
Zunächst bis zum 31. Dezember 2013 dürfen Genehmigungsinhaber der Klasse A alle Sendearten mit einer Bandbreite bis 12 kHz im 6-m-Band von 50,030 bis 51 MHz nutzen. Sollten keine Störungen der bevorrechtigten militärischen Nutzungen in diesem Frequenzbereich auftreten, könnten diese Änderungen gegebenenfalls dauerhaft durch Amtsblattverfügung erlassen werden. In einem Schreiben an den „Runden Tisch Amateurfunk“ teilte das Bundeswirtschaftsministerium (Abteilung VIA5) mit, dass dem entsprechenden RTA-Antrag zur Verbesserung der in der Verfügung 36/2006 festgelegten Nutzungsmöglichkeiten im 50-MHz-Band vom Primären Nutzer (Ministerium für Verteidigung) versuchsweise zugestimmt wurde. In der jetzt erfolgten Amtsblattmitteilung 152/2013 der BNetzA wurden die Details bekanntgegeben.
Die Veränderungen sind vom DARC-Referenten für Frequenzmanagement Ulrich Müller, DK4VW, in informellen Gesprächen mit Mitarbeitern des militärischen Frequenzmanagements (NARFA Germany) und des Ministeriums für Verteidigung (BMVg) vorbereitet und dann vom RTA beantragt worden. Sie waren auch Thema eines Gesprächs im Juli vergangenen Jahres, zu dem der DARC die Bundeswehr in seine Geschäftsstelle eingeladen hatte. Eine Duldung zu einem zeitbefristeten Zugang eines 200-kHz-Frequenzbereichs bei 70 MHz war vom BMVg ebenfalls ausgesprochen worden, leider sah sich die BNetzA nicht im Stande dies in Bezug auf Artikel 4.4 der ITU Radio Regulation ebenfalls umzusetzen. Der RTA wird sich weiterhin bemühen zumindest die Duldung eines kleineren Frequenzsegments oberhalb 70 MHz zu erreichen.
In den ITU Radio Regulation (VO Funk) gibt es für die Region 1 im 4-m- und 6-m-Band keine Zuweisung von Frequenzen an den Amateurfunkdienst. Ein daraus abzuleitender Anspruch auf Frequenzen auf Grund internationaler Verträge besteht also nicht. In der „European Common Allocation Table“ der CEPT wird der Amateurfunk als Nutzer bei 50 MHz aufgeführt, für 70 MHz bisher nur mit einer Fußnote. Jeder Verwaltung wird jedoch freigestellt auf Grund des Artikels 4.4 der ITU Radio Regulation auch Frequenzzuteilungen für Dienste zu machen (bei Berücksichtigung der regulären Nutzungen im benachbarten Ausland), die nicht für diesen Frequenzbereich in der ITU-Frequenztabelle nach Artikel 5 enthalten sind.
Sämtliche jetzigen Nutzungen mit sekundärem Status durch europäische Funkamateure in diesen beiden Bändern beruhen auf eine den Funkamateuren entgegenkommende nationale Regelung, die die Anforderungen der nationalen Primären Nutzer berücksichtigen muss. Deshalb unterscheiden sich die Nutzungsbestimmungen für den Amateurfunkdienst national deutlich in Frequenzumfang, Leistung und anderen Auflagen.
In den Bändern, in denen der Amateurfunkdienst nur mit sekundären Status zugelassen ist, muss der einzelne Funkamateur seinen Betrieb immer so einrichten, dass der Primäre Nutzer diese Bänder ohne jede Störungen nutzen kann. In der Praxis bedeutet dies, dass der Funkamateur nicht auf (oder nahe) einer vom Primären Nutzer belegten Frequenz senden darf; sollte der Primäre Nutzer erst nach Belegung der Frequenz durch den Funkamateur neu auf die Frequenz kommen, dann muss der Funkamateur die Frequenz sofort räumen. Dies gilt auch in den anderen Amateurfunk-Bändern mit sekundärem Status: 160-m-Band von 1850 bis 2000 kHz, dem 30-m-Band von 10,1 bis 10,15 MHz und den vielen GHz-Bereichen. Aber auch dort, wo der Amateurfunkdienst co-primären Status hat, nämlich im 80-m-Band, sollten Funkamateure berücksichtigen, dass Stationen des primären Nutzers nicht flexibel in der Frequenzwahl sind, sondern eine feste zugeteilte Frequenz benutzen müssen. Darüber berichtet Ulrich Müller, DK4VW.
Am Freitag, dem 24. Mai 2013, stellen die DARC-Geschäftsstelle und der DARC-Verlag auf eine neue Telefonanlage um. Somit werden an diesem Tag beide telefonisch nicht erreichbar sein. Die DARC-Geschäftsstelle erreichen Sie alternativ per E-Mail unter darc(at)darc.de sowie den DARC-Verlag über verlag(at)darcverlag.de.
Das Vortragsprogramm des 64. Bodenseetreffens vom 28. bis 30. Juni ist jetzt online verfügbar. Die Besucher haben die Auswahl aus etwa 70 Vorträgen, Treffen und Workshops, an denen sie teilnehmen können. Der thematische Schwerpunkt ist DXpedition. Als Referent konnte dafür u.a. Martti Laine, OH2BH, gewonnen werden. Er referiert über das Thema „Veränderungen in der DX-Jagd“. Weitere Vorträge behandeln DXpeditionen in die Karibik, in die Südsee, nach Lesotho sowie die DXpeditionen 5X8C oder V84SMD. DX-Gruppen wie ZL9HR, D64K, PTØS, 5X8C und 9M4SLL sind voraussichtlich in der Sonderschau mit dabei und berichten von ihren abenteuerlichen Weltreisen als Funkamateure.
Für alle, die sich intensiv mit dem Thema DXen und DXpeditionen während der HAM RADIO beschäftigen möchten, empfiehlt sich schon jetzt die Anmeldung für die DX-University, die das Referat für DX und HF-Funksport am Freitag, 28. Juni, während der Messe anbietet. Anmeldung und weitere Infos unter: http://www.darc.de/referate/dx/bulls/dxu/.
Traditionell findet auch in diesem Jahr das DX-Forum gemeinsam mit der GDXF statt (Samstag 29. Juni, 15 Uhr). Eine entscheidende Komponente beim DX-Funkverkehr ist natürlich die richtige Antenne. Auf der HAM RADIO gibt es jedes Jahr die Gelegenheit, sich mit diesem Lieblingsthema der Funkamateure eingehend zu beschäftigen und sich dabei mit anderen Funkamateuren auszutauschen - entweder bei den Ausstellern am Stand oder in den Vorträgen. Passend dazu wird während der HAM RADIO ein weiteres Highlight angeboten.
Vorstellung des neuen „Rothammel“ auf der HAM RADIO
Als Referenten begrüßt die HAM RADIO den Autor des Rothammels Antennenbuch, Alois Krischke, DJØTR, der jeweils am Freitag und am Samstag über die Neuauflage des Werkes referieren wird. Der DARC-Verlag bringt zur Messe die komplett überarbeitete und aktualisierte 13. Ausgabe heraus und stellt das Buch den Messebesuchern ausführlich vor. Zudem können die Besucher am Stand des DARC-Verlags direkt mit dem Autor Kontakt aufnehmen und sich die Bücher signieren lassen. Die zusätzlichen Signierstunden sind am Freitag von 16 bis 17 Uhr, am Samstag 10 bis 12 Uhr sowie am Sonntag 10 bis 12 Uhr – jeweils am Verlagsstand A1-440.
Weitere Vorträge halten u.a. Martin Steyer, DK7ZB, über "Horizontal polarisierte Rundstrahlantennen für UKW-Conteste", Uwe Neibig, DL4AAE, über "Schaltungssimulation im Amateurfunk mit SPICE" oder Walter Staubach, DJ2LF, der sich mit dem "Betrieb auf Mittelwelle" beschäftigt. Dem Thema D-Star widmen sich u.a. Reiner Will, DH9FAX, „D-Star – Funktionsweise und praktische Anwendung“ sowie Denis Bederov, DL3OCK, und Artöm Prilutskiy, R3ABM, „Selbstbaulösungen für D-Star“. Praxisbezug hat auch der Vortrag von Stefan Hüpper, DH5FFL, über „Drei Amateurfunk-Anwendungen mit dem Raspberry Pi“.
Referenten aus Lehre und Forschung wieder mit dabei
Wie jedes Jahr sind auch diesmal Funkamateure aus Lehre und Forschung beim Bodenseetreffen mit dabei. Prof. Dr.-Ing. Alexander Neidenoff, DK4JN, erläutert das Thema „Entrauschen und Entstören mit maximaler Ersparnis an Ressourcen“, und Prof. Dr. Thomas Baier, DG8SAQ, zeigt die „Messung und Nutzung von S-Parametern in der HF-Technik“. Nachdem Prof. Dr.-Ing. Michael Hartje, DK5HH, sich vergangenes Jahr am Bodenseetreffen beteiligt hat, widmet er sich auch in diesem Jahr der digitalen Variante des Amateurfunks mit seinem Vortrag „Digitale Sprachübertragung mit niedrigen Bitraten mit Hilfe von CODEC2 und FreeDV“. Weitere Aktivitäten und Informationen zur HAM RADIO lesen Sie in der CQ DL 6/13 ab Seite 391. Sie können das Vortragsprogramm direkt hier herunterladen oder Sie besuchen die HAM RADIO-Webseite und laden dort das Vortragsprogramm herunter: http://www.hamradio-friedrichshafen.de/ham-de/besucher/prospekt-bestellen.php. Dort gibt es auch die Möglichkeit sich den Flyer per Post zusenden zu lassen.
Die App für Smartphones, mit der man künftig die CQ DL digital unter den Betriebssystemen iOS und Android lesen kann, verzögert sich bis zum Monat Juni. Ursprünglich sollte sie bereits im Mai zur Verfügung stehen. Die Printfassung der CQ DL-Juni-Ausgabe haben Sie am 17. Mai zum Erscheinungstag in Ihren Briefkästen. Parallel können Sie die Ausgabe als Digitalversion lesen auf www.darc.de/cq-dl/cq-dl-digital/ . Der DARC e.V. wünscht viel Spaß mit der Lektüre.
Der Ballon wird regelmäßig auf 144,800 MHz in 1.200 Baud AFSK APRS-Positionsdaten sowie ausgewählte Sensormesswerte ausgeben. Auf 145,200 MHz werden die selben Daten häufiger gesendet. Unterbrochen werden die APRS-Aussendungen durch SSTV-Übertragungen auf 145,200 MHz (Scottie oder Robot) von der "Himmelscamera", welche nach oben gerichtet ist und Bilder vom Ballon bzw. Fallschirm zeigen dürfte.
Erkennen von Prozessor-Rechenfehlern bei Höhenstrahlung
Neben dem obligaten GPS-Empfänger, der SSTV-Camera und dem 2-m-Sender mit 500 mW an einer 50-cm-Gummiwendelantenne ist die Nutzlast mit einem Strahlungssensor für Gammastrahlung, zwei Temperatursensoren (innen/aussen), einer Camera für Videoaufzeichnungen sowie einem Experimentalaufbau zum Erkennen von Prozessor-Rechenfehlern unter dem Einfluss von Höhenstrahlung ausgestattet.
Der Startplatz befindet sich in JN58VQ. Die Erwartung ist, dass der Ballon, sobald er eine ausreichende Höhe erreicht hat, in ganz Bayern (oder auch weiter) ohne großen technischen Aufwand mit konventioneller APRS- bzw. PR1k2-Ausrüstung zu empfangen sein sollte. Aktuelle Informationen zum Fortschritt des Projektes mit dem Countdown bis zum Start finden Sie unter www.allkratzer.de. Das Team bittet um Empfangsberichte und Mitschnitte der APRS- bzw. SSTV-Aussendungen.
(Quelle: Bayern-Ost-Rundspruch 19/2013)
Am Freitag, dem 24. Mai 2013, stellen die DARC-Geschäftsstelle und der DARC-Verlag auf eine neue Telefonanlage um. Somit werden an diesem Tag beide telefonisch nicht erreichbar sein. Die DARC-Geschäftsstelle erreichen Sie alternativ per E-Mail unter darc(at)darc.de sowie den DARC-Verlag über verlag(at)darcverlag.de.
Die Länder haben am 3. Mai ein Gesetz, mit dem der Bundestag im Zuge einer grundlegenden Strukturreform das gesamte Gebührenrecht des Bundes modernisieren, bereinigen und vereinheitlichen will, in den Vermittlungsausschuss verwiesen. Der Amateurfunk in Deutschland ist insofern betroffen, als alle relevanten Gebühren in dieser Gesetzesinitiative neu geregelt würden, eben auch (aber nur als sehr kleiner Teil des gesamten Entwurfs) solche, die sich auf TKG, EMVG, AFuG, AFuV, BEMFV und FTEG beziehen. Der Runde Tisch Amateurfunk wurde schon Anfang 2012 auf die Initiative aufmerksam und sprach dazu mit Vertretern des Ministeriums auf der HAM RADIO 2012. Dem RTA wurde damals bedeutet, dass der Entwurf zur Änderung des Gebührenrechts vorerst mit großer Wahrscheinlichkeit scheitern würde. Und nun ist es so auch eingetreten.
Der Nachfolger des bekannten Programms DAS@PC befindet sich nun in der Beta-Phase. 20 Funktionsträger auf allen Ebenen, vor allem in den Ortsverbänden und Distrikten, sind derzeit damit beschäftigt das neue Programm einem ausführlichen Praxistest zu unterziehen. DAS@PC ist ein wichtiges Tool für die ehrenamtliche Arbeit im DARC e.V., mit dem u.a. Bestandslisten der Mitgliedschaft im Ortsverband leicht zusammengestellt werden können. Das Programm wurde im Jahr 2002 entwickelt und wurde vor 10 Jahren im DARC e.V. eingeführt.
Unter: http://www.dl3yat.de/DARC-Imagefilm/DARC-Imagefilm-Der-DARC.zip ist zudem eine Zip-Datei des Imagefilms verfügbar. Die Größe der Zip-Datei beträgt 603 MB. Die Einbettung des Youtube-Kanals auf der eigenen OV-Webseite ist eine einfache Möglichkeit den Film weiteren Interessenten zugänglich zu machen. Dafür genügt es einen entsprechenden Einbettungscode als HTML-Text zu verwenden. Die Angaben "width" und "height" geben hierbei die Maße des eingebetteten Youtube-Fensters an.
Einbettungscode von Youtube:
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Die Konferenz richtet sich an die am Notfunk interessierten Funkamateure sowie an Behördenvertreter zur Koordination von Übungen und Zusammenarbeit im Kommunikationsbereich bei Katastrophen. Die Konferenz ist so angesetzt, dass im Anschluss daran die HAM RADIO in Friedrichshafen besucht werden kann. Informationen zur Veranstaltung und Anmeldeformular: www.garec2013.ch.
Guido, PE1NNZ, hat einen Programmcode für den Kleincomputer Raspberry Pi entwickelt, um auf dem Board selbst SSB-Signale im 7-MHz- und 14-MHz-Band zu erzeugen. Mit Blick auf diese Entwicklung ist PE1NNZ kein unbekannter. Aus seiner Feder stammt bereits eine Software, die den Linuxrechner in einen WSPR-Sender für den HF- und VHF-Bereich verwandeln kann – der Deutschland-Rundspruch Nr. 13/2013 berichtete. Zu seinem neuestem Coup schreibt er in seinem Blog: „Der folgende Code erzeugt SSB-Modulation allein durch die Kontrolle des PLL-Carriers. Ich habe diese Methode bei der Raspberry Pi-PLL angewendet, und mir gelangen einige Kontakte auf 40 m und 20 m. Dem Rechner wird die NF über den Mikrofoneingang einer externen USB-Soundkarte zugeführt. Um die SSB-Qualität zu erhöhen, wird das Signal durch ein A-law-Verfahren komprimiert. Drei parallel geschaltete BS170-MOSFETs werden direkt am GPIO-Pin 4 des Rechners angeschlossen, um etwa 1 W HF zu erzeugen. Auf dem 40-m-Band gelangen mit diesem Setup viele Kontakte mit Europa. Der Empfang erfolgte über einen nahe gelegenen WebSDR.“Den Internetblog von PE1NNZ erreicht man unter folgender Adresse: pe1nnz.nl.eu.org/2013/05/direct-ssb-generation-on-pll.html . Darüber berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate. Zum Raspberry Pi wurden bereits einige Bauprojekte im Amateurfunkmagazin CQ DL veröffentlicht. Auch auf der HAM RADIO in Friedrichshafen vom 28. bis 30. Juni gibt es einen Vortrag über den Kleincomputer. Der Raspberry Pi kann auch über die DARC Verlag GmbH bezogen werden.
Zum LinuxTag in den Hallen der Messe Berlin präsentiert der Distrikt Berlin den Amateurfunk an einem eigenen Stand. Für Besucher ist vom 22. bis 25. Mai von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet. Der Stand wird in der Hardware-Ecke in der Halle 7.1c/Türnähe sein. Gezeigt werden soll unter anderem APRS mit dem Android-Programm APRSdroid, ein SDR-Empfänger mit einem DVB-USB-Stick, digitale Betriebsarten und das D-Star Selberbauprojekt UP4DAR von DL3OCK und DL1BFF. Das Präsentationsteam freut sich über weitere Hilfe beim Aufbau und/oder Standhelfer und auf die Messebesucher. Anfragen dazu sind per E-Mail erwünscht: pressestelle_d@lists.darc.de . Der LinuxTag zählte vergangenes Jahr 12 000 Besucher. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf folgender Webseite: www.linuxtag.org/2013/de/program/program.html . Darüber berichtet Andreas Schulze, DL4AND, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Distrikt Berlin (D).
Vor einigen Wochen wurde im DCL die Ausgabe von PDF-Diplomen und die zusätzliche Möglichkeit der Bezahlung von Diplomgebühren via Paypal erfolgreich getestet. Nun beginnt das Referat DX & HF-Funksport für die von ihm herausgegebenen Diplome mit dem Übergang zum Regelbetrieb. Gleichzeitig werden die Diplomgebühren für Papierdiplome an die Kostensituation angepasst. Ab dem 3. Juni 2013 beträgt die Gebühr für ein zugeschicktes Papierdiplom 7 EUR. Die Möglichkeit, sich stattdessen eine PDF-Variante des Diploms herunter zu laden und selbst auszudrucken, schlägt mit wesentlich günstigeren 3 EUR zu Buche. Die PDF-Varianten der Diplome werden schrittweise eingeführt. Begonnen wird mit dem WAE-Diplom. Weitere Diplome folgen kurzfristig. Weitere Infos über das DCL finden Sie unter: http://dcl.darc.de/~dcl/public/index.php
Am 11. Mai fand in der Ausflugsgaststätte Waldhaus in Erfurt das diesjährige Treffen der Funkamateure des Distriktes Thüringen statt. Der Einladung folgten 165 OMs bzw. YLs aus fünf Distrikten. Neben einem interessanten Vortragsprogramm wurden auf dieser Veranstaltung auch die Urkunden und Pokale der Thüringer Pokalwettbewerbe KW und UKW des Jahres 2012 übereicht. Erstmalig hat der Distrikt Thüringen die Distrikt-Ehrennadel verliehen. Diese Auszeichnung erhielten Prof. Dr. Manfred Schmidt, DL1ATA, und Gerhard Wilhelm, DL2AVK. Der DV von Thüringen, Roland Becker, DK4RC, würdigte bei der Übergabe speziell das hervorragende Wirken der beiden OMs bei der Gründung des RSV im Jahre 1990 und deren Aktivitäten für die positive Entwicklung des Distriktes Thüringen in den vergangenen 20 Jahren.
Am 8. Mai um 18 Uhr Ortszeit zeigt der Offene Kanal Kassel eine neue Ausgabe der Sendung Faszination Amateurfunk. Zeitgleich stellen die Funkamateure aus Nordhessen, die das Projekt ins Leben gerufen haben, die Talksendung auch über den Videokanal Youtube allen Interessenten zur Verfügung. In der zweiten Sendung ist Martin Steyer, DK7ZB, zu Gast. Er berichtet im Gespräch mit Moderator Wolfhard Eidenmüller, DO5WE, über die Geheimnisse des DX-Funkverkehrs im Amateurfunk und über Grundlagen im Antennenbau. Die Sendung kann auch über die DARC-Webseite angeschaut werden. Bitte klicken Sie dazu auf diesen Link oder klicken Sie in der rechten Navigationsleiste unter der Rubrik DARC TV das Video an und vergrößern Sie es. Damit der Bereich DARC TV unter DARC-Info >> Geschäftsstelle >> Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sichtbar ist, müssen Sie sich vorher als DARC-Mitglied auf der DARC-Webseite eingeloggt haben.
Bei Interesse können DARC-Ortsverbände das Youtube-Video auf der OV-Webseite selbst einbetten. Im CMS Typo3 gelingt das durch die Einbettung des folgenden HTML-Codes:
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Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, hat den Jahresbericht 2012 vorgestellt. Darüber informiert Ulfried Ueberschar, DJ6AN, EMV-Referent des DARC e.V. Hier die für Funkamateure relevanten Auszüge:
Zur elektromagnetischen Umweltverträglichkeit heißt es im Jahresbericht, dass im Jahr 2013 die novellierte Fassung der Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV) und der 26. Verordnung zum BundesImmissionsschutzgesetz in Kraft treten werde. Beide Verordnungen beinhalten sich ergänzende Regelungen zum Schutz von Personen in elektromagnetischen Feldern von Funkanlagen, wobei die BEMFV den Rahmen zur Bewertung von Funkanlagen beschreibt. Im Zuge dieser Novellierungen seien Anpassungen im bestehenden Datenaustausch von Immissionsschutzbehörden der Länder mit der Bundesnetzagentur erforderlich. In diesem Zusammenhang würden auch Vorhaben hin zu rein numerischen Bewertungsverfahren zur Festlegung der einzuhalten den Sicherheitsabstände zu Funkanlagen vorgesehen.
Auch im Bereich des Amateurfunks sollten zusätzliche Hilfestellungen für eine bundesweit einheitliche Bestimmung einzuhaltender Sicherheitsabstände gegeben werden. Die Bundesnetzagentur werde hierzu eine kostenfreie und auf nahezu allen Betriebssystemen lauffähige Software (WattWächter) anbieten, die jedem Funkamateur die Möglichkeit eröffnet, seine Amateurfunkstelle in Bezug auf die Einhaltung der Grenzwerte zum Schutz von Personen in elektromagnetischen Feldern zu bewerten.
Marktüberwachung: Im Rahmen der Marktüberwachung überprüfe die Bundesnetzagentur die Einhaltung der Anforderungen der Richtlinie 2004/108/EG über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMV-RL) und der Richtlinie über Funkanlagen und Telekommunikationseinrichtungen (R&TTE-RL) und verhindere bzw. beschränke das Anbieten nichtkonformer Produkte zum Schutz der Verbraucher und zur Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs.
Der vollständige Jahresbericht 2012 steht bei der Bundesnetzagentur zum Download bereit unter www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2013/130506_Jahresbericht2012.html
Der Bundesrat hat am 3. Mai den Entwurf der Bundesregierung zur Änderung der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) und der „Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder“ (BEMFV) mit Änderungen anerkannt. Zu dem ursprünglichen Entwurf der Bundesregierung besteht eine Änderung darin, dass in die 26. Bundesimmissionsschutzverordnung der neue Paragraf 7a eingefügt wird. Kommunen haben demnach bei der Standortwahl von Hochfrequenzanlagen ein Anhörungsrecht. Dies entspricht prinzipiell den Vereinbarungen, die Mobilfunknetzbetreiber mit kommunalen Verbänden schon im Jahre 2001 getroffen haben. Gemäß der Begründung sollen beispielsweise kommunale Mobilfunkkonzepte so zur Anwendung kommen können.
Der vollständige Wortlaut des Beschlusses des Bundesrates ist als Drucksache 209/13 im Internet als PDF-Datei veröffentlicht worden ( tinyurl.com/cjmwdvu ). Der DARC wies am 25. April und im Deutschland-Rundspruch Nr. 17 vorab auf die Sitzung des Bundesrates am 3. Mai hin, der sich im Tagesordnungspunkt 78 über die Verordnungen befasste. In seinen Medien hatte der DARC e.V. beschrieben, welche Änderungen sich mit der Neuregelung der BEMFV ergeben. Das Anhörungsrecht für die Kommunen war darin noch nicht genannt, da es erst kurz vor der Sitzung am 3. Mai vom Land Nordrhein-Westfalen eingebracht wurde.
Passend zum Messe-Motto der diesjährigen HAM RADIO – „Abenteuer Amateurfunk – DXpedition“ – bietet das Referat DX & HF-Funksport am 28. Juni die „DARC-DX-University“ an. Sie findet damit in diesem Jahr anstelle der Contest-University statt. „Freundlicherweise wurden wir bei der Planung durch www.dxuniversity.com unterstützt“, sagt Referent Enrico Stumpf-Siering, DL2VFR. „Unsere DARC-DX-University richtet sich sowohl an alte DX-Hasen, DXpeditionäre als auch an Newcomer und allgemein DX-Interessierte. Für jeden ist etwas dabei. Die Vorträge werden überwiegend in Deutsch gehalten“, so DL2VFR weiter. Nach der Eröffnung (DL2VFR) um 12 Uhr gibt es Vorträge mit folgenden Titeln: ClubLog (G7VJR), DXCC & und das Logbook of The World (DK5DC), Lowband DX (DL3DXX), DCL & DML (DL6MHW) und Best practices for DXpedition Operation (DJ9ZB). Ende gegen 17 Uhr. Zur Unterstützung der Planung und aufgrund der durch den verfügbaren Raum begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Voranmeldung notwendig ( www.darc.de/referate/dx/bulls/dxu/ ). Alle Teilnehmer erhalten neben einer Teilnahmeurkunde auch Tagungsliteratur und eine Überraschung. Für die Teilnahme ist eine Teilnahmegebühr vorgesehen. DARC-Mitglieder und internationale Gäste erhalten einen Sondertarif. Jugendliche, im Sinne der DARC-Regelungen, können ein Stipendium erhalten und müssen somit die Kosten nicht selbst tragen.
Der Sprecher des Satzungsausschusses, Eugen Düpre, DK8VR, berichtet über den Stand der Arbeiten an der geplanten Neufassung der Satzung. Ergänzend werden Überlegungen zu "Kriterien für DARC-Reformen" und zu "DARC-Interna müssen DARC-intern bleiben" wiedergegeben.
Der Bericht kann von allen DARC-Mitgliedern unter www.darc.de/darc-info/satzung-des-darc-ev/satzungsausschuss-informiert/ eingesehen werden.
Am Sonntag, den 5. Mai, findet der 14. Europatag der Schulstationen statt. Hierbei sollen Ausbildungs- und Schulstationen untereinander in Kontakt kommen, sich kennen lernen und Grüße und Ideen austauschen.
Die Aktivitäten sollen dazu beitragen, dass interessierte Kinder und junge Leute Spaß am Amateurfunk finden, indem sie von ihren Schulstationen aus unter Benutzung eines Ausbildungsrufzeichens am weltweiten Funkbetrieb der Funkamateure teilnehmen. Oft werden Anfänger dadurch eingeschüchtert, dass sie nicht wissen, was sie zu dem Fremden, dessen Stimme sie aus dem Lautsprecher hören, sagen sollen. Das Übermitteln der standardmäßigen Informationen in Form eines kleinen Wettbewerbs – bitte keinen „59-Contest“ daraus machen! – soll helfen, diese Angst spielerisch zu überwinden. Im Gegenteil, jeder am Mikrofon ist aufgefordert, sich Zeit für einen kleinen Plausch und Gedankenaustausch zu nehmen. Stationen, die einen Logbuchauszug einsenden, erhalten eine Urkunde über die Teilnahme am Europatag. Darüber hinaus werden attraktive Preise aus dem Mediensortiment des AATiS vergeben.“ Detailinfos und Ausschreibung unter: www.aatis.de/content/5-mai-2013-14-europatag-der-schulstationen.
Eine Linksammlung zu Amateurfunk Schulstationen gibt es unter www.amateurfunk-links.de