
DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880
Deutschland-Rundspruch 39/2026, 40. KW
Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 1. Oktober 2026, 17:30 UTC. Die aktuelle Audiofassung gibt es auch als RSS-Feed unter https://www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch und als mp3 unter https://www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3. Die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter https://www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/#c35494.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)
Hallo liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 39 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 40. Kalenderwoche 2026. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:
- Bundesrat beschließt 5. Änderung zur Frequenzverordnung
- Die ARRL fragt: Wird RADE das nächste SSB?
- SSTV-Bilder von der ISS im Zeitraum 2. bis 6. Oktober
- WDR-Aktionstag am 3. Oktober: Türen auf mit der Maus
- SAQ geht am 24. Oktober wieder auf Sendung
- Dortmunder Amateurfunkmarkt am 25. Oktober in Kamen
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?
Hier die Meldungen:
Bundesrat beschließt 5. Änderung zur Frequenzverordnung
In seiner turnusmäßigen Sitzung am 25. September hat der Bundesrat die Fünfte Verordnung zur Änderung der Frequenzverordnung beschlossen. Damit ist nun ein weiterer Schritt getan, eine rechtliche Basis für den erneuten Sendebetrieb deutscher Funkamateure im 4-m-Band zu schaffen. Dieser Beschluss des Bundesrats bedeutet jedoch nicht automatisch, dass etwa ab dem 1.1.2027 wieder im 4-m-Band gefunkt werden darf.
Auf der Zeitschiene stehen erst einmal die formale Ausfertigung der Verordnung durch das zuständige Ministerium und die Verkündung im Bundesgesetzblatt. Daran anschließend folgen die notwendige Aktualisierung des Frequenzplans durch die Bundesnetzagentur und die Anpassung der Nutzungsbestimmungen. Danach kann eine Zuteilung durch die BNetzA erfolgen. Erst nach Veröffentlichung einer entsprechenden Verfügung, also dem dort genannten Stichtag, dürfen Funkamateure diese Frequenzen legal nutzen. Wenn alle diese Prozesse zügig ablaufen, könnte es bis zum Beginn der Sporadic-E-Saison 2027 klappen. Darüber berichten Bernd Mischlewski, DF2ZC, und Martin Weber, DL5DS, vom DARC-Referat Frequenzmanagement.
Die ARRL fragt: Wird RADE das nächste SSB?
In einer aktuellen Meldung stellt der US-amerikanische Amateurfunkverband ARRL auf seiner Webseite die Frage, ob RADE das nächste SSB werden wird. Es ist nun ein halbes Jahrhundert her, dass das Einseitenbandverfahren (SSB) die Amplitudenmodulation (AM) als beliebtesten Sprachmodus im HF-Bereich abgelöst hat, was vor allem auf seine spektrale Effizienz zurückzuführen ist, da es nur etwa die Hälfte der Bandbreite eines AM-Signals beansprucht. Der digitale Sprachmodus von FreeDV namens "Radio Autoencoder", kurz RADE, beansprucht die Hälfte der Bandbreite eines SSB-Signals. Berichten zufolge bietet er eine natürlich klingende Sprachwiedergabe. Laut der Stiftung Amateur Radio Digital Communications (ARDC), welche die Forschung zur Weiterentwicklung von RADE finanziert hat, "kombiniert FreeDV RADE maschinelles Lernen mit klassischer digitaler Signalverarbeitung (DSP) und kann bereits bei einem Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) von bis zu -2 dB betrieben werden. Das Design berücksichtigt zudem die Spektrumnutzung, die Sprachqualität und die Energieeffizienz - allesamt wichtige Aspekte für die Sprachkommunikation im HF-Bereich."
Die ARDC berichtet weiterhin, dass Hersteller damit beginnen, den Modus direkt in ihre Funkgeräte zu integrieren, beginnend mit einem Modul, das heruntergeladen [1] und auf bestimmten FlexRadio-Modellen installiert werden kann. Nutzer anderer Transceiver können den Modus über an ihre Funkgeräte angeschlossene Computer ausführen. Weitere Details sind bei FreeDV [2] und auf der ARDC-Website [3] verfügbar.
Darüber berichtet die ARRL.
SSTV-Bilder von der ISS im Zeitraum 2. bis 6. Oktober
ARISS hat angekündigt [4], dass vom 2. bis einschließlich 6. Oktober eine SSTV-Veranstaltung von der Internationalen Raumstation (ISS) aus übertragen wird. Es handelt sich um die SSTV-Serie 33, die erste SSTV-Veranstaltung der Expedition 75 auf der ISS. Die Bildinhalte sollen den Schwerpunkt auf die Bildung von Schülern legen. Die Sendungen erfolgen im SSTV-Mode Robot 36 auf 437,500 MHz plus/minus Dopplerverschiebung. Empfangene Bilder können in der ARISS-SSTV-Galerie eingereicht werden [5].
WDR-Aktionstag am 3. Oktober: Türen auf mit der Maus
Wer schaut nicht gerne hinter Türen, die sonst verschlossen sind, um etwas Unbekanntes zu entdecken? Viele davon werden am Aktionstag "Türen auf mit der Maus" in Deutschland am 3. Oktober öffnen. Das Motto des WDR-Aktionstages in diesem Jahr lautet "Kleine Wunder". Kleine Wunder entstehen jeden Tag, in Unternehmen, Vereinen, Werkstätten, Laboren und vielen weiteren Orten. Eine gute Gelegenheit, die kleinen Wunder des Amateurfunks der Öffentlichkeit zu zeigen. Eine Karte mit bundesweiten Teilnehmenden finden sich auf der Aktionswebseite [6]. Auch in diesem Jahr hat das AJW-Referat des DARC wieder die folgenden drei Rufzeichen mit den berühmten Suffixen bekommen: DL26MAUS, DL26ENTE und DL6ELEFANT. Diese werden - wie in den Jahren zuvor - zwischen 8 und 16 Uhr Lokalzeit besonders auf andere "Maus-Stationen" hören, um hier den passenden Funkkontakt zwischen den teilnehmenden Ortsverbänden und den drei Clubstationen herzustellen.
SAQ geht am 24. Oktober wieder auf Sendung
Der Längstwellensender SAQ im schwedischen Grimeton geht zum Tag der Vereinten Nationen am 24. Oktober wieder auf Sendung. Die Signale auf 17,2 kHz werden dabei durch einen historischen Maschinensender elektromechanisch erzeugt. Um 12:30 UTC erfolgt die Inbetriebnahme und die Abstimmung des Senders. Die eigentliche Nachricht wird um 12:45 UTC gesendet. Um 13:00 UTC erfolgt eine Friedensnachricht von SAQ.
Neben der Aussendung auf HF kann das Geschehen vor Ort über einen YouTube-Livestream verfolgt werden [7]. Weiterhin lohnt es sich bereits am 23. Oktober den Empfänger einzuschalten, hier erfolgen in der Zeit von 11:00 bis 14:00 UTC Testsendungen. Für Empfangsbestätigungen gibt es ein Online-Formular [8]. Am Aktionstag ist weiterhin die Clubstation SK6SAQ auf folgenden Frequenzen QRV: in CW auf 3517,2 kHz, 7017,2 kHz und 14017,2 kHz sowie in SSB auf 3755 kHz und 7140 kHz. QSL-Karten gehen via Büro.
Dortmunder Amateurfunkmarkt am 25. Oktober in Kamen
Am 25. Oktober findet der 53. Dortmunder Amateurfunkmarkt in der Stadthalle in 59174 Kamen statt. Einlass für Besucher ist um 11 Uhr, für Aussteller um 7 Uhr. Die Stadthalle Kamen bietet eine Fläche von 1200 Quadratmetern. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es im Internet [9].
Aktuelle Conteste
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contest-Termintabelle in der CQ DL 10/26 auf S. 68
Der Funkwetterbericht vom 30. September, erstellt von Tom Kamp, DF5JL
Zunächst der Rückblick für den Zeitraum 23. bis 30. September:
Die Sonne zeigte sich in den vergangenen sieben Tagen überwiegend ruhig. Die Aktivität lag meist auf niedrigem Niveau, stärkere Flares blieben aus. Auch das Erdmagnetfeld verhielt sich weitgehend ruhig bis unbeständig, sodass die Ausbreitungsbedingungen auf den Kurzwellenbändern insgesamt stabil blieben, wenngleich aufgrund des vergleichsweise niedrigen solaren Flux die maximal nutzbaren Frequenzen niedriger lagen als noch zu Zeiten höherer Sonnenaktivität.
Aktuell bewegt sich der solare Flux um einen Wert von 90 bis 95 Einheiten. Die Flareaktivität ist weiterhin gering, und das geomagnetische Feld präsentiert sich überwiegend ruhig. Damit sind auf 20 m tagsüber zuverlässige DX-Verbindungen möglich. Die Bänder 17 und 15 m öffnen zeitweise für interkontinentale Verbindungen, 12 und 10 m bieten nur eingeschränkte Chancen, vor allem in südliche Richtungen; während 40 und 30 m insbesondere in den Abend-, Nacht- und Morgenstunden gute Bedingungen bieten.
Vorhersage bis zum 7. Oktober
Für die kommenden Tage erwarten die Vorhersagen keine wesentliche Änderung der Sonnenaktivität. Der solare Flux dürfte auf dem aktuellen Niveau bleiben. Die Wahrscheinlichkeit für M-Flares liegt lediglich bei etwa 10 Prozent. Das Erdmagnetfeld sollte zunächst ruhig bleiben; zum Start ins Wochenende könnten CME-Effekte und leichte Störungen durch den Einfluss eines koronalen Lochs auftreten.
Insgesamt können Funkamateure auch weiterhin mit stabilen DX-Bedingungen rechnen.
Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an redaktion@darc.de. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie hierfür Ihr Passwort stets griffbereit auf!
Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!
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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] https://freedv.org/download
[2] https://freedv.org/radio-autoencoder
[3] https://www.ardc.net/freedv-rade-a-new-approach-to-digital-voice-over-hf-now-integrated-into-popular-radios
[4] https://mastodon.hams.social/@ARISS_Intl/117315559694748769
[5] https://ariss-usa.org/ARISS_SSTV/
[6] https://www.wdrmaus.de/extras/tueren_auf
[7] https://www.youtube.com/watch?v=qcw60OCIosU&feature=youtu.be
[8] https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScKqX1aVtxLn9Ua44UKTsc6hD5ArhnOtprJ7HGQGazTC8ucng/viewform
[9] https://amateurfunkmarkt.de/
[dx] https://www.darc.de/der-club/referate/conteste/
[mail] Wenn Sie in Zukunft den Deutschland-Rundspruch nicht mehr von uns erhalten möchten, dann können Sie diesen jederzeit abmelden unter: https://lists.darc.de/mailman/listinfo/rundspruch
Vor dem Hintergrund geopolitischer Ereignisse ist generell Vorsicht bei der Einfuhr von Geräten aus Russland geboten. Dem DARC e.V. ist ein Fall bekannt geworden, bei dem im Jahr 2023 eine EME-Endstufe für 23 cm gekauft und bezahlt wurde und sich das Zollfahndungsamt nun an den Käufer gewandt hat. Dass der Hardware-Kauf für die hobbymäßige Ausübung des Amateurfunkdienstes diente, wird als nebensächlich behandelt. Die Pressestelle des Zolls äußert sich auf unsere Anfrage nicht zum konkreten Fall.
Stattdessen informiert sie darüber, dass die EU-Sanktionen gegenüber Russland nicht ausschließlich sogenannte Dual-Use-Güter betreffen. Damit sind solche Güter gemeint, die zivil- und militärisch verwendet werden können. Die Pressestelle weiter: „Auch andere zahlreiche Waren und verschiedene Produktgruppen (u.a. Elektronik) sind erfasst. Maßgeblich sind die jeweiligen Anhänge der EU-Sanktionsverordnung Nr. 833/2014 sowie hinsichtlich der Dual-Use-Güter die EU-Verordnung 2021/821. Darüber hinaus ist zu beachten, dass die einschlägigen Verbote und Beschränkungen grundsätzlich bei der Einfuhr-, Ausfuhr- und Durchfuhr von Waren gelten. Für die sanktionsrechtliche Einstufung von Waren bzw. die Prüfung, ob eine Ware unter die Dual-Use-Verordnung fällt, ist in Deutschland das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig. Der Zoll überwacht die Einhaltung der EU-Sanktionen im Rahmen der Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs und stimmt sich hierbei bei Fragen zur Erfassung bestimmter Güter eng mit dem BAFA ab. Darüber hinaus ist der Zoll (Zollfahndungsdienst) bei Verdacht auf Sanktionsverstöße für strafrechtlichen Ermittlungen unter Sachleitung der jeweiligen Staatsanwaltschaft zuständig. Verstöße gegen die Russlandsanktionen werden als Straftat oder Ordnungswidrigkeit nach dem Außenwirtschaftsgesetz verfolgt.“
Auf die Frage, welche Tipps der Zoll den DARC-Mitgliedern vor einem potenziellen Kauf geben kann lautet die Antwort wie folgt: „Vor einem Kauf sollten sich die Mitglieder zwingend darüber informieren, ob die betreffende Ware Einfuhrverboten unterliegt. Hierfür stehen u.a. auf der Website der EU, des BAFA und des Zolls umfangreiche Informationen zur Verfügung. Zudem steht das BAFA als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung: https://www.bafa.de/DE/Aussenwirtschaft/Ausfuhrkontrolle/Embargos/Russland/russland.html. Darüber hinaus ist zu beachten, dass generell jede Warensendung aus einem oder in ein Drittland elektronisch beim Zoll angemeldet werden muss. Im Rahmen der Zollabfertigung wird risikoorientiert nach geltendem Unionsrecht und nationalen Rechtsvorschriften geprüft, ob die Einfuhr zulässig ist.“
Aktuelle Informationen zu den Sanktionen werden seit Beginn des Ukrainekrieges fortlaufend auf der Webseite zur Verfügung gestellt: https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Aussenwirtschaft-Bargeldverkehr/Embargomassnahmen/Laenderembargos/Russland/russland_node.html.
Eine CME könnte die Erde in den nächsten 36 Stunden streifen, wahrscheinlich am frühen Morgen des 2. Oktober. Die geomagnetische Aktivität wird bis dahin überwiegend ruhig sein, bei Eintreffen der CME unbeständig bis aktiv, möglicherweise auch stürmisch. Das Flare-Risiko ist gering (M15% X01%), der solare Flux weiterhin in den 90ern. Die DX-Bedingungen sind brauchbar bis gut. - Aber was genau ist eine CME? | ▶️
Eine CME (Coronal Mass Ejection) ist ein gewaltiger Auswurf von Plasma und Magnetfeldern aus der Sonnenkorona, also der äußeren Atmosphäre der Sonne. Kurz gesagt: Die Sonne schleudert Milliarden Tonnen elektrisch geladener Teilchen ins All. Diese Plasmawolke bewegt sich mit Geschwindigkeiten von einigen hundert bis über 2.000 km/s. Trifft eine CME die Erde, kann sie das Erdmagnetfeld stören und einen geomagnetischen Sturm auslösen.
Für Funkamateure besonders interessant:
Positive Auswirkungen:
Negative Auswirkungen
Eine CME selbst ist noch nicht unbedingt problematisch. Entscheidend sind:
Der Kp-Index zeigt die Wirkung auf das Erdmagnetfeld an. Nach dem Eintreffen einer CME steigt der Kp-Wert oft deutlich an. Für gute DX-Bedingungen auf Kurzwelle wünschen sich viele Funkamateure eher niedrige Werte (Kp 0-2).
Merksatz: Solar Flares senden hauptsächlich elektromagnetische Strahlung (Licht, Röntgenstrahlung) aus. CMEs schleudern dagegen echte Materie (Plasma) durchs Sonnensystem.
HADES-L (AMSAT-EA) ist ein kleiner Versuchssatellit (10 × 5 × 5 cm) mit einer durchschnittlichen Leistungsabgabe von 175 mW. Seine Experimente umfassen u.a. einen Kommunikationstransponder (Uplink 28,472 MHz USB, 3 kHz Bandbreite; Downlink 436,665 MHz FM; kein Zugangston), einen digitalen Sprachbaken-Stream mit CODEC2 (K = 7) und Faltungs-FEC R = 1/2, Messungen der Rauschleistung bei 30 MHz zur Link-Budget-Validierung sowie tägliche Aufzeichnungen in der letzten Umlaufbahn (Batteriespannung, interne/externen Temperaturen, Signal‑ und Rauschpegel, Zeit seit letztem Reset). | ▶️
Außerdem trägt der Satellit eine Nutzlast zur Strahlungsmessung (Elektronen, Photonen, Röntgen) zum Materialvergleich und validiert das Energiemanagement, das alle Experimente ermöglicht.
Der Transponder ist im 12‑Minuten‑Rhythmus für 4 Minuten aktiv; alle Telemetrie‑ und Experimentdaten werden mit 800 bps übertragen. Der UHF‑Sender schaltet je nach Batterieladezustand automatisch zwischen +13 dBm und +20 dBm. Betrieb kann entweder mit Sprache oder mehreren gleichzeitigen CW/FT4/FT8‑Signalen erfolgen; der erste Mittwoch jedes Monats ist für digitale Betriebsarten reserviert. Die AMSAT‑EA betont die Besonderheit, das 29‑MHz‑Band für den Uplink zu nutzen.
Der Start ist geplant mit dem Mission Transporter-18 von SpaceX, einem Rideshare-Flug, der mehrere Kleinsatelliten ins All bringen soll, die Amateurfunk-Frequenzen nutzen, welche von der IARU koordiniert wurden. Läuft alles nach Plan, startet HADES-L am 1. Oktober 2026 mit einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base (USA) in eine 500 × 600 km, 97° Umlaufbahn (UNNE‑1B).
Das Bild macht die Dimensonen von HADES-L deutlich: Es zeigt Vorgänger HADES-R (Bild: AMSAT-EA).
Jetzt ist es offiziell! Die drei AMSAT-DL-PocketQubes ERMINAZ-2U, -2V und -2X sollen am 1. Oktober 2026 um 18:18 Uhr UTC (20:18 Uhr MESZ) mit einer Falcon-9-Rakete im Rahmen der Transporter-18-Mission ins All starten. Die drei Satelliten bringen Telemetrie, digitale Bildübertragung und einen Digipeater in den Orbit.
Die drei Satelliten fliegen gemeinsam mit OSSIE, einer von UARX entwickelten Plattform für den Transport und die Aussetzung von Kleinsatelliten.
Die AMSAT-DL entwickelte und baute die drei ERMINAZ-2-Satelliten. Jeder Satellit entspricht dem PocketQube-Standard 1P. Das bedeutet eine Kantenlänge von fünf Zentimetern und ein Gewicht von rund 250 g. Die Satelliten sollen eine polare, sonnensynchrone Umlaufbahn in rund 500 bis 600 km Höhe erreichen. Die Umlaufzeit beträgt etwa 95 Minuten.
Die drei Satelliten nutzen unterschiedliche Frequenzen im Amateurfunksatellitenband. Die IARU hat folgende Frequenzen koordiniert:
Vom 23. bis 24. Oktober findet im Amateurfunkzentrum Baunatal das DARC-Seminar „Smithdiagramm und Netzwerkanalysator“ statt. Dozent Prof. Dr.-Ing. Michael Hartje, DK5HH, gibt darin einen Einblick in die Darstellungsmethode zur Messung von HF-Bauelementen, Leitungen, Antennen, Balunen und Filtern. In den Seminarkosten von 205 € ist eine Übernachtung im Hotel Stadt Baunatal sowie Verpflegung während des Seminares enthalten. Beginn Freitag 15 Uhr, Ende Samstag 18 Uhr. Die Anmeldung erfolgt auf events.darc.de/smith-2026/.
Die Sonnenwindgeschwindigkeiten liegen auf Hintergrundniveau. Es wird erwartet, dass die geomagnetische Aktivität überwiegend ruhig bleibt, wobei eine geringe Wahrscheinlichkeit für vereinzelte unbeständige Phasen besteht. Die Flareaktivität ist gering (M10% X01%). Für Freitag liegt eine CME-Warnung vor. |
Auf der Sonnenscheibe ist eine Sonnenfleckenregion mit einer einfachen magnetischen Konfiguration zu erkennen. Die Flareaktivität dürfte die nächsten Tage gering bleiben, mit einer geringen Wahrscheinlichkeit für M-Flares (M10% X01%). Der Flux bewegt sich weiter zwischen 90 und 100 Einheiten. Es wird erwartet, dass auch die geomagnetische Aktivität überwiegend ruhig verläuft, möglicherweise mit vereinzelten unbeständigen Phasen. Aber: ... | ▶️
... Eine CME, die sich 28/1430 UTC ereignete, könnte am 1.–2.10. die Erde streifen und die Geomagnetik triggern. Bis dahin liegt die HF-Ausbreitung nahe der Monatsprognose.
ARISS hat angekündigt, dass ab dem kommenden Wochenende, dem 2. Oktober, bis einschließlich 6. Oktober eine SSTV-Veranstaltung von der Internationalen Raumstation (ISS) aus übertragen wird. Es handelt sich um die SSTV-Serie 33, die erste SSTV-Veranstaltung der Expedition 75 auf der ISS. Die Bildinhalte sollen den Schwerpunkt auf die Bildung von Schülern legen. Die Sendungen erfolgen im SSTV-Mode Robot 36 auf 437,500 MHz plus/minus Dopplerverschiebung.
Empfangene Bilder können in der ARISS-SSTV-Galerie eingereicht werden unter https://ariss-usa.org/ARISS_SSTV/ . Sie auch den Original-Post unter https://mastodon.hams.social/@ARISS_Intl/117315559694748769.
Aus allen Himmelsrichtungen sind sie gekommen – zum Amateurfunkzentrum nach Baunatal, um vom 28. bis 30. September am 52. Funktionsträgerseminar Grundlagen teilzunehmen. Die Teilnehmer bekommen viele Informationen und Werkzeuge an die Hand, um die tägliche Arbeit im Ortsverband zu gestalten. Inhaltlich geht es beispielsweise um das kleine 1x1 der Arbeit im OV, Kassenführung, Mitgliederversammlung und Wahlen, aber auch um Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Das Seminar bietet zudem die Möglichkeit, einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, beispielsweise die Sortier-Maschine in der QSL-Abteilung in Aktion zu sehen oder auch Einblicke in die Entstehung der CQ DL zu nehmen. Nach 19 Uhr ist allerdings noch nicht Schluss, hier können die Teilnehmer aus verschiedenen Workshops wählen, beispielsweise wie Soziale Medien im DARC bespielt werden, Funkbetrieb an der Clubstation DFØAFZ oder nochmal einen detaillierteren Einblick in die Entstehung der CQ DL samt Tipps zum Schreiben von Beiträgen für die Clubzeitung. Die nächsten Termine für das Seminar finden Sie unter https://www.darc.de/nachrichten/veranstaltungen/#c329833.
Der Längstwellensender SAQ im schwedischen Grimeton geht zum UN-Tag am 24. Oktober wieder auf Sendung. Die Signale auf 17,2 kHz werden dabei durch einen historischen Maschinensender elektromechanisch erzeugt. Um 12:30 UTC erfolgt die Inbetriebnahme und die Abstimmung des Senders. Die eigentliche Nachricht wird um 12:45 UTC gesendet („VVV VVV VVV de SAQ SAQ SAQ“). Um 13:00 UTC erfolgt eine Friedensnachricht von SAQ.
Neben der Aussendung auf HF kann das Geschehen vor Ort über einen YouTube-Livestream verfolgt werden: https://www.youtube.com/watch?v=qcw60OCIosU&feature=youtu.be. Weiterhin lohnt es sich bereits am 23. Oktober den Empfänger einzuschalten, hier erfolgen in der Zeit von 11:00 bis 14:00 UTC Testsendungen. Für Empfangsbestätigungen gibt es ein Online-Formular unter https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScKqX1aVtxLn9Ua44UKTsc6hD5ArhnOtprJ7HGQGazTC8ucng/viewform. Am Aktionstagt ist weiterhin die Clubstation SK6SAQ auf folgenden Frequenzen QRV: in CW auf 3517,2 kHz, 7017,2 kHz und 14017,2 kHz sowie in SSB auf 3755 kHz und 7140 kHz. QSL-Karten gehen via Büro.
Der Sonnenwind aus koronalen Löchern lässt langsam nach und liegt bereits unter 350 km/s - auf Normalniveau. Die geomagnetische Aktivität ist daher überwiegend „ruhig“ (Kp 0-2). Die zwei sichtbaren Sonnenflecken sind magnetisch einfach konfiguriert, daher sind derzeit nur sporadisch kleine C-Flares zu erwarten (M10% X01%). Der solare Flux ist erneut unter die 100er-Marke gefallen. Brauchbare bis mäßig gute DX-Bedingungen. |
Wer schaut nicht gerne hinter Türen, die sonst verschlossen sind, um etwas Unbekanntes zu entdecken? Viele davon werden am Aktionstag „Türen auf mit der Maus“ in Deutschland am 3. Oktober öffnen. Das Motto des WDR-Aktionstages in diesem Jahr lautet „Kleine Wunder“. Kleine Wunder entstehen jeden Tag, in Unternehmen, Vereinen, Werkstätten, Laboren und vielen weiteren Orten. Eine gute Gelegenheit, die kleinen Wunder des Amateurfunks der Öffentlichkeit zu zeigen.
Eine Karte mit bundesweiten Teilnehmenden finden sich auf der Webseite der Aktion unter https://www.wdrmaus.de/extras/tueren_auf/.
In seiner turnusmäßigen Sitzung am 25. September hat der Bundesrat die Fünfte Verordnung zur Änderung der Frequenzverordnung beschlossen. Damit ist nun ein weiterer Schritt getan, eine rechtliche Basis für den erneuten Sendebetrieb deutscher Funkamateure im 4-m-Band zu schaffen. Dieser Beschluss des Bundesrats bedeutet jedoch nicht automatisch, dass etwa ab dem 1.1.2027 wieder im 4-m-Band gefunkt werden darf.
Auf der Zeitschiene stehen erst einmal die formale Ausfertigung der Verordnung durchs zuständige Ministerium und die Verkündung im Bundesgesetzblatt. Daran anschließend folgen die notwendige Aktualisierung des Frequenzplans durch die Bundesnetzagentur und die Anpassung der Nutzungsbestimmungen. Danach kann eine Zuteilung durch die BNetzA erfolgen. Erst nach Veröffentlichung einer entsprechenden Verfügung, also dem dort genannten Stichtag, dürfen Funkamateure diese Frequenzen legal nutzen. Wenn alle diese Prozesse zügig ablaufen, könnte es bis zum Beginn der Sporadic-E-Saison 2027 klappen.
Bernd Mischlewski, DF2ZC
Martin Weber, DL5DS
Referat Frequenzmanagement
Conteste in der Kalenderwoche 40/2026 - 28.09.26 bis 04.10.26►
Mo 28.09.26 Di 29.09.26 Mi 30.09.26 Do 01.10.26 Fr 02.10.26 Sa 03.10.26 So 04.10.26 16:30 - 17:29Der Oktober 2026 dürfte einer der besseren Herbstmonate des aktuellen Sonnenzyklus werden. Wir befinden uns noch in der Phase erhöhter Aktivität des Sonnenzyklus 25, auch wenn der eigentliche Höhepunkt wahrscheinlich bereits erreicht wurde. Die aktuellen NASA- und NOAA-Prognosen zeigen für Herbst 2026 noch deutlich überdurchschnittliche Sonnenaktivität und hohe F10.7-Werte. 10 m, 12 m und 15 m sollten häufig offen sein, während 20 m und 40 m weiterhin als zuverlässige DX-Bänder dienen. Nur starke geomagnetische Störungen könnten die Bedingungen zeitweise deutlich verschlechtern. | ▶️
Die Berechnungen erfolgten mit der über 12 Monate geglätteten Sonnenfleckenzahl R12 (engl. 12‑month smoothed sunspot number) und einem Wert von 75. R12 wird aus den monatlichen Sonnenfleckenzahlen berechnet und dient als Maß für die langfristige Sonnenaktivität.
R12 eignet sich hervorragend, um die langfristige Entwicklung des Sonnenzyklus zu beurteilen, viele Ausbreitungsmodelle für die Ionosphäre und HF‑Prognosen basieren auf diesem Wert. Er beschreibt die allgemeine Stärke des Sonnenzyklus deutlich besser als die oft stark schwankenden täglichen Sonnenfleckenzahlen.
Zur Einordnung: R12 = 0 bis 20 → sehr geringe Sonnenaktivität; 50 bis 100 → mäßige Aktivität; 150+ → hohe Aktivität, oft hervorragende Bedingungen auf den oberen Kurzwellenbändern.
Als Faustregel für DXer: Ein R12 über 100 deutet meist auf sehr gute Chancen für 15 m, 12 m und 10 m hin, sofern der Kp‑Index niedrig bleibt.
Wir stehen weiter unter dem Einfluss koronaler Löcher mit leicht erhöhten Windgeschwindigkeiten von etwa 470 km/s. Dies dürfte zu geomagnetisch unbeständigen bis aktiven Bedingungen (Kp 3-4) führen, die im Laufe des Tages, möglicherweise bis zum 27. September, auch leicht stürmisch ausfallen können (G1/Kp 5), bevor es ab dem 28. September wieder weitgehend ruhig wird. CMEs sind nicht zu erwarten, das Flarerisiko ... | ▶️
... bleibt gering (M10% X01%). Auf der der Erde zugewandten Sonnenseite befinden sich acht Sonnenfleckenregionen, die jedoch im Allgemeinen klein, einfach aufgebaut und im Abklingen begriffen sind. Der solare Flux ist auf 105 Einheiten gefallen. Insgesamt dürfen sich Kurzwellenfreunde damit auf ein ruhiges Funkwochenende mit stabilen Ausbreitungsbedingungen freuen. Die besten Chancen auf DX-Verbindungen bieten derzeit die Bänder 20, 17 und 15 Meter am Tag sowie 30 und 40 Meter während der Nachtstunden. Für digitale Betriebsarten und FT8-Anwender spricht vieles für eine weiterhin hohe Aktivität auf allen klassischen DX-Bändern.
Quellen: DK0WCY, SWPC/NOAA, NASA, USAF 557th Weather Wing, STCE/KMI (Belgien), IAP Juliusruh, SANSA Hermanus (Südafrika), WDC Kyoto, GFZ Potsdam, Met Office UK, DL1VDL/DL8MDW/DARC‑HF‑Referat.
Mit WSJT‑X 3.2.0-rc1 wird ein neuer Digimode vorgestellt: JTTY [1]. Im Text‑ und Messaging‑Slang steht JTTY für „just to tell you“. Der neue digitale Modus bietet schnelle, RTTY‑ähnliche Contest‑Austausche und Chat‑Kommunikation von Tastatur zu Tastatur. | ▶️
JTTY arbeitet ähnlich wie RTTY, liefert jedoch eine deutlich bessere Empfindlichkeit bei gleichzeitig sehr niedrigen Fehlerraten. Im Gegensatz zu den FTx‑Modi erlaubt JTTY das Senden jederzeit. Verwendet wird eine 4‑Ton‑GFSK‑Wellenform mit 1,888‑Sekunden‑Frames und einer Bandbreite von etwa 127 Hz. Wie bei PSK31 lassen sich die Funktionstasten F1–F8 mit contesttypischen Austauschmeldungen belegen. Texte können während des Sendens geschrieben und in eine Warteschlange gestellt werden. Signal‑Subtraktion und adaptive Dekodierung unterstützen bei überlappenden oder fadenden Signalen. Gesendeter und empfangener Text wird in der Datei ALL.TXT protokolliert; eine MMTTY‑kompatible Schnittstelle verbindet zu MM‑Logger+ ab Version 1.0.11449 oder neuer. Das WSJT-Entwicklerteam um Joe Taylor hatte bereits im Juni 2026 JTTY angekündigt [2].
Was ist 4-GFSK?
GFSK, die Abkürzung für Gaussian Frequency Shift Keying, ist ein digitales Modulationsverfahren, das in zahlreichen modernen Funkanwendungen zum Einsatz kommt. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung der klassischen Frequenzumtastung (FSK), bei der digitale Informationen durch unterschiedliche Trägerfrequenzen übertragen werden. Während bei herkömmlicher FSK die Frequenzsprünge zwischen den einzelnen Datenbits abrupt erfolgen, werden diese Übergänge bei GFSK durch einen sogenannten Gauß-Filter geglättet. Dadurch entstehen weichere Frequenzwechsel, die das ausgesendete Signal deutlich spektral sauberer machen.
Der größte Vorteil dieser Technik liegt in der reduzierten Bandbreite. Durch die geglätteten Übergänge wird weniger Energie in unerwünschte Nebenwellen abgestrahlt, sodass benachbarte Kanäle wesentlich geringer gestört werden. Dies verbessert die Frequenzökonomie und ermöglicht eine effizientere Nutzung des verfügbaren Spektrums. Gerade in Zeiten zunehmender Funkaktivität und knapper Frequenzressourcen stellt dies einen wichtigen Vorteil dar.
Ein weiterer Pluspunkt von GFSK ist die nahezu konstante Hüllkurve des Signals. Im Gegensatz zu vielen komplexeren digitalen Modulationsverfahren bleibt die Sendeleistung weitgehend gleichmäßig, wodurch auch hocheffiziente Leistungsverstärker eingesetzt werden können. Die Anforderungen an die Linearität der Endstufe sind vergleichsweise gering, was insbesondere bei batteriebetriebenen Geräten von Vorteil ist. Gleichzeitig bleibt die Modulation robust gegenüber Störungen und Amplitudenschwankungen, was zuverlässige Funkverbindungen selbst unter schwierigen Ausbreitungsbedingungen ermöglicht.
Die Glättung der Frequenzübergänge bringt allerdings auch einen kleinen Nachteil mit sich. Da sich benachbarte Symbole gegenseitig beeinflussen können, steigt die Komplexität der Signalverarbeitung im Empfänger. Moderne digitale Signalprozessoren bewältigen diese Aufgabe jedoch problemlos, sodass die Vorteile in den meisten Anwendungen deutlich überwiegen.
GFSK und verwandte Verfahren haben sich daher in einer Vielzahl technischer Systeme etabliert. So basiert Bluetooth sowohl in der klassischen Variante als auch bei Bluetooth Low Energy auf GFSK. Das weltweit eingesetzte Mobilfunksystem GSM verwendet mit GMSK (Gaussian Minimum Shift Keying) eine eng verwandte Modulationsart. Auch das automatische Schiffsidentifikationssystem AIS setzt auf diese Technologie. Im Amateurfunk finden sich entsprechende Verfahren ebenfalls wieder. Die digitale Sprachbetriebsart M17 nutzt beispielsweise 4GFSK, bei der vier statt zwei Frequenzzustände übertragen werden. Dadurch lässt sich bei gleicher Kanalbreite eine höhere Informationsdichte erreichen. Weitere digitale Sprachsysteme wie DMR, NXDN oder D-STAR basieren ebenfalls auf FSK-Varianten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass GFSK die Robustheit und Einfachheit der klassischen Frequenzumtastung mit einer deutlich besseren Spektraleffizienz verbindet. Die Kombination aus geringer Bandbreite, reduzierten Nebenaussendungen, hoher Energieeffizienz und guter Störfestigkeit macht dieses Verfahren bis heute zu einer der wichtigsten digitalen Modulationsarten im professionellen Funk, im Mobilfunk und im Amateurfunk.
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[1] https://wsjtx.github.io/wsjtx/guide-full.html#JTTY
[2] https://www.dx-world.net/new-digital-mode-jtty/
Die geomagnetische Aktivität ist überwiegend unbeständig bis aktiv (Kp 3–4), wobei vereinzelt schwache Magnetstürme (Kp 5) auftreten können. Das Flarerisiko ist weiterhin gering (M20% X01%), 30/20/17 Meter sind meist brauchbar für DX. |
In unserer Videoreihe „Interview unter dem Turm“ stellen wir Ihnen Funkamateure und ihre Leidenschaft für ihr Projekt vor. In der Folge 95 sprechen wir mit Raphael Engel über sein "Jugend forscht"-Projekt: youtu.be/C8DSoUB5VCE . Er hat eine eigene Programmiersprache entwickelt, die mit physikalischen Einheiten umgehen kann. Normale Programmiersprachen haben keine Anhaltspunkte was Gramm oder Meter sind. Hier hat er angesetzt und stellt seine Entwicklung im Video vor.
Wir sprachen ihn auf der HAM RADIO 2026. Was bewog ihn zu dieser Entwicklung? Dies und mehr in unserem „Interview unter dem Turm“ auf dem DARC-YouTube-Kanal.