waren. Die für 3000 Kilometer Sprungentfernung in Juliusruh ermittelte Grenzfrequenz der F2-Schicht betrug am 6. April nachts etwa 10 MHz, bei Sonnenaufgang 13 MHz und zwei Stunden später 16 MHz. Sie erreichte tagsüber 25 MHz, bei Sonnenuntergang 23 MHz und fiel zwei Stunden danach auf 19 MHz [7]. Am besten funktionierten die nach Süden hin und parallel zum Äquator verlaufenden Funkwege, die auch auf 10 und 12 m brauchbare Signale lieferten.

Vorhersage bis 14. April:
Die sechs Sonnenfleckengruppen befinden sich alle in der westlichen Hälfte und nähern sich dem Rand. Eine neue Region ist am östlichen Sonnenrand zu erkennen. Wir erwarten eine ruhige Sonne und Fluxwerte zwischen 100 und 110 Einheiten. Die Wahrscheinlichkeit für M-Flares beträgt noch 35 Prozent. Das geomagnetische Feld wird zeitweise gestört sein, besonders zwischen dem 10. und 13. April. Diese Entwicklung wird sich auch in niedrigeren MuF2-Werten und in mäßigen Ausbreitungsbedingungen zeigen. Tagsüber sind die besten Bänder 17 und 15 m, nachts 40, 80 und 30 m. Über den langen Weg ist der Südpazifik morgens noch stabil erreichbar.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 18:38; Melbourne/Ostaustralien 20:38; Perth/Westaustralien 22:31; Singapur/Republik Singapur 23:03; Anchorage/Alaska 15:01; Johannesburg/Südafrika 04:19; Tokio/Japan 20:20; Honolulu/Hawaii 16:19; San Francisco/Kalifornien 13:46; Port Stanley/Falklandinseln 10:28; Berlin/Deutschland 04:27.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 23:26; San Francisco/Kalifornien 02:38; Sao Paulo/Brasilien 21:00; Port Stanley/Falklandinseln 21:28; Honolulu/Hawaii 04:47; Anchorage/Alaska 04:58; Johannesburg/Südafrika 16:00; Melbourne/Ostaustralien 08:05; Auckland/Neuseeland 06:07; Berlin/Deutschland 17:50.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an redaktion@darc.de. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie hierfür Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] darc.de/notfunk
[2] www.itu.int/rec/R-REC-M.1042-4-202602-I/de
[3] meshcom.hamnet.hamburg bzw. über die Webseite der NDR-Betriebssportgruppe Amateurfunk www.afundr.de
[4] afubarcamp.de
[5] peilsport(at)gmx.de
[6] www.solen.info/solar/
[7] giro.uml.edu/ionoweb/
[dx] www.darc.de/der-club/referate/conteste/

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FunkWX - zunehmende Verschlechterung

DARC - Thu, 09/04/2026 - 06:07

Die Sonnenaktivität ist gering, das Risiko eines M-Flares liegt bei 35 Prozent. Die geomagnetische Aktivität ist zunächst überwiegend ruhig bis unruhig (Kp 1-3). Doch können später starke Winde aus einem koronalen Loch eintreffen und eine aktive bis stürmische Phase auslösen (Kp 4-5). Zum Wochenende hin werden die Bedingungen voraussichtlich wieder auf ein ruhiges bis unruhiges Niveau zurückkehren. Bis zum Eintreffen der starken Sonnenwinde heute sind die Bedingungen brauchbar bis gut (15/17/20 m).

Mehr unter http://dk0wcy.de/magnetogram/.  

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Wavelog@DARC erhält Bugfixes im Rahmen der Versionspflege

DARC - Wed, 08/04/2026 - 18:53

Das Logbuch des DARC, welches unter log.darc.de für jedes Mitglied erreichbar ist, hat einige Bugfixes und Neuerungen erhalten.

 

 

Um ein paar zu nennen:

  • unter Analysen => Zeitplotter wurde eine sog. Heatmap ergänzt
  • in der Übersicht des DXCC-Awards wurde eine Spalte für gearbeitete Slots hinzugefügt
  • das DXCluster wurde um einen Quellenfilter erweitert

Eine komplette Liste der Änderungen gibt es unter https://github.com/wavelog/wavelog/releases/tag/2.4.1

Außerdem ist zu erwähnen, dass kürzlich ein Bug in WSJT-X improved behoben wurde, der verhinderte, dass API-Schlüssel erfolgreich getestet werden konnten. Die Fehlersuche und -bereinigung wurde von DJ7NT und DF2ET aktiv unterstützt. Das nächte Release von WSJT-X improved behebt diesen Fehler und wird in ca. 2 Wochen erscheinen.

Ferner gibt es einen offenen Betatest für ein komplett überarbeitetes WavelogGate. Es steht unter folgender Adresse zur Verfügung: https://github.com/int2001/Waveloggate2/releases

Wichtiger Hinweis: Sollte es bei einigen Nutzern zu Problemen beim loggen kommen, empfiehlt es sich des Browser-Cache zu leeren. https://browsercache-leeren.de/


Vielen Dank an alle Nutzer. Bitte sendet gefundene Fehler weiterhin an logbuch(at)darc.de.

Danke speziell an:

  • Das Wavelog-Entwicklerteam, im einzelnen DF2ET, DJ7NT, HB9HIL und LA8AJA.
  • Das Support- und Betriebsteam für Wavelog@DARC, bestehend aus DO8MKR, DG0TM und DG9VH.


Ronny Jerke, DG2RON, zuständiges DARC Vorstandsmitglied.

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Ostercontest beendet, zahlreiche Logs eingegangen

DARC - Wed, 08/04/2026 - 08:29

Der DARC-Ostercontest (EASTER) 2026 ist beendet. Zahlreiche Funkamateure, vor allem aus Deutschland, belebten am Ostermontag die Kurzwellenbänder. Bereits am Tag nach dem Contest sind beim DARC-Contestreferat 363 Logs aus 15 Ländern eingegangen. Sie dokumentieren aktuell 32 215 QSOs. Aus DL sind bislang 338 Logs eingetroffen. Die meisten Logs kamen aus dem Distrikt Hessen (F) mit 35 Logs, gefolgt von Distrikt Niedersachsen (H) mit 24 Logs und dem Distrikt Franken (B) mit 24 Logs.

Alle weiteren Teilnehmer können ihr Log noch bis zum Einsendeschluss am 13. April 2026 einreichen. Darüber berichtet der Contestmanager Michael Moog, DL3FCG.

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FunkWX – heute und morgen noch ruhig

DARC - Wed, 08/04/2026 - 06:37

Der moderate solare Flux liegt aktuell bei rund 105 Einheiten. 15/12 m sind Richtung Süden DX-verdächtig (Südamerika, Afrika). 17/20 m sind die DX-„Arbeitspferde“. 40 m wird ab abends zum globalen DX-Band, das 30-m-Band bleibt durchgehend geöffnet. 160/80 m versprechen bei ruhiger Geomagnetik (Kp 1-2) gute Bedingungen bei geringem Rauschen. Erst ab Freitag sind dann leichte Störungen durch koronale Löcher (G1-Sturm) vorhergesagt.

Mehr Infos unter http://dk0wcy.de/magnetogram/.

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Neues 10-m-Relais auf den Azoren

DARC - Tue, 07/04/2026 - 09:24

Auf der Insel São Miguel, der größten Insel der Azoren, steht ein neuer 10-m-FM-Repeater für QSOs bereit. Dies ist der erste 10-Meter-Repeater für den Amateurfunkclub der Azoren, CU2ARA ( www.cu2ara.com ), der sein 50-jähriges Bestehen feiert. Der Repeater sendet mit 50 W auf 29,630 MHz und empfängt auf 29,530 MHz (also –100 kHz Shift). Das Relais wird mit einem CTCSS-Ton von 88,5 Hz bedient.

Der Sender befindet sich im Zentrum der Insel, der Empfänger etwa 20 km entfernt auf der Westseite. Beide liegen auf einer Höhe von 900 m. Die Standorte sind über 5-GHz-WLAN-Verbindungen miteinander verbunden. Laut Bruno, CS8ABG, bietet der Standort auch vielversprechende Möglichkeiten für weitere Anwendungen. Das Strahlungsdiagramm in Ost-West-Richtung der Dipole begünstigt die Ausbreitung zwischen Europa und Nordamerika. Darüber berichtet die Amateur Radio Newsline.

(Symbolfoto: Landschaft Azoren, CQ DL Archiv)

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FunkWX - 15/17 m stabile DX-Bänder

DARC - Tue, 07/04/2026 - 07:19

Die geomagnetische Aktivität beruhigt sich weiter und wird meist ruhig bis unruhig sein (Kp 2-3). Die Sonnenaktivität ist gering. Der solare Fluxindex dürfte um 115 Einheiten liegen. Die mittleren Bänder öffnen zuverlässig, 30/40 m bieten interkontinentales DX in den Nachtstunden. Die unteren Bänder profitieren ebenfalls von der ruhigen Erdmagnetik, geraten aber zunehmend unter Einfluss von Gewitterstörungen (QRN).

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FunkWX am Ostermontag - vom "Ostersturm" erholt

DARC - Sun, 05/04/2026 - 17:20

Morgen ist ein hervorragender Tag für DX auf den oberen Bändern (15 m - 10 m). Die Ionosphäre hat sich vom "Oster-Sturm" erholt, und die MUF (Maximum Usable Frequency) wird die 28-MHz-Marke knacken. Ein plötzlicher "Radio Blackout" (SID) auf der Tagseite der Erde ist nicht ganz auszuschließen, meist aber von kurzer Dauer. 

Nachdem ein koronaler Massenauswurf (CME) am Wochenende für einen G2- bis G3-Sturm gesorgt hat, ist für morgen eine deutliche Entspannung in Sicht. Es wird mit Kp-Werten zwischen 2 und 3 gerechnet ("Quiet" bis "Unsettled"). Das hat zur Folge, dass die Dämpfung auf den transpolaren Routen abnimmt. Die Signale werden stabiler, das "Flattern" (Auroral Flutter) auf den höheren Breitengraden lässt nach. Der solare Flux wird morgen (Ostermontag) voraussichtlich im Bereich von 125 bis 140 Einheiten liegen. Das ist ein solider Wert, der die Ionisierung der F-Schicht hochhält und die oberen Bänder tagsüber öffnen wird. Die Wahrscheinlichkeit für M-Klasse-Flares liegt bei 55 Prozent.

Mit dieser Ausgabe ändert sich die grafische Darstellung der Ausbreitungsprognose: 30/40 m sind nun ebenso zusammengefasst wie 80/160 m, wobei der Hinweis auf 160 m neu ist. Dafür entfallen die spezifischen Datenangaben zum solaren Flux, der geomagnetischen Aktivität oder der max. MUF3000 (F2). Diese sind auf den einschlägigen Websites wie dk0wcy.deswpc.noaa.govspaceweather.com oder solarham.com zu finden.  

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FunkWX am Osterwochenende

DARC - Sat, 04/04/2026 - 05:22

Noch immer steht die Erde unter dem Einfluss eines Hochgeschwindigkeitsstroms (HSS) sowie koronaler Masseauswürfe (CME), wobei die Sonnenwindgeschwindigkeit bei etwa 650 km/s liegt und tendenziell abnimmt - wie auch die geomagnetische Aktivität: von Kp 5 (SA) auf Kp3 (MO). Noch aber besteht weiterhin eine geringe Wahrscheinlichkeit auf kräftige stürmische Intervalle (G1/G2). Die Sonnenaktivität ist derzeit moderat (M7.5 04/0116 UTC). Weitere M-Flares sind wahrscheinlich, ...

...eventuell auch ein X-Flare (M 55 % X 15 % Proton 15 %). Zunächst noch deutlich eingeschränkte HF-Bedingungen (MUF3000 max. ~21 MHz), jedoch zunehmende Erholung. 

ZCZC 040400UT APR26 QAM SFI136 SSN118 eSFI103 eSSN53 KBORN A42 K(3H)3 SWS656 BZ-2 BT3 HPI37 DST-63 KP4CAST(3D) MAX 5/6 4 3 MUF3000 MAX21+(D) MIN7(N) DATA BY SWPC/NOAA SANSA S-AFRICA WDC/KYOTO MET OFFICE UK KMI DOURBES GFZ POTSDAM NNNN

Erläuterungen dazu unter Funkwetter (PDF).  

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FunkWX - eingeschränkte Ausbreitungsbedingungen

DARC - Fri, 03/04/2026 - 07:13

Die Erde steht unter Einfluss eines Hochgeschwindigkeitsstroms (HSS) mit Geschwindigkeiten von 650 km/s und mehr. In der zweiten Tageshälfte wird eine CME erwartet. Die Geomagnetik wird daher unruhig bis stürmisch (Kp 3-6) sein, je nachdem, wie sich HSS und CME ergänzen. Die Sonnenaktivität ist mäßig (M3.5 02/1815 UTC), weitere M-Flares eher wahrscheinlich (M 55 % X 15 % Proton 10 %). Eingeschränkte HF-Bedingungen.

ZCZC 030600UT APR26 QAM SFI140 SSN152 eSFI126 eSSN85 KBORN A37 K(3H)3 SWS662 BZ-2 BT5 HPI22 DST-30 KP4CAST(3D) MAX 5/6 6 3/4 MUF3000 MAX24+(D) MIN8(N) DATA BY SWPC/NOAA SANSA S-AFRICA WDC/KYOTO MET OFFICE UK KMI DOURBES GFZ POTSDAM NNNN

Erläuterungen dazu unter Funkwetter (PDF).  

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Deutschland-Rundspruch 13/2026, 14. KW

DARC - Thu, 02/04/2026 - 13:50

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880

Deutschland-Rundspruch 13/2026, 14. KW

Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 2. April 2026, 17:30 UTC. Die aktuelle Audiofassung gibt es auch als RSS-Feed unter www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch und als mp3 unter www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3. Die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 13 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 14. Kalenderwoche 2026. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Funkstörungen der BNetzA digital über das Bundesportal melden
- Neues von der Repeatermap
- Neue Amateurfunkbestimmungen in Norwegen
- 70 Jahre DL-Rundspruch im November, Sondercall geplant, Autor gesucht
- Aussendung des DL-Rundspruches über DMR-BrandMeister
- Zuarbeit für Web-ATV-Relaiskarte gewünscht
- Einladung zur Teilnahme am Ostercontest des DARC
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Funkstörungen der BNetzA digital über das Bundesportal melden
Innerhalb der Digitalisierungsstrategie des Bundes bietet die Bundesnetzagentur seit Herbst 2023 die Möglichkeit, Funkstörungen über das Bundesportal "Verwaltung digital" bei der Bundesnetzagentur einzureichen. Das Portal ermöglicht die strukturierte Eingabe aller relevanten Daten mit Frequenz, Ort, Zeitpunkt, Art der Störung, weiterhin das Hochladen von Messwerten, Fotos oder Audiodateien, und eine automatische Eingangsbestätigung und transparente Nachverfolgung Ihrer Meldung. Im Laufe des Jahres wird das E-Mail-Postfach funkstoerung@bnetza.de abgeschaltet. Das Service-Team steht weiterhin für telefonische Beratung zur Verfügung. Sie erreichen es von Montag bis Freitag unter der Telefonnummer 0228-141516. Informationen über Funkstörungen und deren Bearbeitung durch den Prüf- und Messdienst sowie die Verlinkung zu dem Formular erhalten Sie über das Internet [1].

Neues von der Repeatermap
Martin Leuschner, DK3ML, hat seine Online-Relaiskarte Repeatermap [2] einmal mehr aktualisiert. Die Karte ist jetzt deutlich schneller, da nur noch die Repeater geladen werden, die auch gerade sichtbar sind. Außerdem gibt es nun eine Detailseite für jeden Repeater. Dafür im Karten-Pop-up auf das Rufzeichen klicken. Die Detailseite erhält weitere Informationen wie Repeater in der Nähe oder Repeater, die auf der gleichen Frequenz senden. Auch eine lang ersehnte Suchfunktion ist nun vorhanden. Gesucht werden kann im Moment nach Rufzeichen, QTH oder Frequenz.
Dazu gibt es links neben dem Titel ein Suchfeld. Dort kann man nach vollem Rufzeichen (exakt), nach Ländern oder größeren bekannten Orten oder nach einer Frequenz in MHz (es werden Rx und Tx verglichen) suchen. Die Treffer erscheinen in einer Tabelle mit Link zur Detailseite und zur Karte.
Das bedeutet in der Praxis neben den bisher bekannten Funktionen: Wenn man einen Urlaub plant und wissen möchte, welche Relais dort erreichbar sind, gibt man in das Suchfeld den nächsten größeren Ort oder einen bekannten Punkt (z.B. eine Großstadt oder Nordkap) ein und erhält dann eine Liste mit den gewünschten Daten.
Klickt man dann auf das Call eines Relais, werden ein Kartenausschnitt, die Daten des Relais sowie Listen mit anderen Relais in der Nähe und anderen Relais auf derselben Frequenz gezeigt. Genau so kann man Relais-Rufzeichen oder Frequenzen in das Suchfeld eingeben, um mehr Daten dazu zu erhalten. Darüber berichtet Winfried Galonska, DL3XU.

Neue Amateurfunkbestimmungen in Norwegen
Am 25. März hat das norwegische Ministerium für Digitalisierung und öffentliche Verwaltung neue Amateurfunkbestimmungen veröffentlicht [3]. Wesentlicher Bestandteil ist die Einführung einer neuen Genehmigungsklasse für Anfänger. Inhaber dieser "begrenzten Lizenz" dürfen die folgenden Amateurfunkbereiche benutzen: 3,5, 7, 14, 18, 21, 28, 50, 144, 432 MHz sowie 2,3 und 10,25 GHz. Auf Kurzwelle und im VHF/UHF-Bereich beträgt die maximale Ausgangsleistung 10 W.
Auf 2,3 GHz sind 5 W und auf 10,25 GHz 1 W erlaubt. Der norwegische Amateurfunkverband NRRL weist in einer Stellungnahme darauf hin, dass sich möglicherweise noch Änderungen an den Betriebsparametern ergeben. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die neue Klasse nur für das norwegische Staatsgebiet gültig. Sie unterliegt damit nicht den Regelungen der CEPT. Langfristig ist aber nach Angaben der CEPT eine Aufnahme in die Länderliste der CEPT-Novice-Lizenz ECC/REC/(05)06 geplant. Für Inhaber einer Genehmigung der deutschen Klasse E stellt die norwegische Fernmeldeverwaltung Nkom Gastlizenzen aus. Die Betriebsparameter unterscheiden sich nicht von der norwegischen Voll-Lizenz. Einzelheiten enthält die tagesaktuelle CEPT-Länderliste des DARC [4]. Darüber berichtet Hans Schwarz, DK5JI.

70 Jahre DL-Rundspruch im November, Sondercall geplant, Autor gesucht
Im November dieses Jahres wird der Deutschland-Rundspruch auf 70 Jahre seiner Erstellung und Ausstrahlung zurückblicken können. Eine entsprechende Funkaktivität unter einem Sonder-Rufzeichen ist durch das DARC-Team SES in Vorbereitung. Da die Mitarbeiter der Redaktion deutlich jünger als dieses ehrenwerte Jubiläum sind, wird ein Autor für einen passenden Artikel in der CQ DL gesucht, der besonders die Anfangsjahre besser überblicken und porträtieren kann. Artikel-Angebote können Sie uns gerne per E-Mail zusenden [5].

Aussendung des DL-Rundspruches über DMR-BrandMeister
Seit inzwischen acht Wochen wird der Deutschland-Rundspruch sowie der Niedersachsen-Rundspruch regelmäßig über die DMR-BrandMeister-Talkgroup 26239 (Niedersachsen Ost) ausgestrahlt. Die Aussendungen finden jeweils freitags um 19:30 Uhr statt. Mit der zusätzlichen Verbreitung über DMR wird eine zeitgemäße Ergänzung zu den klassischen Ausstrahlungswegen geschaffen. Besonders Funkfreunde, die überwiegend digital aktiv sind oder keine Möglichkeit zum Empfang über Relais oder Kurzwelle haben, profitieren von diesem Angebot. Die Talkgroup 26239 bietet dabei eine gute regionale Abdeckung für Niedersachsen Ost und ermöglicht gleichzeitig eine einfache Teilnahme über das BrandMeister-Netz. Inhaltlich liefern die Rundsprüche wie gewohnt einen kompakten Überblick über aktuelle Themen aus dem Amateurfunk. Dazu gehören bundesweite Nachrichten im Deutschland-Rundspruch ebenso wie regionale Informationen, Termine und Aktivitäten aus Niedersachsen. Die Kombination aus beiden Formaten sorgt für eine ausgewogene Mischung aus überregionalen und lokalen Inhalten. Die bisherigen Rückmeldungen zeigen, dass das Angebot gut angenommen wird und auf reges Interesse stößt. Ziel ist es daher, die Ausstrahlung dauerhaft zu etablieren und möglichst viele Funkamateure im Einzugsbereich zu erreichen. Darüber berichtet Michael Kostrewa, DN9MWK.

Zuarbeit für Web-ATV-Relaiskarte gewünscht
Seit einiger Zeit gibt es wieder die Web-ATV-Relaiskarte, welche Information über die einzelnen digitalen und analogen Relais beinhaltet. Das DARC-AGAF-Referat würde sich über Meldungen über diese Seite, unter "Kontakt", freuen, um die Daten gut zu pflegen. Der Link ist am Ende des DL-Rundspruches als Fußnote verzeichnet [6]. Darüber berichtet das AGAF-Referat.

Einladung zur Teilnahme am Ostercontest des DARC
Der DARC lädt alle Sprint-Freunde zum diesjährigen Ostercontest ein. Am Ostermontag, 6. April findet von 15:00 bis 17:29 UTC der DARC-Ostercontest statt. Auch dieses Jahr ist der Ostercontest wieder ein Wertungscontest der DARC-Clubmeisterschaft 2026. Das Ergebnis zählt hierbei für die Wertungsgruppe "CM Open 2026". Der Ostercontest ist ein Sprint-Contest in CW, SSB oder Mixed. Jede Station darf einmal auf 80 m und einmal auf 40 m gearbeitet werden. Nach jedem QSO hat die CQ-rufende Station der anrufenden Station die Frequenz zu überlassen.
Neu in diesem Jahr ist die Auswertung einer zusätzlichen QRP-Klasse. Beim Logupload kann der Benutzer die Option "QRP" für sein Log auswählen. Das Log wird, wie bisher auch, in der ganz normalen Wertungsklasse CW/SSB/Mixed gewertet und zusätzlich in einer QRP-Overlay Wertung angezeigt. Das Referat Conteste folgt damit einem vielfachen Wunsch der Teilnehmer nach einer Wertung für die 5-W-Klasse. Hinweis: Diese Zusatzwertung bildet keine eigene Teilnahmeklasse im Sinne des KW-Contestpokals oder den DARC-Clubmeisterschaften. Darüber berichtet der Contestmanager Michael Moog, DL3FCG.

Aktuelle Conteste
4. April: Baden-Württemberg Aktivität und DARC UKW-Frühlingswettbewerb
4. bis 5. April: EA RTTY Contest und SP DX Contest
6. April: DTC Deutschland Contest und DARC-Ostercontest
11. bis 12. April: Japan International DX Contest, IG-RY WW RTTY Contest und OK-OM SSB DX Contest
11. und 12. April: DIG QSO Party
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contest-Termintabelle in der CQ DL 4/26 auf S. 68.

Der Funkwetterbericht vom 31. März, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL
Zunächst der Rückblick vom 24. bis 31. März:

Im Gegensatz zur Vorwoche war die Sonnenaktivität etwas höher. Zu den sieben Sonnenfleckenregionen gesellten sich drei weitere, darunter die komplexe Region 4405. Sie emittierte am 30. März einen kräftigen X1,5-Flare. Bereits am 28. März war sie für einen langen M-Flare ursächlich. Der solare Fluxindex stieg von 128 auf 162 Einheiten [7]. Das Erdmagnetfeld war nur am 16. und 27. März sehr ruhig. An den Tagen zuvor wehte intensiver Sonnenwind und das geomagnetische Feld schwankte zwischen k = 1 und k = 5. Auch am letzten Wochenende waren die Ausbreitungsbedingungen sehr wechselhaft. Besonders die in der Nähe der Polarzonen verlaufenden Funkwege schwächelten. Auf 10 m waren nordamerikanische Stationen nur kurzzeitig erreichbar, während die südlichen Richtungen lange öffneten. 15 m war das beste DX-Band. Die DX-Bedingungen auf den unteren Kurzwellenbändern waren der geringen Sonnenaktivität entsprechend durchschnittlich. Die für 3000 Kilometer Sprungentfernung in Juliusruh ermittelte MuF2 betrug am Referenztag 29. März nachts etwa 9 MHz, bei Sonnenaufgang 12 MHz und zwei Stunden später 21 MHz. Sie erreichte mittags 32 MHz, bei Sonnenuntergang 28 MHz und fiel zwei Stunden danach auf 20 MHz [8].

Vorhersage bis 7. April:
Im Vorhersagezeitraum dominieren geomagnetische Störungen. Dazu tragen koronale Teilchenwolken der Flares und Sonnenwind aus einem großen koronalen Loch bei. Der solare Fluxindex bleibt im Bereich zwischen 150 und 125 Einheiten. Weitere M-Flares sind zu 55 Prozent wahrscheinlich. Gute Öffnungen des 10-m-Bandes sind selten. Dennoch befinden wir uns bis Ende April im ionosphärischen Frühling mit guten Bandöffnungen zur südlichen Hemisphäre. Morgens hören wir zuerst auf 20, dann auf 17 und 15 m Stationen aus dem Südpazifik über den langen Weg.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 18:32; Melbourne/Ostaustralien 20:32; Perth/Westaustralien 22:26; Singapur/Republik Singapur 23:05; Anchorage/Alaska 15:23; Johannesburg/Südafrika 04:16; Tokio/Japan 20:30; Honolulu/Hawaii 16:25; San Francisco/Kalifornien 13:57; Port Stanley/Falklandinseln 10:17; Berlin/Deutschland 04:44.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 23:19; San Francisco/Kalifornien 02:32; Sao Paulo/Brasilien 21:06; Port Stanley/Falklandinseln 21:44; Honolulu/Hawaii 04:45; Anchorage/Alaska 04:40; Johannesburg/Südafrika 16:07; Melbourne/Ostaustralien 08:16; Auckland/Neuseeland 06:17; Berlin/Deutschland 17:38.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an redaktion@darc.de. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie hierfür Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/Funktechnik/Stoerung/start.html
[2] www.repeatermap.de
[3] lovdata.no/dokument/LTI/forskrift/2026-03-23-465
[4] www.darc.de/der-club/referate/ausland/funken-im-ausland/cept-laenderliste
[5] redaktion(at)darc.de
[6] atv-repeatermap.com
[7] www.solen.info/solar/
[8] giro.uml.edu/ionoweb/
[dx] www.darc.de/der-club/referate/conteste

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ITU aktualisiert Empfehlung zur Katastrophenkommunikation im Amateurfunkdienst

DARC - Thu, 02/04/2026 - 08:12

Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) hat im Februar 2026 die Empfehlung ITU-R M.1042-4 verabschiedet — die erste Überarbeitung seit 2007. Das Dokument beschreibt, was der DARC mit seinem Notfunkkonzept seit Jahren aufbaut.

Die aktualisierte Empfehlung richtet sich an die Fernmeldeverwaltungen der Mitgliedstaaten. Der Kern: Verwaltungen sollen Amateurfunknetze fördern, die bei Ausfall regulärer Kommunikationsnetze einsatzbereit sind – netzunabhängig, von temporären Standorten aus, mit eigener Energieversorgung.



Amateurfunkorganisationen sollen robuste Strukturen und Technologiesysteme entwickeln und regelmäßig üben. Die Empfehlung verweist ausdrücklich darauf, dass reguläre Kommunikationssysteme bei Notlagen durch physische Zerstörung oder Stromausfall nicht verfügbar sein können. Dass die ITU nach 19 Jahren Handlungsbedarf sieht, überrascht angesichts der veränderten Bedrohungslage nicht: Cyberangriffe auf Satelliteninfrastruktur (Viasat 2022), Unterwanderung westlicher Telekommunikationsnetze (Salt Typhoon) und gezielte Sabotage an Energieinfrastruktur (Berlin, Januar 2026) haben gezeigt, dass dieses Szenario real ist.



Im Rahmen des Notfunkreferats wird derzeit der Aufbau von Gruppen vorangetrieben, die verlegbare digitale Kommunikationsinfrastruktur bereitstellen können: SIP-basierte Telefonanlagen, Datenfunkstrecken, eigene Masten und Energieversorgung. Ein Bedarfsträger erhält damit funktionsfähige Telefonanschlüsse und Datenverbindungen – unabhängig von jeder externen Infrastruktur. An Ausbildungswochenenden und Materialpflegeterminen werden diese Systeme regelmäßig geübt und gewartet. Das nächste Ausbildungswochenende findet vom 22. bis 25. Mai 2026 in Sankt Michaelisdonn statt.



Alle Informationen zum Notfunkkonzept unter darc.de/notfunk. Die ITU-Empfehlung ist auf itu.int abrufbar.



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FunkWX - CME und Sonnenwind

DARC - Thu, 02/04/2026 - 06:04

Die geomagnetische Aktivität zeigt Auswirkungen von CME-Effekten und schnellem Sonnenwind aus einem koronalen Loch. Es wird eine unruhige bis aktive Sonnenaktivität erwartet, mit wahrscheinlichen stürmischen Intervallen. Die Sonnenaktivität ist gering, das Flare-Risiko erhöht (M 55 % X 15 % Proton 10 %). Eingeschränkte HF-Bedingungen.

ZCZC 020445UT APR26 QAM SFI142 SSN130 eSFI121 eSSN77 KBORN A11 K(3H)4 SWS492 BZ-5 BT13 HPI39 DST-4 KP4CAST(3D) MAX 5 3/4 3/4 MUF3000 MAX24+(D) MIN9(N) DATA BY SWPC/NOAA SANSA S-AFRICA WDC/KYOTO MET OFFICE UK KMI DOURBES GFZ POTSDAM NNNN

Erläuterungen dazu unter Funkwetter (PDF).  

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Funkamateure auf Mondmission

DARC - Wed, 01/04/2026 - 18:51

Heute ist ein historischer Tag für die Raumfahrt: Die Artemis-2-Mission startet planmäßig am 1. April 2026 vom Kennedy Space Center in Florida. Das zweistündige Startfenster öffnet um 18:24 Uhr EDT (in Mitteleuropa 2. April um 00:24 Uhr MESZ). Die Wettervorhersage liegt bei etwa 80 Prozent Wahrscheinlichkeit für gute Startbedingungen. An Bord des Orion-Raumschiffs befinden sich vier erfahrene Astronauten: Kommandant Reid Wiseman (USA, Rufzeichen KF5LKT), Pilot Victor Glover (USA, KI5BKC), Missionsspezialistin Christina Koch (USA) und Missionsspezialist Jeremy Hansen (Kanada, KF5LKU).

Drei der vier Crewmitglieder sind zertifizierte Funkamateure (Wiseman, Glover und Hansen). Christina Koch bereitete sich 2019 auf die Amateurfunkprüfung vor, verschob diese jedoch, als ihr rekordverdächtiger 328-tägiger Raumflug vorgezogen wurde; ihr Langzeitaufenthalt endete am 10. Februar 2020.

Die etwa zehntägige Mission führt die Crew in eine Bahn um den Mond, ohne Landung; Hauptziel ist das Testen des Orion-Raumschiffs und seiner Lebenserhaltungssysteme unter realen Bedingungen mit Menschen an Bord. Die Besatzung schreibt damit mehrere historische Kapitel: Mit Christina Koch fliegt erstmals eine Frau Richtung Mond, Victor Glover ist die erste Person of Color auf einer solchen Mission und Jeremy Hansen ist der erste Nicht-Amerikaner, der die Erdumlaufbahn in Richtung Mond verlässt.

Artemis II ist ein entscheidender Test im Rahmen des Artemis-Programms, das die Rückkehr von Menschen zum Mond und die Vorbereitung auf spätere bemannte Mondlandungen zum Ziel hat. Gelingen die Tests von Orion und den Systemen an Bord, liefert die Mission wichtige Daten für künftige Flüge und für die langfristige Planung bemannter Expeditionen zum Mond und darüber hinaus.

Der Start kann auf Space.com ab 18:50 Uhr MESZ live verfolgen werden: Artemis 2 Lift-off live.  

 

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Neue EU-Richtlinie betrifft auch Amateurfunkantennen (war: ein Aprilscherz. 73)

DARC - Wed, 01/04/2026 - 15:25

Wie aus Brüssel berichtet wird, soll es eine neue EU-Richtlinie geben, nach der Litzendraht für Antennen ab 2027 nur noch mit biologisch abbaubarer Isolierung verkauft werden darf, um die mögliche Umweltbelastung insbesondere für die heimische Vogelwelt zu reduzieren. Ein weiterer Vorteil, der sich daraus ergibt, ist das geringere Gewicht pro Meter. In der nächsten CQDL-Ausgabe wird ein Bericht dazu erscheinen, in dem die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann zu dem Verfahren Stellung nimmt.

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Neues von der Repeatermap

DARC - Wed, 01/04/2026 - 09:05

Martin Leuschner, DK3ML, hat seine Online-Relaiskarte Repeatermap ( www.repeatermap.de ) einmal mehr aktualisiert. Die Karte ist jetzt deutlich schneller, da nur noch die Repeater geladen werden, die auch gerade sichtbar sind. Außerdem gibt es jetzt eine Detailseite für jeden Repeater. Dafür im Karten Popup auf das Rufzeichen klicken. Die Detailseite erhält weitere Informationen, wie Repeater in der Nähe oder Repeater, die auf der gleichen Frequenz senden. Auch eine lang ersehnte Suchfunktion ist nun vorhanden. Gesucht werden kann im Moment nach Rufzeichen, QTH oder Frequenz.

Dazu gibt es links neben dem Titel ein Suchfeld. Dort kann man nach vollem Rufzeichen (exakt), nach Ländern oder größeren bekannten Orten oder nach einer Frequenz in MHz (es werden Rx und Tx verglichen) suchen. Die Treffer erscheinen in einer Tabelle mit Link zur Detailseite und zur Karte.
Das bedeutet in der Praxis neben den bisher bekannten Funktionen: Wenn man einen Urlaub plant und wissen möchte, welche Relais dort erreichbar sind, gibt man in das Suchfeld den nächsten größeren Ort oder einen bekannten Punkt (z.B. eine Großstadt oder Nordkap) ein und erhält dann eine Liste mit den gewünschten Daten.
Klickt man dann auf das Call eines Relais, werden ein Kartenausschnitt, die Daten des Relais sowie Listen mit anderen Relais in der Nähe und anderen Relais auf derselben Frequenz gezeigt. Genau so kann man Relais-Rufzeichen oder Frequenzen in das Suchfeld eingeben, um mehr Daten dazu zu erhalten. Darüber berichtet Winfried Galonska, DL3XU, und erklärt: „Ich finde, Martin hat uns mit diesen Verbesserungen ein tolles Werkzeug in die Hand gegeben, welches sicher für viele Funkamateure hilfreich sein wird. Danke für Deine Arbeit, lieber Martin! Es macht wirklich Spaß, mit dieser Seite zu arbeiten!“

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